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HP ProBook 4720s WS719EA

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8.) Software

Man kann dem Hersteller Hewlett&Packard nicht vorwerfen, sich keine Gedanken um deren Produkte zu machen. Was man in diesem Abschnitt erkennen kann - es wird sich extreme Mühe gemacht, dem User so gut wie möglich ein "gutes System" zu bescheren mit dem er sofort loslegen kann - nach 20 Minuten Erstinstallation, versteht sich. Doch dabei kam es wahrscheinlich zu einer Art Betriebsblindheit. Die Hauseigenen Programme von HP führen in manchen Bereichen einen erstklassigen Job aus, wie der HP Power Assistant, mit aktuellem Stromverbrauch und CO2 Ausstoßanzeige, oder HP Support Assistant, der Systemkomponenten, Daten, und installierte Programme aufzeigen kann, und dabei jede Menge nützlicher Tools für die Systemwartung bietet. Um aber halbwegs "Kontrolle" über das eigene System zu haben, dienen sie eigentlich in keinster Weise, außer der Performance des Betriebssystems zu schaden. Allein die Boot- Time von knapp 2:13 Minuten sprechen für sich.

Diese Programme erstmal restlich zu entfernen, und vor allem "richtig" zu entfernen, ist wieder eine ganz andere Baustelle - nervlich, wie "in der Beschaffenheit des Sitzmuskels". Es dauert mindestens über eine Stunde, gepaart mit unendlich vielen Reboots. Die Programme, die unbedingt runter sollten sind McAffee, Winzip12 (nur Demo), PDF Complete, Norton Online Backup und Office 2010 (außer sie besitzen einen Activation Key). Bei uns flogen neben diesen Tools, alle weiteren Dienste von HP, wie der HP ProtectTools, Arcsoft TotalMedia, Corel Home Office, Theft Recovery, und die HPQuick Anwendungen, die für ein Mini- Betriebssystem benötigt werden, das sehr viele Ähnlichkeiten zum ASUS ExpressGate hat. Wer wirklich mit den gebotenen Programmen etwas anfangen kann, soll nicht davon abgehalten werden - warum aber der Hersteller nicht zu Beginn des Setups frägt, ob man die Software installieren möchte, können wir einfach nicht nachvollziehen - egal wie, es entsteht so immer sehr viel, unnötige Arbeit und Frust mit dem neuen Computer.

Um die Software wieder zu installieren, kann das HP SoftwareSetup benutzt werden, womit ruck zuck, in einem Wisch, Treiber, Software und Nebenprogramme, simpel und einfach mit sehr guter Beschreibung ausgewählt und installiert werden können. Warum nicht anders herum? Was uns weiter Bauchschmerzen bereitet, ist die fehlende Auswahl der Partitionsgröße zu Beginn des Erstinstallation - Samsung hat zumindest das Problem über zwei freiwählbare Partitionen gelöst. Aber immerhin wird das Notebook mit optischen Datenträgern ausgeliefert - am besten Sie formatieren damit das Notebook gleich nach der Erstinstallation neu und besorgen sich über die Herstellerwebsite die aktuellsten Treiber. Warum bekommt nun das HP ProBook mehr wie einen Punkt in dieser Kategorie? Ganz einfach - das BIOS/UEFI ist ein Traum:

Werden die UEFI Modi aktiviert, ist zum Beispiel das booten von einer Festplatte mit mehr als 2,2 TB kein Problem mehr, neue Partitionsmöglichkeiten wie GPT stehen zur Verfügung, Multi- Betriebssysteme und vieles mehr - die lang "gebrauchte" Zukunft eben. (2,5/5)

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