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Teufel Concept E400 Digital 5.1 - Die 300mm Abrissbirne

Teufel Concept E400 Digital

Teuflisch gut oder doch Teufelszeug? Diese Frage muss sich diesmal das Teufel Concept E400 Digital 5.1 Sourround System über sich ergehen lassen.

Mit dem stolzen Preis von 489€ stößt es durchaus an ein finanziell aufbringbares Limit vieler Interessenten, aber reizt zugleich mit potenten Leistungsdaten, wie es zum Beispiel der Subwoofer mit "500 Watt" verspricht. Ob es nun bei teuren "Brüllwürfeln" bleibt, oder eine neue Königsklasse geboren wurde, zeigt der folgende Testbericht.

Hinweis: Dieser Test soll einen gewissen Überblick und Eindruck zum dargestellten Soundsystem bieten. Die empfundene Qualität des Klangbildes variiert natürlich von Person zu Person und wird hauptsächlich subjektiv wahrgenommen. Hören sie vor dem Kauf am besten Probe, um sich einen fundierten Eindruck zur gebotenen Leistung zu verschaffen.

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Datenblatt Satelliten Lautsprecher:

Datenblatt Subwoofer:

Datenblatt DecoderStation5:

Lieferumfang und Zubehör

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Dass fast 30 Kilogramm recht schwer zu tragen sind, merkt man spätestens dann, wenn man den netten Herrn von der Post aus einem Kartonhaufen bergen muss.

Bestellt man sich das Teufel Concept E400 mit Decoder, welcher den passenden Namen "DecoderStation5" trägt, bekommt man also einen kleinen, wie oben im Bild und einen extrem großen Karton, in dem das restliche System zu finden ist. Knapp 90% nimmt davon das Ungetüm von Subwoofer ein. Die Satelliten werden mit zusätzlich 6x Standfüßen (1x CE10TP, 5x CE30TP) ausgeliefert, deren Verwendung natürlich optional ist und werden von der Bedienungsanleitung, Schrauben für die Montage, 30 Meter Lautsprecherkabel und 3x Stereo- Chinch begleitet. In der Schachtel der DecoderStation5 liegt die einzige Fernbedienung (mit Batterien) der 5.1 Anlage bei.

Teufel zeigt hier wie gewohnt ein komplettes Lautsprecherset, mit dem man ohne Weiteres sofort losstarten kann. Zu Zeiten des Concept E Magnum Power Edition musste man noch auf Standfüße jeglicher Art verzichten, was dem Set des E400 also sehr positiv anzurechnen ist. Außerdem finden wir im Set eine Satellitenabdeckung für den horizontalen Betrieb der Centerbox - hier hat jemand mitgedacht. Damit ist der Lieferumfang hieb- und stichfest "sehr gut". (5/5)

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Design und Verarbeitung

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Designtechnisch hat sich bei den Heimkinosystemen einiges bei Teufel getan. Die größte Veränderung erfuhr der Tieftöner der Systeme. Durch den Wandel vom "Downfire" zum "Bassreflex" Gehäuseaufbau, konnte sehr viel Platz in der Breite eingespart werden. Allerdings braucht der 300mm Konus und die Endstufe einen gewissen Raum, der dafür mit ausreichenden 59 Höhenzentimeter kompensiert wurde. Diese stattliche Größe lässt ein ATX- Gehäuse, wie das Lancool K62R, als Zwerg im Schatten stehen. Die Front des Subwoofers bekam ein schwarzes Hochglanz- Finish versehen und verlangt deswegen eine behutsame Behandlung und Pflege. Der Körper ist wiederum aus massivem Pressspan gefertigt und mit schwarzer, rauer Kunststofffolie umgeben. Bis auf die sehr spitzen Kanten am hinteren Teil des Tieftöners, wirkt hier alles wie aus einem Guss. Am besten gefallen uns die drei blau beleuchteten Drehregler - links Basspegel, in der Mitte der StandBy- Knopf, rechts Gesamtlautstärke. Ist das Gerät im Ruhemodus, welcher übrigens nach 15 Mintuen ohne erkennbare Quelle aktiviert wird, leuchtet der Powerbutton dezent rötlich auf. Als wir beim Test um den Woofer krochen, bemerkten wir ein kleines Netz hinter der Trompetenöffnung, das mögliche Fremdkörper aus dem Inneren fernhalten soll. Kurzum: Dieser Teil des Systems ist erste Sahne.

Die fünf Satelliten CM 20 FCR sind zu 100% baugleich, treten aber mit zwei Gesichtern auf. Gemeint ist hier die homogene Beschaffenheit des Design bei aufgesetzter, schwarzer Abdeckung, im Gegensatz zum silbernem Antlitz, welches sie nach dem Entfernen zeigen. Leider bietet der Hersteller aus Berlin keine Möglichkeit, eine andere Farbgebung zu konfigurieren oder das Set gänzlich im anderen Look zu bestellen. So bleibt es eben beim zeitlosen Schwarz. Mit einer Kombination aus weicher Sicke und relativ harter Membran, sollen die Mitteltöner für optimalen Sound sorgen, welche neuerdings in einer leicht gewölbten Front für besseres Abstrahlverhalten sitzen. Soweit alles schön und gut, gefolgt vom großen "Aber". Die Gehäuse wurden komplett aus dünnem Kunststoff gebaut und sind ebenfalls hochglanzschwarz. So konnte zwar einiges an Gewicht gespart werden, jedoch schwören viele Klangfetischisten auf einen soliden Gehäuseaufbau aus Multiplex oder mitteldichten Holfaserplatten (MDF). Ob dies Auswirkungen auf die Klangqualität hat, werden wir nach den Blick auf die Anschlüsse genauer unter die Lupe nehmen - doch den Eindruck von "kleinen, unscheinbaren PC Lautsprechern", bekommen wir einfach nicht mehr aus dem Sinn. Noch mehr stellt sich diese Meinung ein, wenn man die Speaker auf die Standfüße montiert, die wahrlich nicht die stabilsten unter der Sonne sind. (4/5)

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Anschlüsse

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Die Anschlussvielfalt ist allein beim Subwoofer, bzw. beim Einzelsystem Concept E400 nicht gegeben. Neben den Kabelklemmen für die fünf restlichen Satelliten der Anlage, findet man insgesamt 3x Stereo- Chinch Eingänge. Hier können sie nun entweder mit drei Y-Adapter von 3,5mm Klinke auf Stereo- Chinch direkt ihren Heim- PC mit 5.1 Soundkarte anschließen, oder sie benutzen, wie in unserem Fall, einfache männliche Stereo- Chinch Kabel, die im Lieferumfang enthalten sind, um sie mit den 5.1 Ausgang der DecoderStation5 zu verbinden.

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Wo wir bereits beim Thema sind. Beim Vorgänger der DecoderStation3 wurde neben der vertikalen Aufstellung auch bemängelt, dass es kein "durch schleifendes 5.1 Signal" gäbe, so wie es der oben beschriebene Einsatz eines PCs benötigen würde. Teufel hat reagiert und der Station 6 weitere Chinch- Eingänge beschert - was endlich lästiges Ein- und Ausstecken der Quellen eliminiert. Des Weiteren befinden sich am Gerät drei Stereo- Chinch Eingänge, die für Geräte, wie CD- Player, TV- Quelle oder ähnliche gedacht sind. Wenn dies der Fall ist, werden die Signale entweder als 2.1, 3.1, 5.1 Stereo Sourround ausgegeben, oder mittels ProLogic II Movie/Music als 5.1 Sound digitalisiert. Doch eine DecoderStation wäre keine DecoderStation, wenn sie nicht über digitale Sound- Eingänge verfügen würde - deren Anzahl aber nur vier: 2x Koaxial und 2x Optical- In. Da wir absolute Lichtleiterfans sind, wird es bei nur zwei freien Toslink Steckplätzen schon etwas eng. PS3 benutzt optisch, zusätzlicher (leiserer) BluRay- Player benötigt einen optischen Eingang - und schon wäre Schicht im Schacht. Immerhin finden insgesamt 8 Geräte an der DecoderStation5 ihren immerwährenden Platz und sollten damit für die meisten Anwender ausreichend Optionen bieten, um den Raum der Wahl zu beschallen.

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In der Preisklasse bis 500€ bieten die Satellitenlautsprecher nur normale Kabelklemmen, die für große Hände auch kein Problem darstellen sollten. Ein kleines Stück darüber ist das Gewinde für die Standfüße angebracht, gefolgt von einer Ausbohrung für die Montage an der Wand.

Wie bereits geschrieben entsteht die Anschlussvielfalt, erst mit der Verwendung einer DecoderStation5, wobei das Lautsprecher- Set allein etwas unbeholfen dasteht, wenn es um die Verbindung zu Audiogeräten geht. Wem es also nur darum geht einen PC, Stereo- Anlage und den Fernseher an die Anlage anzuschließen und 179€ extra für die DecoderStation5 schlichtweg zu viel erscheint, könnte mit der ControlStation2 eine Alternative finden. (4/5)

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Klangbild

Teufel Concept E400 Digital Teufel Concept E400 Digital

Let's talk Business: Wie hört sich das Concept E400 an?

Zu Beginn wollten wir wissen, wie sich normale Stereo- Aufnahmen hauptsächlich im .mp3 und .wma Format anhören. Beim Album Metallica: St. Anger wussten wir, dass die Studioaufnahmen nicht unbedingt zu den Besten der Besten gehören und ließen uns einfach berieseln. Ob 2.1, 3.1 oder im 5.1 Modus - wir bekamen das Gefühl nicht los, dass dem gebotenen Sound das gewisse Etwas fehlt, welcher einem zum mit-"bangen" und "möbelzerlegen" bringt.

Kontrastprogramm: der Soundtrack von Heavy Rain, bzw. einige Titel aus der "Blue Lagoon" und dem Song von DJ Mason - "Exceeder" - der Subwoofer ist bei Techno in seinem Element. Es knallen nur so die Tiefen an unsere Möbel und lassen sie im Tackt mit hüpfen: Herrlich! Doch auch die erzeugten Mitten können vollends überzeugen. Als Beispiel diente hier der "S.T.A.L.K.E.R" Soundtrack mit den "Liedern am Lagerfeuer" gespielt mit einer akustischen Bassgitarre.

Bei sehr dynamischen Liedern und Musikstilen wie bei Scars on Broadway und System of a Down bemerkt man, dass die gebotene Klangqualität nicht mit potenten 2.1 Anlagen zu vergleichen ist. Die Höhen des Concept E400 lassen einfach zu wünschen übrig. Es bedarf fast einer Neukalibrierung der einzelnen Lautsprecher, um ein gewisses Maß an Homogenität zu erzeugen - Subwoofer Pegel -6dB, Übergangsfrequenz 32Hz - 60Hz - doch leider verstärkt sich damit das Gefühl der "gedämpften Höhen". Damit fällt das Concept E400 als reine Stereoaufbereitungsanlage ziemlich flach und es sollte daher nicht rein aus diesem Aspekt den Weg ins Wohnzimmer finden.

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Nächster Schritt: BluRay und 5.1 bei Games. Nun darf die DecoderStation zeigen was in ihr steckt, denn für echten verlustfreien 5.1 Sound kommen die Tonformate dts und Dolby Digital 5.1 zum Einsatz, die besondere Ansprüche an die Hardware stellen, bzw. decodiert werden müssen. Benutzt man also eine Playstation3, angeschlossen mit einem optischen Kabel an der DecoderStation, kann "Bitstream" aktiviert werden. Ein unbearbeiteter, digitaler Datenstrom wird damit direkt zur Anschlussstelle geleitet. Um die Kompression und die Erkennung des Tonformats kümmert sich im Anschluss die DecoderStation5 - man hört in der ursprünglichen Form genau das, was auf dem Medium gespeichert wurde. Allerdings kein Dolby True HD oder dts- HD auch wenn es die PS3 bereits als decodiertes PCM ausgeben könnte - die DecoderStaion5 besitzt nicht den geeigneten HDMI Anschluss, um für die Bandbreite gerüstet zu sein. Soweit zum Hintergrund, was gehört wird.

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Und das Ergebnis ist um Längen besser, als das, was wir noch vom Stereo Upmix in den Ohren haben. BluRay Filme, wie "Sky Fighters" dessen Überschallknall unser Dezibelmessgerät auf 113dB schleudert, lassen unser Gedärm mitschwingen und unsere Oropax aus dem Schrank kramen - wir wollen schließlich noch etwas länger die Anlage genießen. "James Bond: Casino Royale" und "James Bond: Ein Quantum Trost" bringen in den Action- Szenen ordentliches Kinofeeling mit tiefen, druckvollen Bässen, die aber nicht zu aufdringlich oder übertönend wirken und sehr differenzierten Mitten, die das Klangbild mit den recht dezenten Höhen in absolute Harmonie bringen. Bei "Batman: The Dark Knight", dessen atmosphärische Tiefe hauptsächlich in den Dialogen, bzw. in Joker's Dialog zum Vorschein kommt, bestätigt aber unseren Verdacht, dass Teufel es mit der Gleichheit der Boxen etwas zu gut gemeint hat. Wäre der Center Lautsprecher in doppelter Ausführung vorhanden, wie noch beim Concept E Magnum Power Edition, käme den Stimmen der Schauspieler die zusätzliche Leistung zu Gute. So müht sich der kleine Speaker ab und verleiht den Szenen einfach nicht genügend "Pepp" und Klarheit.

Spielt man eine Runde "Call of Duty: Modern Warfare 2", "WipeOut HD" oder "Metal Gear Solid 4" beginnt man fast völlig im Geschehen zu versinken. Ob es Explosionen von Splittergranaten, Mündungsfeuer, das apathische Geheule von "Crying Wolf" der "Beauty and the Beast Unit", oder das Zünden der Triebwerke des Feisar Racers ist - wir sind begeistert. Das dieses Soundsystem Räume bis zu 30qm² beschallen kann, glauben wir aufs Wort, doch wie effizient arbeitet es dabei und wie sieht es mit der künftigen Stromrechnung aus? Dazu mehr im nächsten Abschnitt.(4/5)

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Stromverbrauch und Emissionen

Teufel Concept E400 Digital

Das Concept E400 wird mit einem 3pol Kaltgerätestecker an das Hausstromnetz angeschlossen. Bei umgelegten Netzschalter auf der Rückseite wird nichts verbraucht: 0 Watt. Im StandBy hatte unser Strommessgerät anscheinend seine Probleme: beharrlich 0 Watt - jedoch benötigt der Strommesser selbst 1,5 Watt und die Anlage wird dementsprechend darunter liegen. Die vom Hersteller angegebenen 2 Watt sind somit korrekt. Ist das System aktiv, und es liegt kein Signal an, werden als Grundverbrauch 26,3 Watt (35,9VA / 0,73 cos(phi) Leistungsfaktor) aus der Steckdose gezogen. Der Leistungsfaktor blieb beim gesamten Test auf circa 0,73.

Als nächstes wollten wir wissen wie es bei hoher Belastung aussieht. Beim Dolby Digital Opener der 90er erreicht die Anlage bei exakt 100,9 dB Gesamtlautstärke 50,0 Watt.

Gerät Lautstärke Stromverbrauch(Wirkleistung)
gesamt (kein Signal) 0 dB 26,3 Watt
gesamt 95,7 dB 40,1 Watt
gesamt 100,9 dB

50,0 Watt

gesamt 108,7 dB 57,7 Watt
gesamt (Maximum) 113,9 dB 74,3 Watt
Satellit (x1) (Pink Noise) 76,2 dB 1,0 Watt
Subwoofer (Sinus 100Hz) 86,9 dB 1,0 Watt
Subwoofer (Sinus 30Hz) 82,8 dB 1,0 Watt
Subwoofer (Maximum) 94,6 dB 74,3 Watt
DecoderStation5 (StandBy) - - 0,6 Watt
DescoderStation5 (aktiv) - - 6,0 Watt

Wir sind uns nicht ganz sicher, aber wenn unsere Berechnung einigermaßen stimmt, sollte der Wirkungsgrad der Concept E400 Lautsprechern bei 0,018(1,8%) bis 0,003(0,3%) liegen was einen Kennschalldruck von 86dB bis 95dB entspricht. Sollten sie beim Anblick dieser Werte erschrocken sein, ist der Umstand dieser niedrigen Wirkungsgrade vollkommen normal. Falls Sie aber diese Angabe widerlegen können kontaktieren Sie uns bitte. Wer sich mit dem Thema näher befassen möchte, kann das allwissende Wikipedia zum Kennschalldruck oder die Website sengpielaudio.com zu Hilfe nehmen.

Auf alle Fälle lässt die 5.1 Anlage keine Löcher im Finanzhaushalt entstehen. Wenn man auf normaler Lautstärke einen Film genießt oder ein Game einlegt, schlägt das Strommessgerät nur selten über 30 Watt aus. Gleiches gilt für die DecoderStation5, die sich beim decodieren von Dolby Material und übertragen von Stereo- Sourround maximal 6,0 Watt gönnt.

Eine Auffälligkeit bei den Satelliten:

Auch wenn der Hersteller vieles bei der neuen Lautsprecherreihe verbessert hat, scheint es zumindest ein Problem mit den Tweetern zu geben. Durch sie wird ein leichtes Grundrauschen emittiert, das direkt an der Quelle hörbar, nach aber 20cm kaum noch auszumachen ist.

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Fazit

Mit dem Komplettset aus Concept E400 5.1 Anlage und DecoderStation5 bietet der Hersteller Teufel ein "rundum sorglos" Packet für jeden ambitionierten Multimedia- Fan mit gehobenen Ansprüchen.

Teufel Concept E400 Digital

Im Bereich Heimkino und Gaming entwickelt sich das Set zu einer echten Kampfansage an alle übrigen Hersteller, die versuchen im mittleren Preissegment Fuß zu fassen - und sie werden es mit Sicherheit richtig schwer haben ein vergleichbares System in den Umlauf zu bringen, das es im Preis-/Leistungssverhältnis mit der "teuflischen" Anlage aufnehmen kann.

Allerdings muss einem auch klar sein was das Concept E400 zu leisten vermag und für welchen Zweck es genutzt werden soll. Möchten Sie einen 5.1 Ersatz für ihre HiFi Anlage, um hauptsächlich Stereo- Signale zu hören, sind sie eindeutig an der falschen Stelle. Hier würde sich die Investition in eine 2.1 Anlage wesentlich mehr lohnen. Für BluRays, PC- Spiele oder XBox360/Playstation3 Anlage macht das E400 eine richtig gute Figur, welches einen guten Mittelweg aus Brachialität und Homogenität erreicht. Als perfekte Heimkinoanlage darf es allerdings nicht bezeichnet werden, da dafür die Satelliten nicht den allerhöchsten Ansprüchen genügen (Grundrauschen, Höhen).

Teufel

Was heutzutage fast auf der "Liste der Bedrohten Serviceleistungen" steht, ist die Tatsache, dass Teufel sich wirklich darum gekümmert hat, Fehler der Vorgängeranlage auszumerzen. Stromverbrauch, StandBy, Ausschaltautomatik, Design, die DecoderStation insgesamt und vor allem die Pegelanpassung je Speaker sollen hier nur als einzelne Aufhänger genannt werden.

Wer sich also für 489€ eine Heimkinoanlage für sehr große Räume bis 30qm² mit Gaming- und Kino- Power anschaffen möchte ist mit dem Concept E400 Digital "sehr gut" beraten, bei einem gutem Preis/Leistungsverhältnis.

Teufel Concept E400 mit DecoderStation5

Testergebnis:

SEHR GUT

Preis/Leistung:

GUT

Alternativen

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