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CeBIT Hannover 2010 - Blickpunkt: Illusion

Wir waren unterwegs auf der CeBIT in Hannover und haben uns für einen Tag die Messe genauer angesehen. Unser Hauptaugenmerk lag auf den Hallen 14 bis 17, in denen die sogenannte "ICT-Infrastructure" ihren Standort fand. ICT bedeutet "Information and Communication Technology", sprich Alles rund um Hardware, Peripherie, Consumer Electronics, 3D Technology und vieles mehr.

Da Bilder mehr als tausend Worte sprechen, haben wir eine große Bildergalerie erstellt, die sie sich komplett oder Themen bezogen ansehen können. Je nach Größe oder Wichtigkeit, haben wir vereinzelte Unterkategorien angelegt, damit sie sofort zum Abschnitt ihres Interesses navigieren können. Einfach das Bild unter den Überschriften anklicken und los geht's. Benutzen sie, wie bei Lightbox v.2 üblich, die Pfeiltasten, um die Bilder durchzublättern und die ESC- Taste, um die Galerie zu schließen.

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ASUS - Masse und Qualität auf einem Fleck

Asus Galerie

Info:

Asus hatte mitunter einen der interessantesten und größten Stände auf der diesjährigen Messe. Neben alten Bekannten, wie einige Grafikkarten und Mainboards, zeigte sich Asus sehr experimentell, was das Design und Material einiger Notebooks angeht. Nach Aussagen einiger Sprecher, möchte sich Asus bei einigen Modellen noch nicht konkret auf die Oberflächen festlegen. Je nach "Kundeninteresse" möchte man sich entweder ganz oder zumindest teilweise vom Hochglanz- Design lösen, was aber vermutlich nur für die Arbeitsumgebung zutreffen wird. "Glare-Type- Displays" werden aber weiterhin in der Mehrzahl bleiben - wie immer: Kostengründe.

Highlights:

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MSI - Neuland mit Urknall

MSI Galerie

Info:

Das Thema "Big Bang" durchzog den Stand von MSI wie ein roter Faden. Zu erwähnen gibt es hier "Trinergy", dass es durch Hinzufügen des Nvidia nForce 200 SLI Prozessor ermöglicht, dreifaches SLI (16x8x8x) auf einem P55 Chipset zu benutzen, was bisher nur den X58 Chipsets vorbehalten war. Mainboards mit dem Namenszusatz "Fuzion" werden ermöglichen Grafikkarten verschiedener Hersteller zu kombinieren. Wir dürfen gespannt sein, wie sich ein PC mit Nvidia und ATI Karte schlagen wird, oder ob es nicht doch zu Komplikationen kommen wird. Der Lucid Hydra Chip ermöglicht übrigens diese Feature. Ansonsten zeigte MSI neue Modelle bereits bekannter Notebook- Versionen. Darunter finden sich erweiterte Modelle des bereits bekannten GT640, genannt GT660 mit "Intel New Core" (i3,i5,i7) und einer GTS285M. Die GX- Serie wird hingegen mit 5850 und 5870 ausgeliefert. Richtig neu sind die Notebooks GE600 und GE700. Auf der CeBit wurden diese Modelle mit i5-430M/i7-720QM und der ATI Radeon HD5730 gezeigt.

Highlights:

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3D Technologie - Die Illusion von räumlicher Tiefe

3D Galerie

Info:

3D, CeBit, 2010. Ein riesiges Thema auf der Messe. Neben Nvidia und die Technik "3D Vision", welche bereits letztes Jahr für einen neuen Hype gesorgt hatte, stellten viele andere Hersteller ihre Lösungen und Techniken vor, die natürlich "Die Innovation" schlechthin sei. Gut, dass wir bis zum Tag des Besuchs der CeBit mit unseren 3D Kenntnissen ein unbeschriebenes Blatt waren. So konnten wir mit der Magie des ersten Eindrucks, die verschiedenen Möglichkeiten austesten und vergleichen. Beginnen wir mit den "autostereokopischen" Monitoren. Diese Geräte sind für Einzelanwender gedacht und erzeugen einen dreidimensionalen Effekt, ganz ohne "Rot-Grün" oder "Shutter"- Brille. Auf der Messe wurden von Zuständigen "Strahlenteilung" erwähnt. Es werden also leicht unterschiedliche Perspektiven an das Auge gesendet, worauf unser Gehirn, diesem eine räumliche Tiefe zuordnet. Leider gibt es hier einen Nachteil. Man muss sich genau in der dafür vorgesehenen Zone befinden. Bereits leichtes aufweichen mit den Augen oder dem Kopf, und das Bild erscheint "verwackelt", gleiches gilt für den Abstand zum Monitor. Diese Technik erschien noch sehr in den Kinderschuhen, und der sog. "3D Effekt" war nur eine Art höhere Tiefenschärfe. Die Illusion von "aus dem Bildschirm stehende Objekt" gibt es schlichtweg nicht.

Ähnlich aber technisch weitaus komplexer erwies sich das Ausstellungsstück von "Seefront 3D". Auch für Einzelanwender entwickelt, berechnet eine im Display integrierte Kamera in Echtzeit, die Entfernung, Augenwinkel, und Blickpunkt und generiert so immer den optimalen "3D Bereich", oder "Sweet Spot" für den Anwender, erneut ohne jegliche Hilfe von Brillen oder anderem Zubehör. Blickte man im Bild umher, zeigte sich aber eine relativ kurze, aber dennoch spürbare Verzögerung, bei dem die Rechenaufgaben aktiv waren. Man schielte unwillkürlich ins Bild, bevor der Fokus wieder erreicht wurde. Auch durch dieses ungünstige Manko, schien diese Art von Technik auf dem richtigen Weg zu sein. Der Effekt von Räumlichkeit war hier wesentlich intensiver und "echter" als beim zuvor erwähnten Produkt. In Kürze könnten so wirklich gute Monitore für allem für CAD-Anwendungen, Medizin oder Bildbearbeitung entstehen. Für Filme und Games wird aber noch ein wenig mehr Zeit verstreichen müssen, bis die Technik mit den hohen Geschwindigkeiten und der Dynamik zurechtkommen kann.

Die intensivste und einfachste Form von wirklich funktionierendem "3D Effekt" zeigte das Nvidia "3D Vision". Auch wenn der Umstand einer Brille, vielen Menschen ein Dorn im Auge war, zeigte die Shutter-Brille mit 120Hz Monitor und Geforce Grafikkarte den mit Abstand besten Effekt. Waren es Filme oder Spiele, die räumliche Tiefe war merklich Vorhanden, aber auch hier kein Gefühl des "mittendrin, statt nur dabei". Viel mehr wirkte es, wie ein "Hinausblicken aus einem Fenster, dass leider wie ein alter Röhrenbildschirm aussieht". Natürlich waren die Lichtverhältnisse auf der Messe nicht optimal, aber sehr empfindliche Menschen, werden das Flimmern direkt vor ihren Augen bemerken. Zum Abschluss lässt sich sagen, dass es bisher noch keinen Meister der Illusion gibt, und alle zusammen noch sehr viel üben und lernen müssen. Wollen wir hoffen, dass diesmal der Aufbruch zur 3D Unterstützung nicht nur ein weiterer Versuch bleibt, etwas zu erschaffen, was an sich nicht vorhanden ist, so wie es bereits in den '90 versucht wurde. Man denke an den "Virtual Boy" von Nintendo...

Highlights:

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Silverstone - Alte "Raben"

Silverstone Galerie

Info:

Silverstone zeigte einige neue Gehäuse für HTPC und stellte die beiden "Raven"- Modelle in den Mittelpunkt. Zusehen waren auch Airbrush- Versionen der Silverstone Fortress SST-FT01S Aluminium Gehäuse. Besonders gut gefiel uns das Mini- ITX Gehäuse mit der Bezeichnung SUGO-SG07. Dieses bietet sogar genügend Platz für eine HD5970.

Highlights:

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Gigabyte - Diesmal nur ein Megabyte

Gigabyte Galerie

Info:

Viel zu Berichten gibt es nicht. Neben einem neuen Mainboard GA-890GPA-UD3H mit 890GX und SB850, Dockingstation für Netbooks und dem Netbook T1000P mit drehbarem Display wurde nicht viel mehr neues gezeigt.

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Cougar - Strom ist Orange

Cougar Galerie

Info:

Cougar stellte die Bronze-, Silver- und Gold- Zertifizieren Netzteile aus: Cougar Powerx, Cougar SE- Series und Cougar GX-Series.

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CeBIT - Eindrücke und weitere Hersteller

CeBit Galerie

Was am Ende bleibt... das Fazit zur CeBit 2010

Die diesjährige Messe in Hannover hinterließ bei uns einen durchwachsenen Eindruck. Stehen Messen dieser Art für Innovation, neueste Technik und revolutionäre Umsetzungen, gab es 2010 auf der CeBit aufgewärmte Kost mit hier und da der Brise frischem Wind. Ein Königreich für jemanden, der es wagt ein Fenster aufzureißen!

CeBit Galerie CeBit Galerie CeBit Galerie

Möchte man es böse formulieren, sind Messen immer im gleichen Prinzip gestrickt. Wer am größten ist und das Meiste zu bieten hat, hat die meisten Besucher. Noch mehr Besucher hat man allerdings wenn man sogenannte Messe- Babes mit Produkten in der Hand vor den Stand stellt und sie 24/7 lächeln lässt. Wenn man aber den Abschluss schlechthin landen will, hält man am besten gleich noch einen kleinen Vortrag, der die Überlegenheit am Markt unterstreichen soll. So in der Art machten es auch die Austeller der Halle 11 im Bereich "Security World". Nirgendwo sonst, war hier der Konkurrenzkampf am heftigsten. Heftig auch der Vortrag eines Hr. Siemens der Firma "ESET". Beginnend mit den Daten von Computer- und Hardware- Magazinen, die angeblich ihre Datenbanken bewusst verfälschen und "nicht up-to-date sind [...], da sie völlig veraltete und unbrauchbare Heuristiken verwenden" würden. Des Weiteren wurde gesagt, dass es viel wichtiger wäre, nur vor Dateien geschützt zu sein, die wirklich nur jetzt in diesem Moment im Umlauf wären. Schließlich installiere man eine Antivirussoftware nur einmal und würde sie anschließend sowieso vergessen, merkte der Redner an. Außerdem erklärte er, "...man kann Viren, Trojaner und Würmer, sowieso nicht so einfach an jeder Ecke kaufen...". Wie sie nun diesen Satz auslegen wollen, ist einzig und allein ihre Meinung. Wer allerdings schon etwas tiefer in manchen Bereichen vorgedrungen ist, wird wissen woher also diese Art "Software" bezogen wird.

CeBit Galerie CeBit Galerie CeBit Galerie

Dennoch wurden vor allem in den Hallen 14 bis 17 sehr gute Produkte, auch von vielen vielleicht unbekannten Herstellern gezeigt und vorgeführt. Die vorgestellten Techniken der "3D Effekte" sorgten für einen großen Zulauf an Besuchern, an den jeweiligen Ständen. Wie bereits weiter oben erläutert, gibt es aber hier noch Entwicklungsbedarf und wahrscheinlich damit noch eine große Zeitspanne, bis 3D ganz alltäglich in den Wohnzimmern und Arbeitsräumen vertreten sein wird. Aber wir denken, die Zeit und die technischen Möglichkeiten sind reif, für den Schritt in die nächste Dimension. Im Bereich der Notebooks scheint viel experimentiert zu werden, worauf es Kunden denn nun wirklich ankommt. Wird denn tatsächlich ein Notebook besser verkauft, wenn es glänzend und schillernd in einer Ecke eines großen Marktes steht, oder wenn man einfach weniger Suchen muss, ein Notebook zu finden, das sowohl im Design, als auch von der Oberflächenbeschaffenheit keine Diva mit Fingerabdruckphobie ist? Den Trend zu gebürstetem Aluminium, Mesh- Oberfläche, Bambus, Holz und schlichten matten Plastik, können wir wirklich nur mit offenen Armen empfangen.

CeBit Galerie CeBit Galerie CeBit Galerie

Für die nächste CeBit, können wir nur hoffen, etwas mehr Innovationen anzutreffen. Highlights wie ein flexibles Notebook von ASUS waren mit unter das Einzige, was man mit einem kindlichen Leuchten in den Augen weitererzählen mochte. Wir werden im Laufe des Jahres sicherlich neue Bekanntschaften mit höher entwickelten Produkten machen. So soll gegen Ende März/April endlich die heiß erwartete GF100 "Fermi" GPU Generation von Nvidia das Licht des Marktes erblicken, und vielleicht auch damit einigen ATI Kaufwilligen durch Preisstürze den Tag versüßen. Es geht also immer weiter und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Mit diesem Satz und den Bildern möchten wir uns für das Lesen des Artikels bedanken und uns verabschieden!

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