all benchmark related Xtreme systems

HP ProBook 4720s WS719EA

Navigation

5.) Display- Eigenschaften

4720s 4720s 4720s

Der Einkauf eines Notebooks steht und fällt mit der Güte des Displays. Sowohl als Rettungsanker für vermeintlich schlechte Notebooks, oder als Kaufkriterium schlechthin gelten zurzeit non-glare Displays, die gegen lästige Reflexionen und Spiegelungen gefeit sind. Genau mit dieser Eigenschaft kann das 4720s "glänzen". Wenn sie sich nun allerdings freuen, an einem sonnigen Plätzchen im Freien ihre Dokumente und Emails zu verfassen, müssen wir sie leider enttäuschen. Denn mit einer durchschnittlichen Leuchtkraft von 168 cd/m² reicht es leider nicht aus, hohe Umgebungsbeleuchtungen auszugleichen. Am Arbeitsplatz oder in Innenräumen, wie Kaffes, Flughäfen oder ähnlichen Orten, gibt es keinerlei Probleme die Anzeigen abzulesen. Das Panel wurde übrigens von Samsung angefertigt und trägt den Namen SEC3254.

Der maximale Kontrast geht mit 227:1 für ein Business- Notebook in Ordnung, wobei es durchschnittlich berechnet schon eher mager aussieht: 168:1. Begründet durch den durchschnittlichen Schwarzwert von 1,0 cd/m². Soll daher bei maximaler Helligkeit reines Schwarz angezeigt werden, sieht das Resultat eher gräulich aus. Auch wenn die Ausleuchtung bei den ersten Blick auf das obere Bild nicht wirklich homogen erscheint, können die Unterscheide mit bloßem Auge nicht ausgemacht werden. Leider gibt es noch keine anderen Testartikel zur Anzeige des HP 4720s, weswegen wir nicht verifizieren können, ob die Leuchtkraft auf die gesamte Notebook- Serie übertragbar ist. Wir bleiben aber am Ball und werden so schnell wie möglich die Seiten updaten, sobald wir etwas in Erfahrung bringen.

4720s 4720s 4720s

Genau 77% des sRGB Farbraums werden vom SEC Display des ProBooks abgedeckt. Dabei erkennt man sogar nur minimale Abweichungen vom Display des Samsung P530, das in der Anzeige des violetten Anteils des Spektrums etwas mehr Schwierigkeiten hat. Wie das Bild ganz rechts zeigt, ist der Einsatz eines Standardmonitors der bessere Weg, wenn es um Farbtreue von Aufnahmen und Fotos geht, oder diese mit Bildbearbeitungsprogrammen verändert werden sollen. Im Vergleich mit anderen Notebook- Displays kann das ProBook trotzdem mit dem gebotenen Farbraum so einige nicht entspiegelte Anzeigen hinter sich lassen, auch wenn bei diesen die Kontraste in anderen Ligen spielen. Horizontal lässt sich das Panel bis ca. 60° Grad noch problemlos ablesen - Vertikal bemerkt man Invertierungen ab ca. 35° Grad.

Zwar ist das non-glare Panel des ProBook kein Held der Nation, aber es erfüllt seinen Zweck voll und ganz. Bei 17,3" Zoll Diagonale wirkt die Leuchtstärke subjektiv sogar etwas höher, wie vielleicht durch die Messungen hervorgeht, doch Kontrast, Entspiegelung und Farbraum machen eine Menge wett. Brauchbar! (3,7/5)

Datenzusammenfassung:

Nächste Seite

- - - Zurück

Seitenanfang