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Was verbindet eine Lampe mit diesem Desktop PC?

Desktop PC

Dieser Artikel ist ausnahmsweise etwas ganz Besonderes. Nicht nur wegen seiner Leistung oder wegen einer teuren Komponente. Nein, dieser Desktop glänzt durch seine Effizienz und durch sein aufregendes Design.

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Der folgende Testbericht geht auf Leistung, Stromverbrauch und Emissionen genauer ein. Und schon geht es los.

Die Komponenten des Desktop PCs

Das Gehäuse - Antec Three Hundred-R

Gesamtansicht Lüfter stehend Leer

Anders als bei einem Ford T-Modell, beginnen wir, von Außen nach Innen. Das Antec Three Hundred-R überzeugt durch eine hervorragende Verarbeitung und ist -anders wie bei vielen "geschlossenen" Gehäusen- sogar innen mit der matten Lackierung versehen. Das -R in der Bezeichnung steht für eine "Special Edition" des Großhändlers Alternate Deutschland, bei denen die Farben deren Logos nachempfunden wurden. Schwarzes Gehäuse und Rot beleuchtete Lüfter. Insgesamt sind bereits vier davon vorinstalliert. Ein Weiterer kann an der linken Gehäuseinnenseite angebracht werden. Falls ein Vorhaben in der Art geplant ist, zum Beispiel, um die Grafikkarte besser zu belüften, sollten unbedingt Gummi-Entkoppler benutzt werden, da sonst störende Vibrationen verursacht werden können. Alternate bietet in seinem Portfolio z.B. "EKL Case Späzle" an. Eine Besonderheit des Gehäuses von Antec ist, dass das Netzteil unten am Gehäuseboden seinen Platz findet. So kann durch eine engere Anordnung der Lüfter in der oberen Gehäuseecke, ein besserer Abtransport von warmer Luft gesorgt werden, ohne dass das Netzteil davon beeinträchtigt wird, oder so als natürliches Hindernis wirkt. Eines muss ihnen beim Three Hundred klar sein: Das Mainboard sitzt gerade wegen der anderen Anordnung des Netzteils wesentlich dichter am Gehäuse. Sollten sie also einen extrem großen CPU- Kühler benutzen, könnten sie an die Gehäuselüfter anstoßen. Aber bei unserem "Groß Glockner" und dem "Brocken" -beide von EKL Alpenföhn- hatten wir aber keine Probleme. Positiv: Die Seitenteile des Gehäuses sind mit zwei Schrauben befestigt, und lassen sich nach dem Lösen ganz einfach wie eine Tür öffnen und herausnehmen.

Gummifüße Zwei Lüfter Seitenteil

Bei manchen Gehäusen besteht Kettenhemdpflicht. Nicht so bei dem Aufbewahrungsgegenstand für Hardware von Antec. Alle Kanten wurden gefalzt, sauber gerundet und abgeschliffen. Keine Schnittgefahr. Insgesamt können sie in drei 5,25" Zoll- Schächten, Laufwerke oder entkoppelte Festplatten unterbringen, oder im Bereich der beiden Frontlüfter sechs 3,5" Zoll- Schächte. An den Lüftern sind außerdem kleine Schalter angebracht, um so die Lüftung auf "High", "Middle" oder "Low" schalten zu können. Je nachdem, wie man gegenüber den verschiedenen Stromversorgungen eingestellt ist, können sie es als positiv oder negativ sehen, dass die Lüfter über 4-Pin Molex-Stecker versorgt werden. Vorne über dem Laufwerk sitzt der Power-Button, zwei USB-Ports und Mic-In und Audio-Out. Kurzum: Das Antec Three Hundred erlaubt sich keine Patzer, sehr gut. (5/5)

Frontlüfter Gehäuse von Oben

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Strom Aorta - Das Netzteil von Cougar

Cougar PS/NT Netzteillüfter Netzteil

Cougar ist unter vielen Menschen noch kein wirklicher Begriff. Allerdings entwickelt dieser Hersteller in unserem Lande; Deutschland. Was uns dieser Hersteller für ungefähr 85€ ohne Versandkosten beschert, lässt weihnachtliche Gefühle aufkommen. Beim Cougar CM Power 550 Watt stimmt einfach alles! Active PFC, oder "aktiver Leistungsfaktorkorrekturfilter" sorgt dafür die Oberschwingungen, die bei einem nicht linearen Verbraucher auftreten, herauszufiltern, und so die Bildleistung zu minimieren, also wie viel Strom in das Stromnetz "zurückgeschickt wird". Des weiteren sind die Netzteile mit aktive PFC leiser, somit kühler, sorgen für bessere Komponentenversorgung, haben eine Wirkleistung von 99% und einen Wirkungsgrad von meist über 80%. In diesem Fall sind es sogar fast 83% bis 87% bei verschiedenen Auslastungen, durch ein 80+ Bronzezertifikat. Sie sparen sich also damit effektiv Stromkosten. Beispiel:

Verbrauch der Komponenten bei 200 Watt und Netzteil mit 80% Wirkungsgrad: Verbrauch 250 Watt.

Sollten sie also auf Angebote stoßen, die unglaublich billig sind, trotz starker Komponenten, sind meistens genau da die Schwierigkeiten vorprogrammiert. Und die kosten, mit der Zeit, Geld und sind ein Graus für die Umwelt. Aus eigener Erfahrung können wir nur empfehlen genau beim Netzteil nicht zu sparen!

In einem unserer ehemaligen Rechner war ein Netzteil mit einem Wirkungsgrad von 52% verbaut. Fast 250 Watt haben wir einfach in die Luft gepustet und natürlich bezahlt. Juhuu, Stromrechnung. Des Weiteren besitzt das 550w Überlastungs-, Kurzschluss-, und Überspannungsschutz, sowie Schutz vor Stromspitzen. Über das hinreißende Design gar nicht zu sprechen, sehen wir uns das Layout genaer an. Die 24+4 Pin Lane, eine 2x 4-Pin Molex- Steckerverbindung und die 2x 4Pin 12 Volt Lane für die CPU ist fest mit dem Netzteil verbunden. Am Netzteil selbst finden sie die Anschlüsse für weitere Kabel, ja nachdem was sie gerade brauchen sollten. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Netzteilen ohne Kabelmanagement: Kein Kabelsalat.

Die Leistungsdaten können sie auf dem Bild weiter unten genauestens Ablesen. Mit 48 Ampere auf der 12 Volt Lane können sehr viele Verbraucher angeschlossen, oder Crossfire oder SLI- Betrieb genutzt werden.

Power Lanes Powerindex Lieferumfang

Der Netzteillüfter ist einer der Leisesten, die wir testen durften. Ohne nennenswerte Last sind es 23,2 db und unter Vollast werden kaum 29,7 db erreicht. Wer dieses Netzteil besitzt, darf gerne von sich behaupten eines der besten und günstigsten am Markt zu besitzen. Selbst wesentlich teurere Netzteile von Corsair können sich kaum von der neuen Cougar Serie unterscheiden. Ein Hoch auf Effizienz. (5/5)

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Gaming Platine - MSI P45 Platinum

Zwei Mainboards Heatpipes Groß Glockner passt nicht.

Das Verbindungsmittel aller wichtigen Komponenten dient uns das Mainboard P45 Platinum Gaming Series des Herstellers MSI. Nach wie vor gehört es zu den besten Mainboards des Sockels 775 mit P45 Chipsatz. Bezeichnend für das Board sind die extravaganten Kupferkühlkörper, die über Dual-Heatpipes, aus selbigem Material verbunden sind. Über den Spannungswechslern und der Southbrigde, der ICH10R von Intel, sind kleine Aluminium-Schilder des Herstellers aufgeklebt, die aber mit etwas Kraft entfernt werden können. Das "DrMOS" soll dem Mainboard einen Übertaktungsvorteil gegenüber anderen verschaffen. Sollten sie also vorhaben, das Maximum aus ihrem Prozessor zu holen, denken sie an aureichend schnelle RAM-Riegel. Unterstützt werden DDR2 Module bis 1200 MHz. Insgesamt ist die Kühllösung von MSI sehr zuverlässig und sieht nebenbei auch wirklich toll aus. Als interessantes Feature, kann das Mainboard je nach geforderter Leistung, Phasen der Stromversorgung für CPU, RAM und Northbridge deaktivieren, und ermöglicht so stets den effizientesten Betrieb. Nutzer können über die verbauten LEDs am Mainboard erkennen, was das Mainboard gerade macht, oder sich einfach über die farbenfrohe Leuchtkraft freuen. Unter "Lightshow" sehen sie was gemeint ist.

MSI P45 Heatpipe Kritik

Auf dem Mainboard sind zusätzlich Reset- und Power-Button angebracht, falls sie irgendwann das Mainboard auf einem offenen Gehäuse platzieren wollen. Direkt daneben sind Debugging LEDs angebracht, die einen Defekt mit 16 verschiedenen Signalen übermitteln können. Ein weiterer Button, den sie aber bei den Anschlüssen finden, erleichtert das Overclocking ungemein. Es ist ein einfacher CLEAR CMOS Knopf. Damit ist mühsames Zerlegen des Gehäuses nicht mehr nötig. Über den Jmicron-362 Chip wird der eSATA Port, zwei (blaue) SATA Ports in der Nähe der Southbridge und der IDE Anschluss gesteuert. Kritik bekommt das Mainboard von uns in Sachen "geschicktes Layout". So kann es bei Nutzung vieler 3-Pin Lüfter dazu kommen, dass es unweigerlich zu engen Verhältnissen kommt. Weiter oben sieht man ein Bild einer ATI 4850, welche mit einem Lüfterstecker kollidiert. Genauso, wie der PCIe 4-Pin Molex, weiter unten. Setzt man einen CPU-Lüfter für alle Systeme ein, seinen sie gewarnt. Der Groß Glockner von EKL zum Beispiel, konnte wegen seiner AM2/AM3 Metallwippe fast nicht verbaut werden. Die obere Kühlrippe verkeilte sich in der Klammer. Des Weiteren bietet das Bios von AMI einen etwas unübersichtlichen Aufbau, und viele wichtige Werte, wie S3 oder C1E sind von Haus aus deaktiviert. Super ist hier aber die Möglichkeit seine Einstellungen abzuspeichern. Sie werden auch durch drücken des CLR-CMOS nicht gelöscht.

Kritik Pin Schachtel

Der Lieferumfang des Mainboards ist eine runde Sache. 4x SATA Kabel, 1x Floppy und 1x ATA 133 Kabel, 2x Stromadapter von Molex auf SATA, sehr ausführliche Handbücher und Treiber. Neben Crossfire-Bridge gesellen sich kleine lustige Bausteine dazu. Diese Pin-Bausteine erleichtern den Einbau der Anschlüss, wie Powerbutton, Reset, HD-LED usw. und verringern das Abbrechen eines Pin am Mainboard. Trotz einiger Mängel ist das MSI P45 Platinum ein wirklich gutes Mainboard mit hervorragender Effizienz. (4/5)

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Die Lightshow

Dämmung Entkoppelt. Lightshow

Nachdem das PC- System zusammengebaut wurde, spendierten wir der linken Gehäuseseite eine Dämmungsmatte von Akasa, und der Festplatte, der Samsung Spinpoint F3 einen Entkoppler. So konnte der Geräuschpegel von 39,2 db auf 26,8 db gesenkt werden. Das entspricht der Lautstärke eines Notebooks im Ruhezustand!

Dies ist genau der Wert, gemessen in 80cm Entfernung, welcher alle Komponenten erzeugen, wenn die Gehäuselüfter auf "Low" eingestellt sind. Glauben sie nicht was das Gehäuse an Luftdurchsatz in Low schaffen kann. Anhand der Tatsache, wenn alle Lüfter auf Maximum eingestellt sind, bis zu 50,3 db erreicht werden, lohnt es sich kaum, diese so einzustellen. Außer sie wollen eine Grafikkarte ohne eigenen Lüfter betreiben. Unsere Nvidia 9500GT, die nur über einen Kühlkörper verfügt erreichte ohne fremde Hilfe fast 70°C in Furmark. Stellte man alle Lüfter auf High, blieb die Temperatur bei 48°C stehen. Der CPU erreicht unter Vollast kaum die 40°C Grad Grenze. Idle sind es sogar nur 24°C Grad bei einer Systemtemperatur von 22°C Grad.

Gehäuse Seite EKL Brocken Blick Front

Befindet sich allein das Netzteil von Cogar und der CPU-Kühler "Brocken" von EKL im Betrieb, säuseln diese mit fast unhörbaren 21,6 db vor sich hin. Dies entspricht einer Notbookfestplatte im Ruhezustand. Nimmt man eine Gehäuseseite ab, erscheint das System wie eine kleine Raumstation. Alles leuchtet in verschiedenen Farben, wobei hier das Mainboard durch die Phasen-LEDs am meisten beiträgt. Geschlossen wirkt es eher dezent, aber aufregend zugleich. Durch die perforierte Front blitzen nur sehr leicht die beiden roten 120mm Lüfter hindurch.

Gehäuse links Roter Lüfter Von Vorn

Kommen wir zum Stromverbrauch. Ist das System nur mit umgelegtem Netzschalter an der Steckdose angeschlossen verbraucht es 1,5 Watt. Im BIOS sind es dann 85,3 Watt. Dieser Wert kommt sehr nahe an den Idle Stromverbrauch von 74,4 Watt.

Wird der CPU am stärksten gefordert kommt man auf den aktuellen Höchstwert des Systems. 122,52Watt. Ein wirklich lachhafter Wert, bedenkt man, dass bereits eine AMD Dragon Plattform 140 Watt Idle benötigt. Die Nvidia 9500GT auf Höchstleistung gesetzt sind es insgesamt immer noch 116,3 Watt.

Sollte ihnen die Leistung nicht genügen und sie übertakten die CPU auf 3,3 GHz, steigt der Verbrauch, bedingt durch die erhöhte Spannung unter Vollast, auf 168,6 Watt. GPU maximum auf 148,7 Watt. Die Effizienz der verbauten Komponenten lügt also nicht. Dieser Computer hat einen grünen Daumen. (5/5)

Hinten

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Leistung - Benchmarks

CPUZGPUZ

BIOS-Einstellungen:

Leistungstechnisch bewegt sich das PC-System im Mainstream Bereich. Der Intel Core 2 Duo E8200 mit 2x 2,66 MHz bietet solide Dual Core Leistung und kann am ehesten mit den AMD Phenom II X2 550 BE verglichen werden. Beginnen wir wie immer mit Everest Ultimate.

Everest Ultimate Edition v.5.30

  Intel C2D E8200 Intel C2D E8200 OC AMD Phenom II X2 550BE
RAM Read 6555 MB/s 7970 MB/s 8030 MB/s
RAM Write 7069 MB/s 8839 MB/s 6685 MB/s
RAM Copy 6456 MB/s 8039 MB/s 10499 MB/s
RAM Delay 81,2 ns 68,1 ns 55,1 ns
CPU Queen 11340 14184 11489
CPU Photoworx 14060 17480 17353
CPU Zlib 34640 KB/s 43169 KB/s 41403 KB/s
CPU AES 9951 12486 11230
FPU Julia 4969 6213 4177
FPU Mandel 2543 3182 2703
FPU SinJulia 1325 1659 1357

Um eines vorweg zu nehmen: Die Plattformen, die wir hier gezeigt haben, können eigentlich nur schwer miteinander verglichen werden. Die ersten beiden Spalten zeigen den E8200 in Werkseinstellung (2,66 GHz) und daneben bei geringer Übertaktung von 3,33 GHz. Beide auf einem P45 und DDR2 Arbeitsspeicher. Das Vergleichssystem von AMD hingegen bedient sich einem 790FX Chipset und DDR3-1333 Arbeitsspeicher. Allein für die Plattform (CPU,MB, RAM) muss man bei AMD fast 300€ bezahlen, bei der Kombination E8200, P45 und DDR2 sind es nur 240€. Und was zeigt uns nun die Tabelle? Ganz klar ist der Phenom II X2 550 BE im Datendurchsatz des Arbeitsspeichers klar im Vorteil, dank DDR3 und Hypertransport. Doch ansonsten sind die Unterschiede relativ gering, was die Standardeinstellungen betrifft. Übertaktet man allerdings den E8200 auf nur geringe 3,33 GHz springen die Benchmarks, wie erwartet in die Höhe. Bedenken sie, dass das C0 Stepping des "Wolfdale" ein gigantischer Vorteil ist, wenn es ums Übertakten geht. So können alle CPUs der E8000 Serie die 4 GHz Marke erreichen. Wir entschieden uns aber für 3,33 GHz, um so im Bereich des PII zu bleiben, und nicht Spannung nicht über die Empfehlungen zu erhöhen. Außerdem machte der Arbeitsspeicher ab 3,6 GHz nicht mehr mit, und das System wurde insgesamt zu instabil, um es für weitere Testzwecke zu nutzen. Sehen wir, was Passmark an Werten ausspuckt.

Passmark v.7.0

  Intel C2D E8200 Intel C2D E8200 OC AMD Phenom II X2 550BE
CPU Mark 1845,1 2301,3 1708,0
2D Mark 278,0 319,1 360,0
3D Mark 326,6 329,3 1534,9
Memory Mark 706,7 886,9 729,8
Disk Mark 886,5 882,3 515,8
Gesamt 918,8 1062,6 991,7

Wie sie sehen können, wird im Passmark v7.0 das System mit dem übertakteten E8200 als bestes System gekennzeichnet. Grund dafür ist -wie fast immer- die Gewichtung des Performance Ratings. So bietet zwar eine starke Grafikkarte einen guten Vorsprung, wird aber durch eine bessere Festplatte locker wieder eingeholt. Die Spinpoint F3 erreicht im Lesen 125,1 MB/s, im Schreiben 115, 3 MB/s. Das ist fast doppelt so schnell wie die im AMD System verbaute Spinpoint T166, die im Lesen und Schreiben 70 MB/s schafft. Wie sonst sollte ein System mit einer 9500GT plötzlich Chancen gegen ein ähnliches mit HD4850 besitzen.

Also, Hand aufs Herz. Wenn es um 3D Leistung geht, kann unser Ultra Silent PC nicht mit dem Vergleichssystem von AMD mithalten. Aber wenn man einen billigen Rechner sucht, der nur darauf wartet eine neue Graikkarte spendiert zu bekommen, oder einen Arbeitsspeicher (z.B einen DDR2-1200) hat man immer noch sehr viele Ressourcen zu erschöpfen und wird gewiss keinerlei Probleme mit Anwendungen haben. Als Office Rechner, oder Multimedia-PC wäre das E8200 System unsere erste Wahl, was vor allem aber dem niedrigen Stromverbrauch zu verdanken ist.

Sandra 09

Sandra09 hat eine hervorragende Datenbankfunktion und erlaubt das direkte Vergleichen einzelner Komponenten, in Form einfacher Balkendiagramme.

Wie sie auf den Bildern sehen können, schenken sich der Phenom II X2 und der Intel E8200 nichts in Sachen Leistung. Ganz anders sieht es auf, wenn der Core 2 Duo übertaktet wird. Den E8300 lässt er bereits bei 3,33 GHz weit hinter sich, und Hardwaretestseiten wie, zum Beispiel, hardwareoverclock.com, haben es sogar locker gegen einen Quadcore aus eigenem Hause geschafft. Hier gehts zum Bericht.

Cinebench R10

Das Benchmark Programm bedient sich Light Ray Tracing zur Ermittelung der Leistung eines CPUs. Je schneller also die Bilder fertiggestellt werden, desto höher die Punktezahl am Ende des Tests. Alles logisch.

  Intel C2D E8200 Intel C2D E8200 OC AMD Phenom II X2 550 BE
Open GL 4589 5194 7021
Single Core 2939 3685 2825
Multi Core 5574 6794 5339

Furmak v.1.7.0

Die Furmark-Score ist bei einer 9500 GT relativ unspektakulär.

Futuremark 3DMark06

  Intel E8200 9500GT E8200 OC 9500GT AMD PIIX2550 HD4850
SM2 1813 1818 5408
SM3 1590 1586 6384
CPU 2464 3094 2589
3DMarks 4461 4563 12370

Die 9500GT sollte für aufwändige Games oder Grafikprogramme nicht genutzt werden, dass es aber dennoch geht zeigen die Screenshots von Call of Duty 4. Zwar erledigt der übertaktete E8200 erneut den PIIX2550 BE, aber gegen die HD4850 sieht die kleine passiv gekühlte 9500GT kein Land mehr.

COD4 COD4 COD4 COD4 COD4

Call of Duty 4: Modern Warfare lässt sich mit der 9500 GT ganz gut spielen. Auf 1280x720, Details Extra, aber reduziertem Anti-Aliasing, pendeln die FPS zwischen 23 und 34.

Futuremark PCMark05

Das gute alte PCMark05 bescheinigt uns ähnliche Ergebnisse

  Intel C2D E8200 Intel C2D E8200 OC Acer 8940G i7-720QM
PCMarks 6471 7522 6681

Ja richtig, Desktops kann man nicht mit Notebooks vergleichen, aber es sei sehr wohl angemerkt, das dieses Notebook die gleichen Verbrauchswerte besitzt, wie unser E8200 PC. Rein nach dem PCMark hat das Notebook eine ähnliche Leistung, kostet aber 1200€. (3/5)

Das war der Leistungscheck, und schon sind wir beim Fazit.

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Fazit

Man sollte sich immer vor Augen halten, was man von einem PC-System erwartet.

Sollte er Gaming tauglich sein? Der E8200 hat dafür genügend Power, aber an der Grafikkarte müsste definitiv geschraubt werden. Was das Mainboard aber an Overclocking- Möglichkeiten mitbringt, ist wirklich nicht von schlechten Eltern. BIOS mit persönlichen Speicherblöcken, ausgeklügelte Phasenkontrolle, sehr gute Einstellmöglichkeiten in der Spannung, Taktung und Teilerverhältnis, sowie CLR-CMOS Button an der Anschlussplatine.

Soll es ein Multimedia- System werden? Mit schneller 1TB Festplatte, 7.1 Sound, High Definition Audio, viele Anschlussmöglichkeiten... Auch hier kann das System aus P45 und Intel Chips punkten.

Als stylischer Office Rechner? Hervorragend. Egal, wie man es dreht und wendet, findet Desktop PC überall eine Sparte, in die er sich fügen kann. Mit 28,6 db ist er so laut wie ein Notebook und besitzt fast den gleichen Stromverbrauch, mit 77,4 Watt Idle, Load knappe 122,5 Watt.

Trotz der Mängel in der 3D Leistung, und dem Layout des Mainboards, ist in diesem Computer alles bestens. Bedenkt man die Lieferengpässe der ATI 5800- Serie, könnte man hier ein Schnäppchen erstellen, um daraus einen echten Gaming PC zu formen. Geht man alles genau durch, sind 699€ ein guter, angemessener Preis für ein Computersystem, mit Allrounder-, "Stressless"-Eigenschaften, und Windows 7 Home Premium. Nicht zu vergessen, das wirklich gute Gehäuse, mit bereits vier installierten, rot beleuchteten 120mm Lüftern, das wohl nicht Jedermann haben dürfte.

Testergebnis: SEHR GUT

Preis/Leistung: GUT

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