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"Nehro" Burning Office - Alles Für "Fast" Nichts?

R530 Nehro

Wir wollten es genauer wissen. Was passiert mit einem Notebook Modell, wenn man es um die Hälfte billiger anfertigt? Aus diesem Grund, haben wir uns nach dem Test des "sehr guten" R580 "Hawk" dazu entschieden, den kleineren Samsung R530- Aura "Nehro" genauer unter die Lupe zu nehmen und auszutesten, was der Intel Celeron Dual-Core T3100 mit "on board"- Grafik Intel 4500M dem preisbewussten User verspricht. Reicht es für Office? Wie sieht's mit der Akkulaufzeit aus? Oder sollte man allgemein einen großen Bogen um den "Nehro" machen? Die Antworten auf diese Fragen finden sie im folgenden Testbericht.

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Datenblatt

Lieferumfang und Zubehör

R530 Nehro R530 Nehro R530 Nehro

Samsung macht keinen großen Hehl daraus, ob man nun ein Notebook für 400€ kauft, oder für fast 900€. Der Lieferumfang ist der aller gleiche, wie beim R580, und an sich eigentlich nichts Besonderes. In der Schachtel findet man das Notebook, die Stromversorgung, welche aus dem Akku mit 4000 mAh und dem Netzteil (19 Volt bei 3,16 Ampere) besteht, sowie Beipackzettel a la, Garantie, Installations- Guide und PowerDVD8 Product Key. Da diesmal so gut wie keine Hochglanzfläche vorhanden ist, liegt diesmal auch kein Putztuch bei. Um es kurz zu machen, ist der Lieferumfang wegen fehlender Treiber/Betriebssystem- Datenträger kein Meilenstein geworden. (2/5)

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Design

R530 Nehro R530 Nehro

Man kann eigentlich nie pauschal sagen, ob ein Notebook rein vom Aussehen gelungen ist, denn wie man weiß, liegt Schönheit im Auge des Betrachters. Allerdings geht ein gewisses Etwas vom R530 aus. Aus Kostengründen wurde natürlich nur günstiges Hartplastik, anstatt von Hochglanzoberflächen verwendet. Dennoch, oder gerade deswegen, wirkt das "Nehro" auf den ersten Blick einladend und benutzerfreudig. Es schreit förmlich: "Arbeite mit mir!". Der Arbeitsumgebung wurde ein Anthrazit/Grau Farbton verpasst, was ebenso für den Displayrahmen gilt, wobei die Struktur unter den Händen, an ein sehr feines, gewebtes Stoffgeflecht erinnert. Die Oberseite des Displaydeckels bekam einen matt- schwarzen Anstrich und eine waffelartige Struktur. Der Boden des Notebooks ist standardmäßig, wie beim R580 auch, aus schwarz/grauen Hartplastik. Samsung hat es geschafft mit günstigen Materialien trotzdem ein Notebook zu kreieren, das einen robusten, einladenden und dezenten Eindruck hinterlässt. Unserer Meinung nach sieht es um Weiten besser aus, als ein günstiger Pedant von Acer oder ähnlichen Herstellern. Nicht schlecht! (3,5/5)

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Verarbeitung

R530 Nehro R530 Nehro R530 Nehro

Es mögen vielleicht keine glänzenden Oberflächen vorhanden sein, aber im Grunde genommen ist es das gleiche Gehäuse, wie bei der gesamten neuen R500 Serie von Samsung(z.B. R530, R580 etc.). So ist auch beim R530 "Nehro" die Verarbeitung auf höchstem Niveau. Im Bereich der Handballenablage gibt es kein Nachgeben des Materials, selbst bei großem Druck. Genauso sieht es bei der Fläche über dem Akku und neben der Tastatur aus, obwohl sich darunter Hohlräume verstecken. Da die Tastatur sich aber grundlegend von den "Chiclet"-Keyboards der Rx80 Serie unterscheidet, ergibt sich sogar ein kleiner Vorteil. Selbst die Tastatur will nicht nachgeben, selbst dort, wo unser R580 Schwierigkeiten hatte. Anscheinend ist weniger wirklich öfters mehr! Mit dem 16:9 Faktor des Displays wurde auch die Verwindungsfestigkeit des Deckels übernommen. Zwar kann das Display diagonal immer noch leicht verwunden werden, aber es liegt absolut im Rahmen des Normalen, und lässt keinen Grund zur Übervorsichtigkeit aufkommen. Auch die Scharniere halten das Display sicher und fest in der Position, was bei Zugfahrten sehr zu begrüßen ist - leider zum Nachteil des maximalen Öffnungswinkels mit etwa 165° Grad. Ein Nachschwingen ist nicht zu beobachten. Die Unterseite des Notebooks ist sehr fest und gibt nur bei den Abdeckungen für RAM und HDD nach - wären sie also Vlad III. Dracul: den Pfahl bitte hier ansetzen... Nein im Ernst, für 400€ wird weit mehr an Qualität geboten, als man vermuten möchte - und mit Verlaub, sogar soviel, wie sonst nur bei Notebooks ab 700€. (5/5)

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Ergonomie der Eingabegeräte

R530 Nehro R530 Nehro

Was wäre ein Office-Notebook ohne brauchbare Eingaben? So, oder nach einem ähnlichen Motto muss Samsung dieses Notebook geplant haben. User mit viel Schreibarbeit, Tabellenkalkulation oder einfach nur Webanwendungen dürften große Freude an den Eingabegeräten finden. Der Nummernblock ist in der Gesamt- und Tastengröße sehr gelungen und hebt sich in der Benutzung nicht von den anderen Tasten ab. Allgemein ist der Hub klein, und bietet ein relativ gutes Feedback, was die Anschlagfestigkeit angeht. Durch leichtes Bewegen des auf den Tasten liegenden Fingers kann allerdings ein sehr leichtes Verschieben erkannt werden. Dies ist mit unter auch der Grund für das leise "Klappern" der Tasten. Dieses Geräusch ist aber nur bei den Pfeiltasten etwas auffällig, wohlmöglich, da diese etwas abseits der restlichen Tasten abgebracht wurden. Dies alles sind aber Bemerkungen und Kritiken, die das R530 nur von einer "perfekten" Wertung" abbringen. Einzig ein logisch etwas kritischer Fehler stellt die "Ende"- Taste dar. So muss bei ständig deaktiviertem Num-Block geschrieben werden, da sich sonst keine weitere Taste dieser Art auf der Tastatur befindet - also hier nur auf der Ziffer "1".

R530 Nehro R530 Nehro

Das Touchpad mit guter Größe bekam als Update eine erweiterte Gestensteuerung spendiert. Das Suchen der Scrollbars am rechten und unteren Rand hat somit endlich ein Ende gefunden, denn einfach einen zweiten Finger benutzt und schon kann gescrollt werden, was das Zeug hält. Die leicht raue Oberfläche ist für schwitzige Finger kein Problem, und ist auch sonst sehr angenehm anzufassen. Der Begriff "gleiten" trifft es mit einem Wort recht gut. Die Standard- Maustasten unter dem Touchpad sind etwas grober hergestellt worden und klicken mit einem "dumpfen Klack", wobei man sie aber zügig und flott erreichen kann. Anders als beim R580, ist die blaue LED- Beleuchtung fließend um das Toupad herum positioniert, was durch eine kleine viereckige, durchsichtige Plastikabdeckung erreicht wurde. Recht modern für einen Büroknecht. Wer immer noch unsicher ist, was er von den Eingaben halten soll, sollte am Besten zum Markt des Vertrauens gehen und sich selbst ein Bild davon machen. Sollten sie aber einfach im Internet bestellen, werden sie auf keinen Fall unangenehm überrascht werden.

Übrigens ist es der normalen Plastikoberfläche der Arbeitsumgebung zu verdanken, dass sich die Handballenablage nicht mit Dreck und Fingerabdrücken für die Arbeit am Rechner bedankt. In der Ergonomie heißt es für das R530 "Nehro" - freudiger Eingabegeselle für Arbeiten aller Art. (4,5/5)

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Display

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Der Preis könnte durch ein billiges Panel entstanden sein, dachten wir zu Beginn... aber Fehlanzeige! Wie beim R580 ist die durchschnittliche Helligkeit bei 197 cd/m², der Schwarzwert bei 1,0 cd/m², was für ein Office Notebook absolut ausreichend ist, denn der Kontrast ergibt so 197:1. An den unteren Ränder fällt die Helligkeit auf ungefähr 181 cd/m² etwas ab, was allerdings durch die starke vertikale Invertierung, die bei circa 25° Grad beginnt, das Bild zu verfälschen, kaum auffällt. So, muss man sein Blickfeld möglichst im rechten Winkel zum Display halten. Schwarz erscheint aber auch dann leicht gräulich, die Farbbrillanz ist aber nicht beeinträchtigt. Für Computer- Sessions im Freien ist der Bildschirm nur bedingt geeignet. Das glossy Display spiegelt sehr stark und es kommt somit leicht zu Irritierungen, trotz der relativ guten Helligkeit - Suchen sie sich besser ein schattiges Plätzchen. 1366x768 Pixel als native Auflösung bietend (16:9), hat man genügend Platz, um selbst mit Excel zu Recht zu kommen. (3,5/5)

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Anschlüsse

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Anschlusstechnisch bietet sich uns leider nur der normale Durchschnitt in dieser Preisklasse. Links befinden sich: Mic-In, Audio-Out, 1x USB, HDMI, VGA, DC/In und Kesington- Lock. In der Front sitzt ein Cardreader mit Dummy und an der rechten Seite das optische Laufwerk mit 2x USB- Ports als Verstärkung. Hinter dem Display, links, sitzt nur der Lüfterausgang. Das war's. Gab es bei den größeren Modellen noch eSATA und den Expresscard 34- Slot und die Funktion, die USB Ports als "powered" zu aktivieren - z.B. zum Laden eines MP3- PLayers- mussten diese beim R530 leider weichen. Aber es gibt dafür aber auch keinen Ersatz. So hätten wir uns durch den entstandenen Platz noch wenigstens über weitere USB Ports gefreut. Es bleibt bei durchschnittlich. (2/5)

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Emissionen und Stromverbrauch

R530 Nehro R530 Nehro R530 Nehro

Das R530 "Nehro" wird mit einem 60 Watt Netzteil geliefert, das eine Spannung von 19 Volt und eine Stromstärke von 3,16 Ampere produziert. Wird der 4000 mAh (44Wh) Li-Ion Akku in das Notebook eingelegt und geladen werden maximal 33,2 Watt Ladestrom benötigt, welcher nach kurzer Zeit natürlich immer weiter abfällt. Ist nur ein Verbraucher am Netzteil werden geringe 0,3 Watt auf der Steckdose gefordert. Unter Leistungsanforderung sieht es eigentlich immer gleich aus. Der Prozessor verfügt nicht über "Enhanced Intel Speedstep Technology (EIST)", also über Stromeinsparungsmechanismen, die den CPU in diverse C-States versetzten kann. Daher dürfte der Dual-Core Celeron T3100 etwas mehr verbrauchen, bzw. eine kürzere Akkulaufzeit verursachen, als das Gegenmodell T4400 von Intel. Das das "Nehro" aber somit ein Stromfresser ist, oder schnell aus der Puste ist, wenn der Akku angeschlossen wurde, hat sich nicht herausgestellt.

Während der Windows- Installation lag der Verbrauch zwischen 21,2 Watt und 31,6 Watt. Nach einigen Updates und entfernen der "unnützen" Software, zu welcher wir gleich noch ein paar Worte verlieren wollen, lag der Stromverbrauch Idle bei 18,1 Watt mit maximaler Helligkeit. Wie beim "Hawk" verbraucht das Display maximal 5 Watt und kann so bei minimaler Helligkeit nochmals für eine Verbesserung auf 16,2 Watt verhelfen. Dabei blieb der Lüfter auch am Netzanschluss aus. Der Wert: flüsterleise 21,1 dB. Wir wollten es anschließend genauer wissen und forderten den Celeron und seine Innereien auf Äußerste hinaus. Was sich als recht unspektakulär herausstellte. Im Modus "maximum heat" von Prime95, kam es beim Test 2 zu 36,2 Watt Leistungsaufnahme. Um dem Ganzen noch eins aufzusetzen aktivierten wir den Stability- Test von Furmark v.1.7.0 und erreichten so den Maximalverbrauch des "Nehro". 37,5 Watt bei 27,9 dB. Das war auch der Zeitpunkt bei dem sich der Lüfter endlich etwas mehr zur Geltung brachte wie sonst und auch hier seine maximale Lautstärke erreichte. Um es aber realistisch zu machen, surften wir im Web, Schrieben Dokumente in Office 2007 und führten ein paar Dateioperationen durch, wodurch sich im Schnitt der Verbrauch von 22,6 - 32,3 Watt bei einer Lautstärke von 24,5 dB herausstellte. Einfach gesagt: erstklassig!

Doch beflügelt das auch die Akkulaufzeit? Ja. Im Worst-Case Szenario können 2 Stunden und 15 Minuten erreicht werden. Idle, mit reduzierter Helligkeit und ausgeschaltetem WLAN wird sogar die 5 Stundengrenze überschritten. Doch da diese Werte relativ wenig Feedback zu normalen Verbraucheraktivitäten geben, haben wir uns die Zeit genommen und einfach mit dem R530 so lange gearbeitet und gesurft, bis der Akku schlapp machte. Ergebnis: 3 Stunden 46 Minuten. Ehrlich gesagt, hatten wird ein solches Ergebnis bei einem Office Notebook nicht erwartet. Dank dem Gewicht von nur 2.4 kg ist das "Nehro" ein echter Mobilitätsfreund. Klar, es gibt bei weitem leistungsfähigere Notebooks, oder Netbooks, die über diese Laufzeit nur schmunzel können, aber dafür kostet dieses 15,6" Zoll Notebook auch nur 400€ - 50€ mehr als ein Netbook vergangener Generation, bei gewaltiger Mehrleistung.

R530 Nehro

Das Bild zeigt eine Oberflächentemperaturaufnahme während den besagten Benchmark- Tests mit Prime95 und Furmark, sprich, bei der höchsten Stromaufnahme. Nur der Bereich in der Nähe des Touchpads und etwas weiter links verzeichnete einen punktuellen Peak- Wert von 32,4°C Grad, was durchschnittlich aber immer zu Temperaturen von 30°Grad abwärts führte. Es ist immer wieder schön ein Bild mit viel "Grün" zu sehen, stimmt's? (5/5)

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Software - Ein Einziger Großer Fehler

Zur Software gibt es leider auch diesmal keine guten Nachrichten. Im Prinzip finden wir das allergleiche wie beim Schwestermodell R580 vor. In diesem Test haben wir Bilder der Systemsoftware erstellt:

Das Notebook finden wir im vorinstalliertem und bereits aktivierten Zustand vor. Nachdem Windows 7 Home Premium 32bit eingerichtet wurde, wird automatisch die Software mit Hilfe einer Autoinstallation auf die Festplatte kopiert und wie immer, haben wir keinen Einfluss darauf. Dieser Vorgang dauert an die 17 Minuten, der mit einem Neustart beendet wird. Danach erfolgt die einmalige Einrichtung der Partitonsgrößen von Laufwerk C: und D:, was durch das Recovery Solution 4 Programm von Samsung geregelt wird. Beim R530 muss nicht so lange gewartet werden, bis das Systembackup auf einer versteckten Partition gesichert wurde. Es vergehen nur 13 Minuten bis zum Abschluss. Wer sich anschließend die Mühe machen möchte, sein System von den "hinderlichen" Programmen zu befreien. Wer dies tut, erhält eine Boot- Time von 1 Minute und 7 Sekunden, anstatt 2 Minuten und 7 Sekunden. Lassen sie außerdem bitte gleich zu Beginn, ohne das Internet zuvor genutzt zu haben Antivirus Programme und das sehr gute Spybot SD über ihr System laufen. Bei uns wurde ein "Stealth Keylogger " entdeckt der unter Umständen dazu führen könnte, dass ihre Formulardaten und Eingaben an Andere übermittelt werden. Dringend entfernen. In diesem Registry- Pfad finden sie den Schlüssel. Es könnte sich aber auch um eine "Ente" handeln, die Spybot SD durch Übervorsichtigkeit entdeckt hat, aber bei solchen Themen ist keine noch so vorsichtige Handlung übertrieben. Für das Beilegen eines PowerDVD8 Keys und den guten Samsung Programmen vergeben wir aber noch einen Punkt. (1/5)

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Leistung

R530 Nehro

Wollen wir doch mal sehen, mit welchen Leistungseigenschaften das R530 bestückt ist. Der Intel Celeron Prozessor ist schließlich bei vielen Usern immer noch nicht gerne gesehen, oder von Anfang an bei der Wahl ausgeschlossen. Doch die Zeiten ändern sich und der T3100 hinterlässt einen guten Eindruck. Trotz 35 Watt TDP.

R530 Nehro

Im System ist der Intel Celeron Dual- Core T3100 auf einem Samsung Mainboard mit GL40 Express Chipsatz installiert. Als Sockel dient dem "Penryn"- Abkömmling der "Socket P(478)". Wie im CPUZ zu erkennen besitzt er einen FSB mit 800 MHz, L2- Cache mit 1 MB, dafür keinen L3- Cache, und taktet mit 2x 1,9GHz. Anders als die "Merom" Generation mit 65nm, wie z.B der Pentium T3200, oder Celeron T1600, ist die "Penryn" Reihe in 45 nm gefertigt. Das senkt Kosten, verringert Leckströme und die TDP.

Everest Ultimate Edition v.5.30

  Samsung R530 T3100 Samsung R560 P8400 Samsung R580 i5-520M
RAM Read 5526 MB/s 6679 MB/s 7669 MB/s
RAM Write 4097 MB/s 5654 MB/s 5890 MB/s
RAM Copy 4078 MB/s 5543 MB/s 7201 MB/s
RAM Delay 86,7 ns 83,7 ns 98,3 ns (?)
CPUQueen 8030 9573 15294
CPUPhotoworx 6125 8247 12495
CPUZlib 24452 KB/s 29167 KB/s 42137 KB/s
CPUAES 7052 8424 172786
FPUJulia 2865 4188 5668
FPUMandel 1789 2148 3465
FPUSinJulia 935 1118 2482

Der CPU im R530 hält sich tapfer gegen seine teuren Geschwister wie den P8400. Der Dual-Core Celeron könnte als leicht gedrosselter P8400 oder T6670 durchgehen. Er liegt also nur minimal hinter dem Dual-Core Pentium T4200 und fast gleich auf mit dem Dual- Core Celeron T3300.

  Samsung R530 T3100 Samsung X420 SU4100 Samsung NC10 N270
RAM Lesen 5526 MB/s 5183 MB/s 3656 MB/s
RAM Schreiben 4097 MB/s 4176 MB/s 2794 MB/s
RAM Kopieren 4078 MB/s 4041 MB/s 2353 MB/s
RAM Verzögerung 86,7 ns 103,5 ns 106,4 ns
CPU Queen 8030 5467 3583
CPU Photoworxx 6125 5661 2280
CPU ZLib 24452 KB/s 16714 KB/s 8361 KB/s
CPU AES 7052 4816 1823
FPU Julia 2865 2397 769
FPU Mandel 1789 1232 142
FPU SinJulia 935 642 283

Hier haben wir "günstig" mit "sparsam" verglichen und kamen zu den folgenden Tatsachen. Heutzutage zahlt man nicht mehr unbedingt für die Leistung eines mobilen Prozessors. Vielmehr hingegen bezahlen sie dessen Stromverbrauch und damit die Laufleistung eines Notebooks. Ein NC10 ist nach wie vor eines der Top- Rated Netbooks auf dem Markt, dessen Akkulaufzeit weit über 6 Stunden liegt und einen CPU mit 2,5 Watt TDP bereit stellt. Kostenpunkt: etwa 350€. Ein X420 mit ULV- Prozessor, einen Dual-Core Pentium SU4100 mit besserer Effizienz und 10 Watt TDP, schafft auch an die 6 Stunden. Kostenpunkt hier: 650€. Das R530 sollten wir zwar eigentlich nicht in die Mobilitätsgruppe hinein bringen, da es als Office Notebook konzipiert wurde, aber dennoch haben wir für 400€ ein mobiles System mit weit höherer Leistung als ULV- oder Netbook-Systeme, aber stehen im Verhältnis mit der Laufzeit auch nicht schlecht da. Leistung top, Laufzeit goldene Mitte.

Passmark v.7.0

  Samsung R530 Samsung X420 Samsung R560
CPUMark 1216,4 915,5 1507,7
2DMark 180,3 242,7(!) 199,7
3DMark - - 406,7
MemoryMark 482,2 363,6 671,1
DiskMark 506,0 389,0 443,7
Gesamt 610,8 522,9(413!) 736,7

Wie sie sehen hat das "Nehro" eine gute Systemperformance zu bieten. 610,8 Punkte bedeuten so eine gute Gesamtleistung und wegen der fehlenden 3D- Unterstützung (was hier bedeutet, dass der 3D Test nicht ausgeführt werden konnte, da 4fach AA nicht unterstütz wird) bedeutet dies, dass die restlichen Komponenten eine Menge wett machen. So zum Beispiel auch die Festplatte, die mit 65 MB/s Lesen/Schreiben positiv auffällt. Die Ausrufezeichen beim X420 bedeuten, dass diese Werte höher als "normal" sind. Der Grund ist der Unterschied der Betriebssysteme Vista beim X420 und Windows 7 bei den anderen beiden Modellen. Würde man also umrechnen, wäre eine Systemleistung von 413 Punkten beim X420 zu verzeichnen. Klarer Sieg für das günstigere R530.

Futuremark 3DMark06

  Samsung R530 GMA 4500M Acer 7730 GMA 4500MHD Acer R3600 ION Samsung R560 9600M GT
CPU 1692 1868 491 2054
SM2 199 216 530 2479
SM3 250 310 491 2333
Gesamt 3DMarks 645 755 1306 5864

3DMark06 zeigt knallhart das 3D- Leistung quasi nicht vorhanden ist und alles über die CPU und dem Chipsatz errechnet wird. So kann ein T6670 mit GMA 4500MHD 100 Punkte mehr für sich beanspruchen, da es sich dort auch um ein GM45(533MHz)- Board, statt ein GL40(400MHz) beim R530 handelt. Ein ION- System wie der Acer Revo liefert mehr 3D- Leistung als die Intel onBoard GPU. Wer also auf dem Samsung R530 "Nehro" Games zocken möchte, sollte sich dieses Vorhaben schnell wieder aus dem Kopf schlagen. Die Windows Oberfläche, HD- Medien oder Office stellen keine Probleme dar.

Furmark v1.7.0

Falls sie sich das "Nehro" von Samsung zulegen, sollten sie sich gleich um ein Update des Intel GL40 Express Chipsatzes kümmern. Der Link zu Intel Treiberseite wird ihnen helfen. Furmark ruckelte mit dem Standardtreiber langsam und gemächlich vor sich hin. Mit dem neuen 8.15.10.2021 wurde die Leistung rechnerisch um das 3fache gehoben. Leider sind es im Vergleich mit externen Grafikkarten nur "mickrige Bench-Pünktchen". Das 200€ teurere Modell Namens Samsung R530 "Nuke" bietet da schon wesentlich mehr Power, selbst mit der Low-Budget G310M und T4400, vermutlich aber auf Kosten der Laufzeit.

Cinebench R10

  R530 T3100 Acer Revo N230 R560 P8400
OpenGL Test 803 1043 2901
Single CPU Test 1920 520 2423
Multi CPU Test 3687 719 4572

Cinebench R10 zeigt es eigentlich erneut. Der T3100 ist alles andere als lahm. Arbeiten beide Kerne zusammen werden 3687 Punkte erreicht. Da der CPU nicht über HyperThreading verfügt, stehen auch nur maximal 2 Threads zur Verfügung.

Sisoft Sandra 2010

Mit 15,53 GIPS ALU, und 14 GFLOPS in iSSE3 liegt der T3100 nur wenige Punkte hinter einem T8100 und einem P8400. Fast gleich auf, ist er dafür mit einem AMD Turion X2 ZM-84. In der Multimedialeistung schafft er es an einem T5500 vorbei - im Kyroptgraphietest liegt er nur beim Hashing über einen T2500.

PCMark05

Zu guter Letzt, haben wir im PCMark05 3446 Punkte ermitteln können. Das Ergebnis ist mehr oder weniger durchschnittlich.

Zeitauswertungen

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Fazit

Fassen wir die Kernaussagen nochmal zusammen. Das Samsung R530- Aura "Nehro" bietet für die angebotene Leistung und Qualität ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Die Emissionen und der Stromverbrauch mit maximal 37,5 Watt bei 27,9 dB liegen im Bereich von Netbooks mit ION Chipsatz, oder ähnlichen Low- Budget Systemen, wobei die Systemleistung sogar mit Multimedia- Notebooks im Bereich von 500€ bis 700€ mithalten kann, was dem guten Intel Dual Core Celeron T3100 und der schnellen Festplatte WD2500BEVT zu verdanken ist. Wenn sie ein Notebook mit 3D- Leistung suchen, sind sie beim "Nehro" an der falschen Adresse. Die Benchmarks haben eindeutig gezeigt, dass es sich um ein reines Office- Notebook handelt, welches diese Aufgabe aber mit Bravour erfüllt.

Die Qualität der Verarbeitung des Gehäuses und der Eingabegeräte liegt auf gehobenem Niveau, welche sonst erst in höheren Preislagen zu finden ist. Mit 15,6" Zoll, 1366x768 Pixel im 16:9 Format, und einer Helligkeit von durchschnittlich 197 cd/m² bietet das nicht-entspiegelte Display genügende Eigenschaften, um in geschlossenen Räumen alles um Blick zu behalten. Mit 197:1 schafft es der Kontrast zwar nicht in die Königsklasse des Displays, dafür ist es bei einem Office- Notebook aber im "grünen" Bereich. Auch der Nummernblock, dem man schon nach kurzer Arbeitszeit nicht mehr missen möchte, rundet den Gesamteindruck des R530 schon fast vollkommen ab.

Doch es geht noch weiter! Das "Nehro" stellte sich sogar als echter Dauerläufer heraus, und hielt Idle 5 Stunden durch. Worst- Case sind es immerhin 2 Stunden 15 Minuten und unter normaler Benutzung mit Office und Web erreichten wir realistische 3 Stunden 46 Minuten. Samsung liegt mit seiner Bezeichnung auf dem Datenblatt mit 4 Stunden, also so gut wie gar nicht daneben und das alles bei einem 4000mAh Akku. Der T3100 besitzt keine EIST- Eigenschaften und beansprucht den Akku also je nach geforderter Leistung entsprechend mehr, als ein Pedant von Pentium (z.B. T4400) mit den verschiedenen C-States. Unserer Meinung nach sollten sie aber erst beim Wunsch nach etwas 3D- Leistung zu einem anderen Modell mit externer Garfikkartenlösung greifen. Bei so einem Fall wäre das R530 "Nuke" mit G310M zu empfehlen, das aber nicht mehr mit dieser Akkulaufzeit glänzen kann.

Nur die Tatsache, dass sich die Erstinstallation des Notebooks etwas schwierig und langwierig durch die vielen Software- Pakete gestaltet, trübt das Bild, des sonst sehr guten R530, sowie die zu übersichtlich gestaltete Zubehörliste. Treiber und Betriebssystem Datenträger und etwas mehr USB- Anschlüsse hätten wohl ein "hervorragend" herausgeholt. So bleibt das Samsung R530 "Nehro" "Sehr Gut" im Testergebnis und im Preis/Leistungsverhältnis. Sollte ihnen das R530 nun zusagen finden sie etwas weiter unten eine Liste mit Shops und Preisen.

In Relation zum Bereich "Office Notebooks":

Testergebnis: SEHR GUT

Preis/Leistung: SEHR GUT

Aktuelle Angebote/Kaufen

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