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Samsung P530 Pro "Pitts"

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5.) Display- Eigenschaften

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Da es zu den wirklich großen Neuerungen des P530 zählt, legen wir hier auch das meiste Interesse an Tag: das Display. Für Business- Kunden oder solchen, die es werden wollen, wird ein 1366x786 Pixel LED- Backlight Panel mit matter Oberfläche, genannt "non- glare" verbaut, um Reflexionen und Blendungen zu vermeiden und den User somit auch eine Möglichkeit für die Benutzung im Freien bietet. Soweit die Theorie. Praktisch ist es auch möglich. Mit durchschnittlich 186,5 cd/m² leuchtet das Display ausreichend hell, um auch Draußen des Öfteren mal eine Email zu schreiben. Der Kontrast liegt allerdings nicht auf der Höhe von Gamer- und Multimedia Notebooks mit 233:1. Trotzdem besser als seine spiegelnden "glare- type" Kollegen der R5xx- Serie. Als Anmerkung zu dem oben gezeigten Messungsabbild der Helligkeit: Wir haben zwei Schwarzwerte ermittelt. Einen für das tiefste Schwarz (0,8 cd/m²), was das Display in der Lage ist anzuzeigen, und einen Helligkeitswert für das Schwarz bei maximaler Leuchtkraft, was mit 12,6 cd/m² gemessen wurde. Schwarz erscheint jedoch immer leicht gräulich und trüb, was durch die mäßige Invertierung verstärkt wird. Ähnlich wie beim R530 invertiert das Display bereits ab 25° Grad in der Vertikalen, Horizontal ist es etwas besser. Die Ausleuchtung hat uns nicht sehr gefallen, fällt die Leuchtkraft von der Mitte mit knapp 200 cd/m² zu den oberen Ecken auf satte 175 cd/m² ab. Mit etwas "Glück" in der Bildwahl kann dies bereits vom Auge des Benutzers vernommen werden.

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Auf dem Bild über diesem Absatz können sie ein Vergleichsbild zwischen R530 (links) und P530 (rechts) sehen. Um die Reflexionen deutlich zu machen strahlte der Tester mit einer Tageslichtlampe möglichst mittig auf die beiden Displays, um zu zeigen, wie sich der Effekt der Polarisation positiv zugunsten des P530 auswirkt.

Wie im Einleitungsartikel versprochen zeigen wir Ihnen in diesem Test, die ersten Ergebnisse unseres neuen Kolorimeters. Dieses Gerät ermöglicht nicht nur eine Kalibrierung des angezeigten Farbraums, sondern hat dabei den netten Nebeneffekt, dass man die maximal darstellbare Farbabdeckung eines einzelnen, individuellen Displays aufgezeigt bekommt. Die beiden Ergebnisse oben, zeigen somit den Vergleich zwischen den AdobeRGB Farbraum und dem des sRGB, der am häufigsten für Monitore aller Art verwendet wird, bzw. versucht wird zu erreichen. Wie bei fast allen Displays gibt es Probleme bei der Anzeige von Violett und Purpur- Farbtönen, was sich aber schon als einziges Problem des matten Displays herausstellt. Die drei Bilder weiter unten zeigen den Vergleich zwischen den Brüdern R530 und R580, sowie unserem Testmonitor Samsung Syncmaster T220. Bei Grün, Rot und Blau kann das P530 sogar die andere Modellreihe in den Farbschatten stellen, muss aber wie gesagt, Federn bei Purpur und Violett lassen. Bildbearbeitung ist also möglich? Ein Blick auf das ICC- Profil unseres T220, müsste diese Frage eigentlich beantworten - wohl gemerkt ein Monitor, der bei eBay bereits für unter 130€ über den virtuellen Ladentisch geht.

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Trotzdem sind Displays dieser Art leider sehr selten geworden, vor allem im Bezug auf die preisliche Orientierung. Der Farbraum geht in Ordnung, kann mit richtigen LCDs aber nicht mithalten und die Helligkeit liegt in einem absolut brauchbaren Rahmen. "Sehr Gut" für dieses Display wäre aber dennoch etwas zu viel, daher bleibt die Wertung bei einem entschiedenen "Gut". (4/5)

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