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Club 3D HD5850 CGAX-58524IDP - Energie aus dem Nichts

Club3D 5850

Die Preise purzeln, die Gesichter strahlen. Endlich kommen die Grafikkarten mit ATI "Cypress" Chipsatz in eine sehr lukrative und preislich angemessene Region. In einer Nacht und Nebel Aktion holten wir uns das mittlere Schlachtross HD5850 vom niederländischen Hersteller Club 3D ins Haus und waren gespannt, was die neue Generation von sich verspricht. Und wie der Titel verrät, scheint die Karte nicht nur ein kleines Wunder zu vollbringen, sondern auch als Kreissäge eine gute Figur zu machen. Weiteres in den folgenden Zeilen des Testberichts.

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Datenblatt

Lieferumfang und Zubehör

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Der Lieferumfang hält sich bei reinen PC Komponenten, wie immer in Grenzen. Neben der Grafikkarte von Club 3D, sind eine englische und eine deutsche Schnellanleitung, die Treiber CD, eine Crossfire Bridge und ein DVI auf VGA Adapter enthalten. Gutscheine oder andere Gimmicks sind nicht enthalten und werden außerdem über anderen Namen vertreten. So gibt es, zum Beispiel, vom gleichen Hersteller die größere HD5870 "Modern Warfare 2" Edition, bei dem ein Gutschein für das gleichnamige Spiel beiliegt. Doch wie gesagt, bei dieser Lieferung werden sie keine Überraschungen erleben. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Tatsache, dass die Treiber CD mit dem ATI Catalyst Version 10.5 ausgerüstet ist, was nur einen kleinen Rückstand von 3 Monaten ausmacht. Auf diesem Datenträger finden sie auch einige Quick- Guides zum Catalyst Control Center und Treiber für Windows XP, Vista sowie 7. (2/5)

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Design/Verarbeitung

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Die Club 3D HD5850 kommt im Referenzdesign daher, wobei, wie bei anderen Herstellern auch, auf eine potente Slot- Lüftung gesetzt wird. Daher belegt die Karte effektiv 2 Slots. Sapphire, ASUS, MSI und auch Club 3D gleichen sich damit nicht nur von der Formgebung, sondern auch vom farblichen Aspekt, wie ein Ei dem anderen. Nur das Spielkarten "Kreuz" auf dem Lüfter verrät das Herstellerhaus der Grafikkarte. Auch wenn viele Hersteller auf dieses Design zurückgreifen, kann man nicht leugnen, dass die Karte durchaus als "schlicht, aber hübsch" bezeichnet werden darf. Möglicherweise rühmt diese Ansicht von den riesigen Abmaßen der HD5850. 24cm Länge, 10cm breit und fast 4cm hoch - ein typischer Dual- Slot Koloss made in NL.

Beim Einbau gab es so gut wie keine Schwierigkeiten. Durch die Stabilität der äußeren Hülle, kann man die Karte wie ein Buch in der Bibliothek an den Ort bringen, wo es sein neues Zuhause finden soll. Bei unserem Gigabyte GA- MA790FXT- UD5P Mainboard und Lancool K52 Dragon Edition Gehäuse, musste nur ein bisschen beim Verschließen der "Toolless" PCI- Klemmen in der Nähe der Anschlüsse aufgepasst werden, da der Hebel nur sehr knapp am Grafikkartenkörper vorbeigeführt werden kann. User mit einem normalen, verschraubbaren Gehäuse werden allerdings keine Schwierigkeiten haben. Kurzum: Das Produkt ist ein feines Stück Technik von hoher Qualität und schicken Aussehen. (4/5)

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Anschlüsse

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Bei den Anschlüssen werden neben den beiden Dual Link DVI- I Ports, auch ein HDMI und ein Display Port bereitgestellt. Das Verschlüsselungssystem HDCP ist ebenfalls an Board. Werden die digitalen Anschlussmöglichkeiten genutzt, ist das Limit der Auflösung für einen Monitor auf 2560x1600 Pixel begrenzt. Analog sind es immer hin noch 2048x1536 Pixel, wobei der VGA Adapter zum Einsatz kommt. Wer sich mit der Technologie "ATI Eyefinity" etwas auseinander gesetzt hat, wird wissen, dass die HD5000 Grafikkarten zwei Anschlussgruppen benutzen um Bilder auf mehreren Monitoren darzustellen. Die erste Gruppe besteht aus den beiden DVI-I Ports - die Zweite ist nicht erwartungsgemäß HDMI, sondern der Displayport. Sollen also nun 3 Monitore eingesetzt werden, muss zur Not via Adapter (DVI-D auf Display Port "Active Display Port Adapter" bei Alternate) letzterer angesprochen werden, falls das Geld nicht für einen neuen Monitor mit Display Port reichen sollte. Den vollen Hexa- Monitor Genuss bekommen sie derzeit nur mit einer Radeon HD5870 Eyefinity 6 Edition und 6 Mini- Display Ports. Da der Betrieb von 3 oder mehr Displays oft nur teuren 2D Grafikkarten vorbehalten war, ist dies eine bereichernde Entwicklung der 3D Branche und ermöglicht so interessante, aber leider auch teure Optionen für die Konfiguration des Arbeitsplatzes.

Des Weiteren benötigt die HD5850 zwei PCIe 6-Pin Stromkabel, um ihre 151 Watt TDP zu versorgen. Durch die Bereitstellung von 75 Watt über den PCI- Express Slot zusammen mit den jeweils 75 Watt starken Zusatzstromkabeln, verfügt die Karte theoretisch über bis zu 225 Watt Leistung. Also genügend Reserven, um ein bisschen mit den Übertaktungsmöglichkeiten zu spielen. (5/5)

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Emissionen und Stromverbrauch

Club3D 5850

Wenn sich etwas richtig gelohnt hat, dann war es die Fertigung des "Cypress" RV870 in 40nm. Es entstehen weniger Wirbelströme, die erzeugte Verlustleistung sinkt, man bekommt insgesamt einen effizienteren Chip bei mehr Transistoren - man könnte fast ins Schwärmen geraten, wenn man sowieso auf technische Optimierungen aller Art steht. Blicken wir aber nun auf die konkreten Messungen der Leistungsaufnahme des gesamten Desktop- Systems. Es ist wie immer unser "Dragon PC" mit AMD Phenom II X4 B50, A-Data 2x 2GB DDR3- 1333 Gaming Series, Gigabyte GA- MA790FXT- UD5P, Samsung Spinpoint F3 und dem Enermax Modu87+ 600Watt mit "80PLUS" Gold- Zertifikat.

Modus HD4850OC HD5850
Idle

127,4 Watt

97,4 Watt

Furmark 1.7 234,6 Watt 245,0 Watt
Furmark 1.8 226,4 Watt 243,6 Watt
Furmark 1.7 + Prime95 308,6 Watt 321,0 Watt
Web/Office 128,2 - 137,5 Watt 102,2 - 126,9 Watt

Haargenau 30 Watt Energieersparnis Idle! Die restlichen Ergebnisse zeigen im Schnitt an die 10 bis 20 Watt höhere Leistungsaufnahmen, während sich das System unter Last befindet. Später werden wir noch sehen, dass diese Messung in Relation zur gebotenen Leistung eher "nichtig" erscheint. Allerdings handelt es sich beim Vergleichssystem um eine Overclocked Edition der HD4850 von Club 3D. Um in etwa dem gerecht zu werden, stellten wir die Taktraten auf das selbe Level ein, wie die HD5850OC, die im Portfolio des Herstellers zu finden ist: 760MHz (Core), 1050MHz/ 4200MHz (RAM)

Modus HD4850OC HD5850OC
Idle

127,4 Watt

127,2 Watt

Furmark 1.7 234,6 Watt 260,1 Watt
Furmark 1.8 226,4 Watt 255,4 Watt
Furmark 1.7 + Prime95 308,6 Watt 334,8 Watt
Web/Office 128,2 - 137,5 Watt 128,3 - 139,1 Watt

Selbst diese Resultate lassen einen nicht wirklich vom Stuhl kippen. Idle erhöht sich der Stromverbrauch, da die Taktraten nicht mehr auf 157MHz zu 300 MHz gesenkt werden, sondern konstant bei 400 MHz zu 1050 MHz bleiben. Der mit Furmark v1.8.2 ermittelte Wert entspricht ungefähr dem, was bei grafisch aufwändigen Spielen zu erwarten ist (z.B. Metro 2033, BF: BC2).

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Zu Beginn unseres Testberichts erwähnten wir den Begriff "Kreissäge" in Verbindung mit dem Lüfter der Grafikkarte. Keine Sorge, die Club 3D HD5850 ist wirklich die leiseste Grafikkarte, die je in dem aktuellen Gehäuse hausen durfte. Klammert man alle anderen Geräusche des Systems aus, hat man es schon wirklich schwer die schwarz, rote Chip- Packung überhaupt noch wahrzunehmen: 22,7 dB. Die Drehzahl des Lüfters liegt hier bei 20%, also ca. 1150 U/min. Erstaunlicherweise schaffte es kein Spiel die Grafikkarte merklich zu erschüttern und ins Schwitzen zu bringen. Die maximale Erhöhung der Drehzahl lag bei 30% mit 2170 U/min, was nur mit einem leichten, hörbaren, sehr tieffrequentiertem Rauschen einher ging. Eine manuelle Erhöhung der Drehzahl, um die Lautstärke der Grafikkarte zu messen, ließ uns vor lauter Angst hinter den Schreibtisch springen:

Alles über den Bereich von 30% ist absolut exorbitant. 4820 U/min, 60,2 dB mit einem waschechtem Brüllen und Vibrieren des gesamten Systems - sowas haben wir noch nie erlebt. Das Geräusch erinnert nach längerem Zuhören an einen kleinen Staubsauger oder an das Laubgebläse vom Nachbarn.

Verstehen sie es bitte nicht falsch, die Club 3D HD5850 ist in ihrem Arbeitsrahmen ein absoluter Leisetreter, allerdings sind die Reserven des Lüfters einfach zu "besonders", als sie einfach zu übergehen. Mit diesem "Ding das Luft aus dem Gehäuse schleudert", werden sie niemals, wirklich niemals nur im Geringsten Überhitzungsprobleme haben! (5/5)

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Leistung/Games

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Kommen wir nun aber endlich zu den wirklich auschlaggebenden Resultaten, in der Grafikleistungsregion. GPU-Z 0.4.5 listet ohne Schwierigkeiten alle wichtigen Daten der HD5850 aus, und liefert sogar bei Übertaktungsversuchen stets korrekte Werte. Bei den Standardeinstellungen werden 128,0 GB/s als Speicherbandbreite angegeben. Bei einer Taktrate von 773MHz (Core/Shader) und 1125MHz/4500MHz (RAM) steigt die "Bandwidth" auf satte 144,0 GB/s.

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Wie man auf den oberen Screenshot erkennen kann, sinkt Idle die Taktrate um erhebliche Summen ab, was den geringen Verbrauch von 27 Watt in Ruhephasen begründet.

Passmark v.7.0

  PIIX4B50 HD4850OC Core i-7 860 4850OC PIIX4B50 HD5850 Core i-7 860 HD5850
CPU Mark 3366,0 4515,5 3367,2 4537,5
2D Mark 369,5 345,9 400,4 339,7
3D Mark 1486,4 1600,6 2740,4 2768,8
Memory Mark 732,2 1091,5 763,5 1098,6
Disk Mark 512,1 776,3 907,7 920,4
Gesamt 1249,1 1577,7 1467,4 1658,6

Um ein paar Zahlen für sich sprechen zu lassen, haben wir zwei Systeme mit den beiden HD Generationen verglichen. Ein Phenom II X4 B50, gegen einen Core i-7 860 mit 8GB RAM und HD5850 von Sapphire. Erst im Test der HD5850 kamen identische Samsung Spinpoint F3 1TB Festplatten zum Einsatz. Die 2D Leistung ist im Gegensatz zum i-7 System etwas höher, auch im Vergleich mit anderen Treibern, wie dieses Vergleichsbild zwischen ATI Catalyst 10.5 und 10.7 deutlich zeigt. Der Passmark Vergleichschart des Core i-7 860 mit HD5850 zeigt als grünen Balken das AMD System, wobei es um knapp 1% geschlagen wird - die CPU spielt eben doch eine gewisse Rolle, bei fast 40% mehr Rechenpower. Die Gegenüberstellung der beiden Generationen lässt ein eindeutiges Bild zu erkennen geben: die HD4850 ist Geschichte, wie folgender Chart sehr schön zeigt.

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Heaven 2.1

DirectX 9

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Langsam finden wir großen Gefallen am Benchmark von Unigine. Dank Heaven 2.1 lassen sich die Unterschiede der DirectX Technologien aufzeigen und machen deutlich, wie gut eine Grafikkarte mit den Versionen zu Recht kommt. Beim DirectX 9 Benchmark, gibt es noch keine großen Überraschungen, anhand von Leistungsschüben, oder bahnbrechenden Resultaten.

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DirectX 10

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Neben den von Direct3D 10 eingeführten Shader Model 4.1, erkennt man nur relativ wenig visuelle Neuerungen im DirectX 10 Benchmark. Trotzdem spielt sich die HD5850 in der Darstellung genauso wie mit DirectX 9.

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DirectX 11

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Tessellation ist in aller Munde, wenn es um den neuen DirectX 11 geht. Die darzustellenden 3D Szenen werden dabei in Dreiecke unterteilt, und je nach Abhängigkeit der Entfernung, Größe etc. mit Details bereichert, ohne dass die restlichen Komponenten des Systems in Anspruch genommen werden müssen. Beziehungsweise "können" - Tessellation ist reine Grafikkartenangelegenheit. Neben dieser neuen Technik gesellt sich wie immer ein neues Shader- Modell hinzu - Shader Model 5.0, das für eine Vereinheitlichung der GPGPU- Programmierung sorgen soll und von nun an Threadoptimierungen für die Rendering- Pipline bietet. Damit lässt sich die GPU besser als zweites Rechenwerk zur CPU einsetzen, wie es bei Folding@Home oder anderen Anwendungen bereits bekannt ist.

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DirectX 11 ist eine sehr eindrucksvolle Entwicklung, da seit langer Zeit die Grafiken endlich um ein Vielfaches an Qualität dazugewonnen haben. Ehemalige, reine Mip- Map Ebenen erlangen tiefe Strukturen, Dachziegel erheben sich von den Giebeln der Häuser und alle Objekte erscheinen mit weicheren Kanten und Rundungen. Sehen sie sich zum Beispiel das erste Bild des Luftschiffes genauer an. Unter DX9 und DX10 sieht man noch deutlich einige Kanten am Rotorblatt und es erscheint trotz AA "mit dem Computer gemacht". DX11 hingegen lässt es zu, dass sogar die Kabel und Schläuche eine Struktur aufweisen können, wie man es aus dem "real life" kennt. Dennoch schluckt dieses Wunderwerk der visuellen 3D Darstellung einiges an Leistung, und lässt hier die HD5850 an ihre Grenzen kommen. Mit durchschnittlich 31,7 FPS zittert ein wenig der Benchmark vor sich hin. Selbst 8x MSAA, oder extrem hohe Auflösungen stressen die Karte nicht so sehr, wie der neue DX11.

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Futuremark 3DMark06

  HD4850OC HD5850
CPU 4379 4357
SM2 5433 6622
SM3 6394 8489
Gesamt 3DMarks 14045 17015

3DMark06 zeigt an sich nur Werte, die man getrost vergessen kann. Es werden nur die Shader Model 2 und 3 benutzt, die im DirectX 9 zu finden sind. Die Ergebnisse sehen also den DX9 Benchmark von Heaven sehr ähnlich, wo ebenfalls nur relativ "wenig" mehr Punkte erreicht werden.

oZone3D Furmark

v 1.7.0   ATI CCC 10.5 ATI CCC 10.7
  1280x1024 6578 6909
  1680x1050 6506 6603
v 1.8.2      
  1280x1024 4477 4796
  1680x1050 4575 4594

Furmark ist nicht nur ein sehr guter Benchmark, um seine Grafikkarte richtig ins Schwitzen zu bringen und die maximale Stromaufnahme zu messen, sonder eignet sich auch hervorragend als Indikator für die Güte und Qualität der eingesetzten GPU Treiber. Im direkten Vergleich zum ATI Catalyst 10.7 ist der mitgelieferte Treiber mit Version 10.5 keine optimale Wahl für den ambitionierten Gamer. Führen sie also ein schnelles Update durch, wenn sie die Grafikkarte einbauen.

Battlefield: Bad Company 2

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Spiele mit DirectX 11 Unterstützung sind noch spärlich gesät. Battlefield: Bad Company 2 gehört aber zu den Glücklichen und wird grafisch um einige Stufen geboostet. Ähnlich einem Benchmark von Tom' s Hardware erhalten wir hier konstant 61 FPS bei der einfachen Darstellung der Umgebung und Objekten. Effekte, Qualität, Schatten- einfach alles befand sich auf "Hoch", VSync aus, HBAO auf "on", 8x AA und 16x AF bei 1680x1050 Pixel (nativer Auflösung). Sollte es wirklich mal heiß hergehen, dass die Effekte den Bildschirm nur so überfluten erreichte unser System aber immerhin noch 27 FPS, um kurz darauf wieder in den Bereich von 35 bis 45 FPS zu steigen. Der Spielfluss gerät dabei aber nie ins Stocken.

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Metro 2033

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Mit Metro 2033 ist das so eine Sache. Das Spiel sieht einfach nur unglaublich gut aus, wenn DX 11 aktiviert wird. Auf den Einstellungen "Sehr Hoch" bei 1680x1050 Pixel, AAA und 4x AF kommt es ganz auf das Lightning der Umgebung an, und wie viele NPCs oder Gegner in der Lokation anzutreffen sind. Bei Standardtaktraten kommt kein wirklicher Spielgenuss auf. Auf Märkten und Stationen werden maximal 23FPS erreicht, sobald ein Gegner mit der Attacke startet, sinken die Bilder pro Sekunde auf untragbare 14 FPS ab.

Nur mit ein bisschen Overclocking kann das Game genossen werden. Benutzen sie dazu am besten den MSI Afterburner (Chip.de), oder falls sie die VCore nicht erhöhen wollen, das ATI Overclock Menü im Catalyst Control Center. Wir stellten für das letzte Bild in der obersten Bildfolge die Taktraten auf 773MHz (Core/Shader) und 1125MHz/4500MHz (RAM). Schon boten Szenen, die mit 14 FPS kaum flüssig dargestellt werden konnte, bis zu 26 Bilder pro Sekunde. Sollte es ruhiger zugehen, sind 38 bis 45 FPS dann auch keine Seltenheit mehr. Es braucht aber dennoch schon eine gute CPU extra, um dieses Spiel mit einem gewissen Maß an Flüssigkeit bedienen zu können. Spielbar ist aber allemal.

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Windows Leistungsindex

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Fazit

Die Club 3D HD5850 (CGAX-58524IDP) bietet dem Käufer ein aktuelles Stück Technik, von aller höchster Güte.

Die Verarbeitung der Grafikkarte ist genauso makellos, wie zeitlos im Design und lässt fachlich versierten Anwendern, immer noch die Freudentränen in die Augen schießen. Dies kommt auch nicht von ungefähr - anstatt wie ein amerikanischer Autokonzern der '70er Jahre, die neuen Boliden der Begierde immer größer, teurer und hungriger werden zu lassen, schafft es ATI einen Chip zu produzieren, der effizienter ist als sein Vorgänger bei fast doppelter Leistung. So etwas nennt man nicht nur Entwicklung - sondern Evolution.

Ausgestattet mit dem Referenzdesign, macht der Hersteller so gut wie nichts verkehrt. Der Lüfter ist Idle unhörbar, und unter Last kaum lauter als Gehäuse- oder CPU- Lüfter. Außer man möchte die Umdrehungszahl unbedingt einer Kreissäge anpassen, was bei 100% sofort mit 60dB Schalldruck bestraft wird. Jedoch sind 31% der Umdrehungszahl das höchste der Gefühle, was sich die Grafikkarte zur Belüftung gönnt. Die Arbeitslautstärke bereitet also genauso viel Freude, wie der ermittelte Stromverbauch. Die Werte glichen fast dem einer leicht übertakteten HD4850.

Da der Lieferumfang aber nicht gerade von Extras nur so strotzt, ist das Gesamtpaket, das Club 3D abliefert, zwar solide, aber nicht hervorragend. Denn: Um ein gutes Produkt besser zu machen, bedarf es mehr, als nur eine schöne Verpackung zu kreieren. Aber hier kommt das gewisse Etwas ins Spiel, das so gut wie jeden Kauf entscheidet. Der finanzielle Aufwand. Für 239,90€ erhalten sie derzeit eine Grafikkarte, die alle Wünsche erfüllt und vom Preis/Leistungsaspekt genau das bietet, was man einen "guten Kauf" nennt.

Für etwa 290€ sind die "Overclocked" Versionen der Grafikkarte gelistet. Jedoch muss jeder selbst entscheiden, ob ca. 5% mehr Leistung und ein anderes Kühlsystem wirklich einen Aufpreis von über 50€ rechtfertigen kann.

Abschließend lässt sich zur Club 3D HD5850 nur noch sagen: Kaufen, hier stimmt einfach alles!

In Relation zum Bereich Grafikkarten:

Testergebnis: SEHR GUT

Preis/Leistung: SEHR GUT

Aktuelle Angebote/Kaufen

Alternativen:

 

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