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Oldschool Baby!

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Im heutigen Test erscheint ein Gestein aus Urzeiten. Wie ein Schatten aus vergangenen Tagen wirft sich die Präsenz dieses Ungestüms auf unserem Tisch. Schwarz, Silber, schwer, heiß und laut. Aber dennoch irgendwie ein sympathischer Veteran. Warum erklären die folgenden Fakten.

Design/Verarbeitung

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Das Pavilion besitzt ein relativ zeitloses Erscheinungsbild aus schwarzer Arbeitsumgebung und Displayrahmen, sowie leicht glänzende, silberfarbene Flächen an den Seiten und Displaydeckel. Der Gehäuserahmen, der rund um die Tastatur eingefasst ist, soll mit seiner schwarzen Klarlackoberfläche ein wenig Luxus ins Design einfließen lassen. Auch findet man auf diesem Dsignelement die blau beleuchteten Knöpfe für Power, DVD-Shortcut, Ton lauter, leiser, stumm. Auch blau beleuchtet: WLAN On/Off mittig auf der Höhe der Scharniere. Durch die eher wuchtig erscheinende Form des HP Notebooks, wird klar, dass man es hier mit einem alten Desktop- Ersatzmodel zu tun hat. Allerdings fühlt man das auch. Es gibt so gut wie keine Stelle die sich verbiegen oder eindellen lässt, unten wie oben. Robustheit ist hier wirklich groß geschrieben. Wenn der Herr also jemals Notebooks regnen lässt, dann sollten es nicht diese sein. Ein Fiasko wäre für die Erdenbewohner garantiert. Im Großen und Ganzen ein toll verarbeitetes, robustes und ansehnliches Pavilion.

Ergonomie/Eingabegeräte

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Das silberne Touchpad besitzt eine sehr glatte Oberfläche und färbt leider auch sehr schnell ab, sobald es nur ein wenig benutzt wird. Wirklich Spaß es zu benutzen macht es nicht. Die Tasten überzeugen aber durch eine gute Platzierung und durch ein leises klick- Geräusch. Die Tastatur macht es schon um einiges besser. Sehr klarer Druckpunkt und geringem Hub. Getrübt wir der sonst relativ gute Eindruck von der Tatsache, dass die Tastatur bei festerem Anschlag klappert und nachschwingt. Wirklich schlimm oder störend ist es nicht, könnte aber bei weitem besser sein.

Ausstattung

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An der Ausstattung gibt es rein gar nichts zu mekern. Modem, LAN, S-video, 6in1 Cardreader, PCMCIA Karten Slot, 3 USB Ports, VGA, Audio/out, Mic/in, Mini Firewire, Expresscard 54, D/C/in und Kesingtonlock. Außerdem ist für die Windows XP Media Center Edition eine Fernbedienung im PCMCIA Slot untergebracht, um somit ganz easy von der Couch aus seinen DVD- Film oder ähnliches zu navigieren. Nettes Feature. Erwähnung verdient auch das optische Laufwerk. Mit einem DVD/RW mit Lightscribe und DoubleLayer Funktion hat man auch gute Karten seine eigenen individuellen CDs und DVDs zu erstellen. Volle Punktzahl im Bereich Ausstattung.

Display

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Das was man sich ständig vor Augen halten muss, besticht nicht gerade mit einem hohen Kontrast oder Helligkeit. Weiß wirkt ein wenig schmutzig und Schwarz nur wie ein dunkles Grau. Das dv5000 wurde genau im Auftakt der Glossy(spiegelnden)-Displays gefertigt und musste diesen Trend mit als Erstes verspüren. Dem entsprechend stark sind damit die Reflexionen und Spiegelungen. Benutzt man es jedoch hauptsächlich im Innenbereich kann es durchaus überzeugen. Ganz okay!

Emissionen und Verbrauch

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Das kleine Ungetüm macht im Netzbetrieb ordentlich Radau. Bei der zweiten Lüfterstufe, die alle paar Minuten erreicht wird, je nach Nutzung, werden hohe 52dB erreicht. Allerdings muss man anmerken, und es diesem Notebook lassen, das es schafft trotzdem nicht auf die Nerven zu fallen. Sehr ruhig und tieffrequentiert ist das Geräusch das abgegeben wird. Befindet sich das Pavilion im Akkubetrieb ist es nicht zu hören. Respekt bei diesem Koloss und der eher alten Prozessoreinheit mit hoher Spannung! Somit werden hier nur maximal 36dB erreicht. Ein riesengroßes Plus bekommt das dv5000 in dem Bereich Mobilität. Mobilität bei 3 Kilo Gewicht? Ja, trotzdem. Eine sagenhaft Laufzeit von 2:08:30 bis zum Erreichen der kritischen 10% Marke waren drin. Hierzu wurde WLAN aktiviert, ein wenig gesurft und mit Everest die Temperatur und Akkukapazität ausgemessen. Erreicht werden konnte dies mit einem sehr potenten Akku der 7200 mWh zur Verfügung stellte. Auch ist die Oberflächentemperatur ist in einem gute Rahmen, solange sich das Notebook auf einem Schreibtisch befindet. Es auf den Schoß zu legen können wir wirklich nicht empfehlen. Die genauen Werte hier.

Leistung

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In den Zeiten von Phenom II X4 und Core i7 sind die Benchmarkwerte wie erwartet, sehr, sehr angestaubt. Trotzdem ist es interessant Chipsatzlösungen von vergangenen Tagen mit heutigen Low-Cost Notebooks zu vergleichen, bekommt man doch schon gebraucht auf Ebay, diese Generation für den Bruchteil dessen, was heute frisch vom Markt kommt. 150€ bis 200€ werden bei Auktionen durchaus unterschritten. Wie schlägt es sich also? Verbaut ist ein AMD Turion64 ML-37 mit AMD Hammer Chipsatz RS480M mit einer X200 dedizierter Onboard Grafikeinheit mit 256MB.

Fazit

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