all benchmark related Xtreme systems

Ein neues Duo - Core i5 und Nvidia "Fermi"

Vaio F11

Quelle: sony.de

Am heutigen Tage, konnten wir erstmals einen kleinen Einblick in ein neues Notebook- System erhaschen, das in nicht allzu ferner Zukunft überall auf dem Markt anzutreffen sein wird. Die Rede ist von dem neuen Intel Core i5-520M, der bereits bekannt sein dürfte, und die Nachfolger- Gamereinstiegsgrafikkarte Nvidia GT330M. Wie sich diese Komponenten in dem 16,4" Zoll Notebook, dem Sony Vaio VPC F11M1E schlagen, zeigen folgende Zeilen. Leider können wir nur die grundlegendsten Eigenschaften klären, da wieder nur (zu) kurze Zeit zur Verfügung stand.

Navigation

Datenblatt/Komponenten

Sony Vaio VPC F11M1E - Das Drumherum

Wie von Sony fast schon gewohnt, bietet das Notebook im 16,4" Zoll Format, eine exzellente Verarbeitung. Man muss schon sehr viel Kraft aufwenden, um den Arbeitsbereich zur Verwindung oder Eindellen zu bringen. Selbst die Tastatur, die sonst oft im Bereich über dem optischen Laufwerk einen großen Schwachpunkt hat, bleibt fest wie ein Brett. Der Displaydeckel ist da schon etwas leichter zu verbiegen - aber es bleibt bei weit überdurchschnittlich.

Das Design wirkt relativ gebrauchsfreudig, mit einem Hauch von Luxus und Lifestyle. Die Unterseite ist mit griffigem schwarzem Plastik gefertigt, wo hingegen die Oberseite durchgehend silbern gefärbt ist, und mit unterschiedlichen Oberflächen versehen ist, wie im Bereich der Displayscharniere und der Handballenablage. Unbeschreiblich: fleckig, ähnlich einer Leder Struktur. Einfach ankucken, und erfühlen!

Was sofort beim ersten Gebrauch auffällt, ist die wirklich gelungene Tastatur. Kein Klappern, kein unangenehmes Gefühl, keine Mängel. Dank den großen Freiräumen, ist es perfekt für Menschen mit etwas größeren Händen. Der Hub ist angenehm kurz, und wird von einem knackigen Anschlag begleitet. Vielleicht ist ein fester Anschlag nicht jedermanns Geschmack, dafür ist der Druckpunkt aber sehr ausgewogen, und ein Vertippen quasi unmöglich.

Mit dem Touchpad ließ es sich auch problemlos Arbeiten. Lage und Größe sind gut gewählt worden, bietet aber für die Scrollbars keine haptische Hervorhebung. Recht unauffällig sind auch die Maustasten. Anfangs muss man noch etwas suchen, bevor man sich daran gewohnt, und das leise, dumpfe Klick-Geräusch verinnerlicht hat.

Tolle Eingaben, gelungenes Display? Nun, Sony selbst, macht keine Angaben zur maximalen Helligkeit und Kontrast. Beim Test erschien es aber relativ dunkel, wobei die Farben aber normal auf dem Bildschirm zu erkennen waren. Schätzungsweise liegt der Kontrast bei circa 200:1 und die maximale Helligkeit bei 185 cd/m². Bitte sehen sie die Werte als Orientierung! Denn ein nicht-entspiegeltes Display kann schnell zu falschen Einschätzungen führen, oder es handelte sich um ein Vor-Verkaufs Modell mit billigerem Display. Ein weiteres Beweis, bzw. eine Entschärfung der Display- These zeigt ein Modell, das wir auf der CeBIT 2010 erspäht haben. Hier war eindeutig ein absolutes Spitzen- Display auszumachen!

Sony F11 Display

Seitenanfang

Die Leistung - Hoch und Mittel-Hoch

Zunächst betrachten wir, von den wenigen Daten die wir erstellen konnten, die Everest Ultimate Edition v5.30 Ergebnisse. Allerdings hatte diese Version so einige Schwierigkeiten die Benchmarks korrekt anzuzeigen und auszuführen. Wie exakt die Ergebnisse also wirklich sind, können wir nicht sagen. Deswegen sollte vor allem gesunder Zweifel bei der Arbeitsspeicherverzögerung und den RAM Ergebnissen gelten, außer dem sehr astronomischen Wert der CPU AES - der auf Grund der AES-NI angestiegen ist.

Everest Ultimate Edition v5.30

  Sony F11 Core i5-520M Acer 8940G i7-720QM One Clevo M860 P9500 Samsung R560 P8400
RAM Lesen 7648 MB/s 13431 MB/s 7023 MB/s 6679 MB/s
RAM Schreiben 5903 MB/s 11541 MB/s 4842 MB/s 5654 MB/s
RAM Kopieren 7217 MB/s 11958 MB/s 4982 MB/s 5543 MB/s
RAM Verzögerung 99,5 ns (?) 58,7 ns 83,9 ns 83,7 ns
CPU Queen 14443 14782 10709 9573
CPU Photoworxx 12926 22487 12836 8247
CPU ZLib 42202 KB/s 55336 KB/s 32479 KB/s 29167 KB/s
CPU AES 172157 13755 9407 8424
FPU Julia 5562 6931 4688 4188
FPU Mandel 3046 3802 2402 2148
FPU SinJulia 2479 3229 1253 1118

Lässt man die Fehler außer Acht, gliedert sich der i5-520M sehr schön an den kleinsten der Spitzenmodelle der i7- Serie an - und wie er sich angliedert. Man beachte den CPU Queen Wert. In allen Floating Point Unit- Benchmarks sind die Intels der neuen Generation sogar sehr eng beieinander. Sobald aber ein Benchmark getestet wird, der sowohl vom CPU, als auch vom Arbeitsspeicher abhängt, zum Beispiel Photoworxx, muss sich der i5 geschlagen geben. Hier punktet der i7-720QM deutlich mehr. Denn sollte die Arbeitsspeicherbrandbreite wirklich den Ergebnissen entsprechen, würde sich der i5, als erdachter Nachfolger des P8400, nur um etwa 1-1,5 GB/s unterscheiden, und würde dem i7, mit fast dem doppelten Durchsatz ganz klar erliegen. Aber genug, des Tadels, der 520M macht sich wirklich gut. Ein P9500 wird regelrecht "zerlegt", was die Leistung angeht.

Passmark Performance Rating v7.0

  Sony Vaio F11 Samsung R580 Acer Aspire 8940G Samsung R560
CPUMark 2160,7 2142,4 2799,9 1345,8
2DMark 254,0 237,3 247,7 165,0
3DMark 493,8 503,1 505,1 417,0
MemoryMark 850,2 790,2 800,9 668,3
DiskMark 400,2 567,8 435,9 438,0
Gesamt 908,9 941,7 980,4 672,5

908,9 Punkte sind ein wirklich beeindruckendes Gesamt-Rating. Um es zu veranschaulichen: Ein Desktop mit Intel E8200, 9500GT (passiv) und Spinpoint F3 erreicht 918,8 Punkte. Da sowohl die CPU, als auch die GPU den Komponenten des Sony Vaio Notebooks unterliegen. Des Weiteren, kommt selbst ein Phenom II X2 550BE nicht an die Leistung eines i5-520M heran. Beeindruckend? Oh, Ja! Die Festplatte liegt aber sehr im Durchschnitt und erreicht 58,1 MB/s Lesen, sowie 49,3 MB/s Schreiben. Man kennt Besseres, aber diese Werte gehen absolut in Ordnung.

Bleibt man mit den Werten bei Passmark v7.0, ist der i5-520M etwa 23% langsamer als der i7-720QM - ein P8400 wäre demnach circa 38% langsamer als der besagte i5. Nun gut, aber wie sieht es mit den Ergebnissen bei der Nvidia GT330M aus?

Sagen wir es so. Die ersten Einschätzungen, welche in letzter Zeit in den Foren kursierten, haben sich anscheinend bestätigt. Die GT330M ist nichts Weiteres als eine höher getaktete GT240M. Es geht sogar so weit, wenn ein potenterer CPU genutzt wird, wie im Falle des Acer 8940G,dass die GT 330M schnell nicht mehr mithalten kann und hinter seinen Vorgänger zurückfällt - irgendwo auch logisch, wir geben es zu, Windows sieht die Geschichte aber etwas ernster, wie der Windows-Leistungsindex zeigt. Eine GT240M hatte noch einen Wert von 6,5. Um es ihnen noch ein wenig anschaulicher zu machen, haben wir einen kleinen Screenshot von Passmark erstellt, worauf sie eine GT240M, eine 9600M GT, und die neue Fermi Grafikkarte im Vergleich sehen können. Bedenken sie aber, dass der RAM- Tackt der GT240M der Gleiche ist, wie in der GT330M. Da es aber auch eine Version mit 1066 MHz Arbeitsspeicher-Tackt geben wird, bleibt abzuwarten, wie sehr die Benchmarks dadurch gepusht werden.

Furmark v1.7.0

Für den Auflösungsfehler in Furmak möchten wir uns entschuldigen. Die genauen Daten werden so bald es geht nachgeliefert. Vorab müssen sie sich aber damit zufrieden geben, dass die GT330M schneller ist, wie eine Palit 9500GT Super für Desktops. Aber da das Display eine Auflösung von 1920x1080 besitzt, und Furmark bereits unter 1280x1024 gerademal 963 Marks bei einer Laufzeit von einer Minute ausgibt, ist es für Games in nativer Auflösung hoffnungslos zu schwach. Niedrigste Details, oder Skalierung, mehr bleibt einen User nicht übrig.

Cinebench R10

  Sony Vaio i5-520M(64bit) Samsung R580 i5-520M(32bit) Acer 8940G i7-720QM(64bit) R560 P8400(32bit)
OpenGL Test 3603 3540 4505 2901
Single CPU Test 3727 3029 3662 2423
Multi CPU Test 8168 6879 10132 4572

Mit einen besseren Ergebnis im Single Core Test, und ein Multi-Core Ergebnis, dass nur ganz knapp einen X9100 verpasst, kann der i5-520M im Cinebench R10 ebenfalls sehr beeindruckende Ergebnisse liefern. Wohl gemerkt werden sie diese Leistung in Zukunft bei Notebooks für etwa 700€ antreffen können.

Doch leider können wir mit mehr, bereits nicht mehr dienen. Denn was uns wirklich brennend interessiert hätte, wäre der Stromverbrauch der Komponenten der "neuen" Generation gewesen. Denn mit dem i5-520M, der wie seine Kollegen einen TDP von 35 Watt besitzt und dafür die Northbridge (P45 ehemals mit 22 Watt) "verschluckt" hat, und eine Nvidia Grafikkarte, die in 40nm gefertigt wurde, könnte der Gesamtverbrauch durchaus unter den ehemaligen Systemen aus Intel und Nvidia liegen. Die GT330M soll nach einigen Angaben den gleichen Verbrauch besitzen, wie der "echte" Vorgänger GT230M. Dies entspräche genau 23 Watt TDP, was im Übrigen auch die GT240M verbrauchen kann, sowie die 9600M GT mit GDDR3. Mehr Informationen zur GT300M und seine Kollegen finden sie auf der Nvidia-Hompage.

Da einige Testberichte des i5-520M bereits im Internet zu finden sind, lässt sich in der Gesamtheit ein minimaler Mehr- Verbrauch, als mit der ehemaligen P45- Plattform feststellen, trotz der Radikalisierung im Layout. Zwar sind 1,5 Watt mehr, kein Weltuntergang -schließlich habe man dafür einen ordentlichen Leistungszuwachs bekommen- aber zusammen mit einer Grafikkarte, die in der Leistung, wie im Verbrauch keine neuen Maßstäbe setzen kann, wird es wohl oder übel, keine Marathon Gamer- Notebooks geben, zumindest keine, die plötzlich bereits erhältliche Gamer-Notebooks in der Laufzeit vollkommen in den Schatten stellen.

Testberichte finden sie auf Notebook-Journal, sowie auf Tom's Hardware, die die mobilen "Intel Core-i" in einem wirklich hervorragenden Bericht, genauer unter die Lupe genommen haben.

Seitenanfang

Fazit - Abschließende Worte

Dieses Mal machen wir es sehr kurz. Zuerst, zum angetesteten Notebook.

Das Sony VPC- F11M1E, das als "günstigstes" seiner Modellgeschwister auf dem Markt zu finden sein wird, glänzt mit hervorragender Verarbeitung, einen sehr Leistungsstarken Prozessor, und einer wirklich tauglichen Grafikkarte, um mit Einschränkungen, selbst die neuesten Titel spielen zu können. Allerdings ist das Haupt-Manko, soweit es sich wirklich um das Verkaufsmodell handelt, das recht finstere Display, das den Multimedia- Freunden wohl ein Dorn im Auge sein wird.

Auch könnte der Preis noch etwas niedriger liegen, doch angesichts der technischen Eigenschaften, der geringen Lautstärke, Abwärme und des verbauten BluRay- Laufwerks, können wir den Preis des Notebooks immer noch als angemessen bezeichnen.

Die Technik, die sehr bald auch bei Samsung anzutreffen sein wird (vgl. News), lässt natürlich die Herzen höher schlagen. Zwar hätten wir es uns gewünscht, fast einen Herzinfarkt zu bekommen, aber man kann eben nicht alles haben. Sehr bald werden Käufer für einen Preis von ungefähr 700€, Leistung bekommen, die sonst in weiter Ferne lag, etwa ab 1300€ aufwärts. Was dieser "kleine i5" mit seinen 35 Watt TDP leistet, mal davon abgesehen, das ein Intel E8200 mit 65 Watt TDP nicht an ihn herankommt, kann man schlicht und ergreifend als beachtlich bezeichnen - ohne in Euphorie abzuschweifen, denn wie wir wissen, gibt es weit Besseres.

Die Nvidia GT330M ist unserer Meinung nach aber nicht der erhoffte Schritt geworden, den wir uns gewünscht hätten. Aber wie gesagt, es bleibt die Version mit 1066 MHz abzuwarten, und eine genaue Untersuchung deren Neuerungen im Bereich der internen Applikationen, die laut Nvidia doch nicht recht wenig sein sollen.

Alles im Allen gefällt uns das Duo aus i5-520M und GT330M "sehr gut". Bleiben wir gespannt, was andere Hersteller zu bieten haben.

(vorläufig)Testergebnis: SEHR GUT

(vorläufig)Preis/Leistung: BEFRIEDIGEND

Quelle: Sony.de

Weiterführendes:

Kaufen/Vorbestellen:

Seitenanfang

Valid XHTML 1.0 StrictCSS ist valide!