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Lancool PC-K62R Dragonlord Red Dragon Window Edition

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1.) Lieferumfang, Design und Verarbeitung

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Als ein neues Gehäuse fällig wurde, suchten wir eine ziemlich lange Zeit nach einen passenden Nachfolger für unser No-Name "Dragon PC"- Gehäuse, das es sowohl vom Design, als auch von der gebotenen Leistung und Qualität um Weiten übertrifft. In die engere Auswahl fielen schließlich das Lancool K62 und Silverstone's Raven 2. Die Entscheidung wurde durch zwei Aspekte getroffen. Erstens, besitzt das K62R luftableitende Lamellen über den beiden 140mm Lüftern des Deckels, um den Luftstrom etwas nach hinten abzuleiten. Und Zweitens, der Preis. Ab 99€ erhält man derzeit von den Händlern die Einstiegsversion des K62 - für 10€ weniger sogar die blaue Window- Kit Version. Das Design aus schwarzen Äußeren und rot lackierten Inneren, zog uns einfach in seinen Bann. Das Raven 2 hätte vielleicht mehr Kühlleistung gebracht, aber dies möchten wir selbst herausfinden.

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Wir staunten nicht schlecht, als zwei Pakete am Morgen bei uns angeliefert wurden. Wie oben auf den Bildern zu sehen, handelt es sich um das Gehäuse selbst, und ein extra Paket mit Dämmungsmatten, sowie die Seitenabdeckung mit Fenster. Die Verarbeitungsqualität des Seitenfensters ist absolut makellos. Das verwendete Acrylglas macht mit einer Dicke von rund 3mm einen robusten Eindruck und verhindert lästige Schwingungen. Um das Sichtfenster am Metall des Seitenteils zu befestigen, wurden Schrauben mit kleinen Muttern versehen, die so auch nicht die Bohrungen beschädigen können. So gibt man 109€ aus, und kann sich zwischen beiden Versionen entscheiden. Super!

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Zurück zur Erscheinung. Allein die Berührung des Gehäuses, lässt einen schnell merken, dass es sich hier nicht um ein 08/15 Modell handelt. Durchgehend wurde SECC- Stahl verwendet. Diese englische Abkürzung steht für "Steel, Electrogalvanized, Cold- rolled, Coil" und heißt übersetzt, "elektrolytisch verzinkter, kalt-gerollter, Stahl", der sich für Modding und eben "kalter Verformung" gut eignet und nebenbei korrosionsfest ist, sowie eine leicht dämmende Wirkung zugeschrieben bekommt. Top und Front des Gehäuses werden von hochwertigen Plastikabdeckungen geziert, bei denen abermals Lancools Verbindung zu Lian Li als Tochterunternehmen deutlich wird. Bombenfest, leicht raue Oberfläche, kein Knarren, kein Knarzen. So soll es sein.

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Im Deckel, der wie die Front durch einfache Klipper befestigt ist und sich komplett abnehmen lässt, sind Power- und Reset- Button eingelassen, die 2x USB- Ports und Audio- Out, Mic- In umgrenzen. Wer über eSATA seine Festplatten anschließen möchte, muss wohl oder übel zu seiner Mainboard I/O krabbeln. Am Gehäuse selber sind keine weiteren Anschlüsse mehr zu finden. Schauen wir aber lieber ins Innere des K62.

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Lancool stattet den "Red Dragon" mit einem rotem 120mm LED Lüfter hinten, zwei 140mm Lüfter im Deckel und einen roten 140mm LED Lüfter in der Front aus. Nun könnte man durchaus den Sinn und Zweck des Frontlüfters anfechten, da mit installierter Festplatte sehr viel Luftdurchsatz gemindert wird und zum anderen die Festplatten eine bessere Belüftung zukommt, als die Grafikkarte. Der Hersteller hat aber eines ganz groß auf der Schachtel angepriesen: "Tool-less Features" - und dies bewahrheitet sich auch. Neben einfachen Fingerschrauben für Mainboard, Seitenteilen und Festplattenkäfig, sind auch Kunststoff - Klipp-Systeme zu finden, welche, zum Beispiel, das optische Laufwerk befestigen oder die HDD im Schlitten halten. Wo wir gerade bei Festplattenkäfig waren... Dieser kann ganz entfernt, oder zumindest um 90° Grad gedreht werden. Das Praxisbeispiel zeigen wir dann im zweiten Teil.

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Neben den gebräuchlichen Gegenständen im Lieferumfang, die meist bei der ersten Inbetriebnahme im Gehäuse verbaut werden, legt Lancool ein kleines Extra in die Schachtel. Eine manuelle Lüftersteuerung. Über diesen Controller können genau vier 3- Pin Lüfter durch einen Drehknopf in der Rotationsgeschwindigkeit verändert werden, indem über einen Molex 4-Pin Stecker die Steuereinheit mit dem Netzteil verbunden wird. Die Lüftersteuerung belegt bei Verwendung allerdings dann einen PCI- Slot. Ein weitere Besonderheit des Gehäuses sind die Staubfilter in der Kunststofffront und in einem kleinen Areal, auf dem das Netzteil seinen Stammplatz findet. Der Luftstrom des Netzteils ist also völlig unabhängig und saugt die Luft vom Boden, durch den Staubfilter, durch sich selbst aus dem Gehäuse wieder heraus.

Außen, wie Innen ist das Lancool PC-K62R ein echter Traum. Selten wird Verarbeitung, Qualität und Design so miteinander verbunden, wie es hier geschieht. Volle Punktzahl. (5/5)

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