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Der fast perfekte Allrounder

R560

Oft in den Tests erwähnt, oft als Vergleichssystem herangezogen und endlich ist er da. Der Testbericht zum Samsung R560 P8400 Madril. Auch wenn sich dieses Notebook in des Testers Privatbesitz befindet, wurde versucht Neutralität zu waren. Doch die Begeisterung obsiegte. Warum, erklären folgende Zeilen.

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Samsung R560 P8400 Madril Technische Daten:

Verarbeitung

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Beginnen wir mit der nicht so rosigen Seite des R560 P8400 Madril aus dem Hause Samsung, der Verarbeitung. Die Genauigkeit, mit denen die einzelnen Bauteile gefertigt worden sind, lassen keine Wünsche offen. Alles sieht wirklich sehr sauber und elegant aus. Jedoch merkt man schnell, dass dieser Einstiegsgamer ein kleines Sensibelchen ist. Die Arbeitsfläche gibt beim Auflegen der Handballen, vor allem über der Festplatte rechts und des Laufwerks spürbar nach, welches Schicksal auch der Displaydeckel erdulden muss. Bitte hier keine Tassen abstellen! Es gibt wirklich solche Menschen, die das tun und nicht einmal von der Klarlack Oberfläche zurückschrecken. Verstehen sie uns bitte nicht falsch, das Madril von Samsung besitzt eine Festigkeit mit der man leben kann, aber sie ist eben nicht perfekt. Insgesamt ist das Hartplastik zu dünn geraten, und vermittelt kein gutes Gefühl beim Berühren der Oberflächen. Dies gilt insbesondere für die Unterseite des Notebooks. Beim Einpacken in eine Notebooktasche oder beim kurzen Tragen auf einer Hand - man hat ständig das Gefühl, gleich etwas kaputt zu machen. Die beiden Klappen für RAM/miniPCIe und HDD -vorbildlich angebracht- geben aber mit Abstand am meisten nach, da sie noch einen Tick dünner sind und im Falle der RAM- Abdeckung, mit Lüftungsschlitzen durchzogen sind. Durch Druck auf die Ränder der Gehäuseteile, kann ein mehr oder minder lautes Knarren und Knarzen vernommen werden. Für unseren Geschmack ein absolutes No-Go in der Verarbeitungsrubrik. Der Displaydeckel beschallt freudig den Raum mit derartigen Geräuschen, beim Verwindungstest. Zwar ist hier die Verwindung nicht so schlimm, wie zum Beispiel, beim X420 vom gleichen Hersteller, oder der Sony Vaio VGN-Z51 Serie, aber man kann es dennoch deutlich erkennen. Gewöhnt man sich an das Material, hat man viel Freude am Madril. An eines kann man sich aber nur schwer gewöhnen. Klarlack so weit das Auge reicht, aber Gott sei Dank, wurden die Eingabegeräte, der Displayrahmen und die Unterseite des Notebooks verschont. Wie man auf den Bildern sieht, macht das R560 dadurch durchaus was her, aber sollten sie jemals etwas anstellen, brauchen die Fahnder nur auf ihr Notebook blicken. Fingerabdruckgarantie. (2/5)

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Design

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Das Red Eclipse Design sieht wirklich edel aus. Mit einem kräftigen dunklen Rot, beginnend an der vorderen Notebookkante, verläuft es weiter in tiefes, dunkles Schwarz. Zusammen mit dem Klarlack, erscheint es einfach nur wunderschön. Dieses Design findet man auch bei vielen weiteren Samsung Produkten wie dem Monitor T220 im 24" Zoll Format oder dem HD- LCD Fernseher LE32- B651. An der Abdeckung der Lautsprecher, bricht das Design etwas auf und wird dort von grauen Punkten dominiert. Auf den ersten flüchtigen Blick, mutet es nach Kohlefaserstruktur an. Eine weitere Design- Auflockerung finden wir am Touchpad. Hier ist ein in Silber gefärbter Rand um die empfindliche Fläche eingefasst. Die Unterseite, sowie der Displayrahmen sind im schlichten, schwarzen Plastiklook gehalten, aber sehen nicht störend oder billig aus. Inklusive der markanten Logoprägung am Deckel und unter dem Display, hat man hier ein Prestigeträchtiges Notebook vor sich. Luxus für 950€. (5/5)

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Ergonomie/Eingabegeräte

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Die Tasten des Keyboards sitzen fest auf ihren Plätzen und hinterlassen ein angenehmes Gefühl beim Tippen. Allerdings könnte der Druckpunkt etwas klarer sein, denn der Hub ist hierfür wesentlich zu groß. Man drückt je nachdem zu wenig, oder zu viel, wodurch ein lauteres Tippgeräusch entsteht. Dennoch ist es Dank der gelungenen Oberfläche (Silver Nano), die auch antibakteriell wirkt, eine Freude auf dieser Tastatur zu schreiben. Selbst bei großem Druck lässt sich die Tastatur kaum durchbiegen. Jedoch gilt dies nicht ganz für den Bereich über dem optischen Laufwerk. Von dem Keyboard wird man verwöhnt, aber wie sieht es beim Touchpad aus?

Die mobile Fingermaus hat eine sehr angenehme, raue Oberfläche, auf der, selbst mit verschwitzten Fingern, der Cursor präzise und flott über dem Desktop bewegt werden kann. Nebenbei bemerkt, besitzt sie keine Gestensteuerung, aber dafür umso empfindlicher: Stellen sie bei der Benutzung unbedingt das Synaptics Touchpad auf ihre Bedürfnisse ein. Das Klicken der Maustasten ist etwas laut, aber dafür lassen sie sich einfach herrlich bedienen. Klarer Druckpunkt, kein Wippen, fester Halt. Ergonomisch top, in jeder Hinsicht, vor allem in Hinblick auf die Konkurrenz. (5/5)

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Anschlüsse

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Um es gleich vorweg zu nehmen; es hätten wirklich mehr USB-Anschlüsse sein dürfen. Insgesamt können am Madril nur 3x USB- Ports, ohne "powered"- Funktion gefunden werden. Zwei hinter dem Display, die sehr dicht übereinander liegen, und nur einer auf der linken Seite. Externe Festplatte mit 1 Ampere und ein USB-Stick, und schon ist es vorbei. Links sind VGA, HDMI, Mic-In und Line-out und der ExpressCard 54- Slot. Direkt an der Front ein 3in1 Cardreader. Rechts das CD-/DVD-RW+ DL Laufwerk. Hinten, neben den erwähnten USB- Ports, ein LAN (RJ-45)- Port und der D/C- In, für das Netzteil. eSATA und mehr USB- Ports hätten dem R560 gut zu Gesicht gestanden, aber so beschaffen ist es absolut ausreichend. (3/5)

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Display

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Leider kann das R560 Madril, nicht mit seinem Kontrast glänzen. Maximal 200:1 werden erreicht. Heißt, dass vieles eher blass wirkt, und Schwarz eher nach Grau aussieht. Mit fast 198 cd/m² kann es wenigstens für akzeptable Leuchtkraft sorgen. Allerdings braucht man schon ein schattiges Plätzchen, um im Freien noch etwas erkennen zu können. Doch damit nicht genug, spiegelt das Display wirklich sehr schlimm. Zugunsten der Verkaufszahlen, wird eben immer öfter ein glossy- Display verbaut. Was hübsch glänzt, wird gekauft... leider. 1280 x 800 Pixel können noch gut von der 9600 GT verwaltet werden. Für Arbeiten mit Word, Ordneroperationen und Bildbearbeitung, ist die Auflösung aber noch ein wenig zu gering. Verstehen sie es nicht falsch, es funktioniert alles sehr gut, nur könnte etwas mehr Platz am Desktop nicht schaden. Kurzfazit: Geht so. (3/5)

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Emissionen und Verbrauch

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Auf der Rückseite des Notebooks sehen wir 19 Volt bei 4,74 Ampere, also 90,4 Watt. In der Tat liegt das Samsung R560 aber weit unter diesen Verbrauch. Idle sind es genügsame 25,3 Watt, die weiter reduziert werden können, indem man den Energiesparmodus einstellt und die Displayhelligkeit auf das Minimum reduziert. Darauf zeigt unser Strommessgerät einen Verbrauch von 20,3 Watt an.

Unter Last verbraucht das Madril im Schnitt 48 Watt, mit einem Höchstwert von 72,7 Watt. Dank des sehr guten Netzteils, das allerdings sehr heiß werden kann, wird auch eine geringe Blindleistung erreicht die ungefähr 11 bis 7 VA über dem wirklichen Verbrauch liegt.

Für reine Office- Arbeiten entpuppt sich das Notebook als wahrer "grüner Daumen". Es werden im Schnitt nicht mehr wie 28 bis 31 Watt verbraucht. Der geringe Verbrauch kommt der Laufzeit ebenfalls zu Gute.

Ausgestattet mit einem 6 Zellen Li-Ion Akku mit 5200 mAh bei 11,1 Volt, können durchaus 3 Stunden erreicht werden. Je nachdem, was von den Komponenten verlangt wird. So sind es unter Volllast nur knapp über 70 Minuten. Der Akku kommt bei der Auslieferung sogar mit deutlich mehr Power daher, fast 5800 mAh. Bitterer Beigeschmack: Der Akku hat einen überdurchschnittlichen Verschleiß (11% nach 3 Monaten). Das Akku-Tool, welches im Bios seinen Platz hat, kann aber bei diesem Problem helfen, indem der Akku vollständig entladen wird. Der Verschleißlevel kann aber ein Einzelfall sein und sollte nicht als zu aussagekräftig angesehen werden.

R560

Das Bild zeigt das R560 nach etwa 3 Stunden Benutzung. Es bleibt sehr kühl, was durch eine ordentliche Isolierung, z.B. durch ein besser verarbeitetes Gehäuse, vielleicht noch einen Tick hätte besser werden können.

Kommen wir zu der Lautstärke des Notebooks. Im "Silent Mode" ist das Madril so leise, wie es möglich ist. Nur das klicken der Festplatte kann vernommen werden, was einen Wert von 18 dB entspricht. Auch im Akkubetrieb mit Surfen und normalen Office Anwendungen, springt der Lüfter nur selten an. Der Pegel steigt daraufhin auf immer noch leise 27,9 dB. 33,9 dB sind die lautesten Emissionen, die das R560 zusammen bekommt. Zwar erscheinen diese Werte nicht viel zu sein, allerdings hat man es hier mit einem sehr hochfrequentem Pfeifen zu tun, das nach etwa 15 Minuten unerträglich wird. (5/5)

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Leistung

COD4 COD4

In Zeiten von Modern Warfare 2, macht Call of Duty 4 immer noch sehr viel Spaß. Auch auf dem R560. Die Einstellungen sind alle auf hoch und es werden noch spielbare 24 FPS erreicht.

Everest Ultimate Edition

  Windows Vista Windows 7
RAM Lesen 6596 MB/s 6679 MB/s
RAM Schreiben 5640 MB/s 5654 MB/s
RAM Kopieren 4726 MB/s 5543 MB/s
RAM Verzögerung 84,5 ns 83,7 ns
CPU Queen 9523 9573
CPU Photoworxx 8623 8247
CPU ZLib 29072 KB/s 29167 KB/s
CPU AES 8364 8424
FPU Julia 4169 4188
FPU Mandel 2144 2148
FPU SinJulia 1115 1118

Hier noch allgemeine Everest Werte.

Sandra09 Lite

CPU Benchmark.

GPU Benchmark.

Hier die WLAN Daten. Hierbei sei angemerkt, dass es sich bei der Verbindung zum Internet um einen 108 M/bit "extended range g+" Router handelt. Die Downloadrate liegt im Schnitt mit DSL 6000 bei 667 kb/s.

Dead Space Dead Space Dead Space

Mit Dead Space, hat es allerdings schon mehr zu kämpfen. Das letzte Bild zeigt die Einstellungen, die das R560 verkraftet und es trotzdem noch gut aussehen zu lassen. Der Schnitt liegt darauf bei 22 FPS.

Passmark v.7.0

  Windows 7 Windows Vista
CPUMark 1507,0 1489,2
2DMark 163,7 358,0
3DMark 417,0 417,8
MemoryMark 658,6 612,6
DiskMark 435,2 413,4
Gesamt 695,2 805,1

Ähnliche Ergebnisse, wie mit anderen Systemen, auf denen Windows 7 und Vista installiert wurde. Ein hohes Gesamtergebnis, aber schlechtere Werte, als bei Windows 7. Das "Vista-Problem von Passmark". der 2D Wert ist unglaublich hoch und führt wegen der Bewertungsgewichtung zu diesem gravierendem Unterschied. Ziehen sie einfach 105 bis 200 Punkte ab, und sie erhalten das "wahre" Ergebnis. Windows 7 zeigt, dass es wesentlich besser mit CPU, RAM und HDD zu Recht kommt. Die 3D-Leistung ist diesmal so gut wie identisch.

Fallout 3 Fallout 3

Fallout 3 darf auf keinem PC fehlen. Auch nicht auf Samsungs Schönling. Mit mittleren und niedrigen Einstellungen, lässt es sich sehr gut spielen. Ungefähr 27 FPS, je nach Location.

Futuremark 3DMark06

Wie man erkennen kann, liegt das R560 Madril bei guten 5864 Punkten. Dies ist ein mittlerer Wert, zieht man in Betracht, dass es bereits Notebooks ab 700 Euro gibt, die mit einer ATI Radeon 4650 ausgestattet sind, welche diesen Wert um gute 1000 3DMarks schlagen. Oft muss man aber Abstriche in Verarbeitung, Laufzeit oder Ergonomie hinnehmen, was hier schließlich nicht der Fall ist. Hier noch einige Zeitauswertungen. (4/5)

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Fazit

Für User, die ein Notebook suchen, das sehr stilvoll, kühl, leise, ergonomisch und leistungsstark ist, ist das R560 Madril eine sehr gute Wahl. Außerdem sollte die Akkulaufzeit von fast 3 Stunden nicht vergessen werden. Diese Ausdauer ist von einem anderen 15,4 Zoll Notebook im Jahre 2009 nicht erreicht worden, was ähnlich starke Komponenten aufweisen kann. Falls sie aber ein robustes, unempfindliches Notebook mit kontrastreichem Display suchen, was für Außeneinsätze gewappnet sein soll, sehen sie sich besser bei einem anderen Modell um. Für gelegentliche Spieleinlagen mit aktuellen Games, müssen sie lediglich die Einstellungen etwas herunterschrauben, um flüssig spielen zu können. Für Counterstrike: Source, GRID, GTAIV(alles auf niedrig) oder COD4, kann das R560 gewonnen werden, und hilft so gegen die Langeweile, falls sie unterwegs sein sollten. Für mehr Grafikpower, suchen sie sich am besten ein Desktop-Replacement oder für weniger Geld, ein Notebook mit der HD4650.

Das Samsung R560 erreicht ein "Sehr Gut" im Preis/Leistungsverhältnis (950€ sinkend) und ein "Gut" in der Gesamtnote. Ein echter Allrounder!

Testergebnis: GUT

Preis/Leistung: SEHR GUT

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