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"The Shining" - Günstiger Blender?

Asus X5DIJ

Der letzte Test auf unserer Website, handelte von einem Office Notebook mit dem Namen Samsung R530 Nehro. Heute wollen wir sehen, wie sich ein Notebook aus dem letzten Jahr des Herstellers ASUS, gegen das "Nehro" schlägt. Warum ein derart später Test?

Die Antwort ist schnell und einfach gegeben. Das ASUS X5DIJ-SX101L gibt es bei eBay, wie Sand am Meer und der Preis beginnt meist bereits bei 349€. Ein echtes Schnäppchen, oder sollte man einen großen Bogen um dieses Notebook zum "Netbook- Preis" machen? Die Antwort finden sie im Test!

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Datenblatt

Lieferumfang und Zubehör

Asus X5DIJ Asus X5DIJ Asus X5DIJ

Beigelegte Extras und Gimmicks kann man leider beim Asus X5DIJ nicht finden. Wir finden das Übliche vor: Akku, Netzteil, Treiber CD (XP und Vista 32bit), Asus DVD (Cyberlink Power 2 Go etc.), Linux Installations- DVD, Linux Installationshandbuch, sowie Garantie- und Beipackzettel. Übrigens fanden wir Linux mit der Benutzeroberfläche Mint 8 (Helena) installiert vor. Auch wenn es sich um an sich nichts Besonderes handelt, können wir Menschen, die gerne volle Kontrolle über ihre Hardware haben wollen, die Konfiguration mit Linux nur empfehlen. Denn vor allem, wenn sie Linux nicht nutzen möchten, installieren sie einfach Windows und können frei entscheiden, ob sie die Asus DVD einlegen und nutzen möchten, oder aber auch nicht. Denkt man an alle anderen vorkonfigurierten Notebooks des Jahres 2009/2010 zurück, spart man sich doch effektiv eine gute halbe Stunde, um seinen Computer von unerwünschten Programmen zu befreien. Bleiben wir aber fair und beschränken uns aufs Wesentliche. Der Umfang ist, Dank Treiber-CDs, okay! (3/5)

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Design

Asus X5DIJ Asus X5DIJ Asus X5DIJ

Für den Preis von mittlerweile 350€, Tendenz sinkend, ist das X5DIJ ein echter Blickfänger. Bei näherer Betrachtung fängt er allerdings nicht nur die Blicke von den Menschen um sie herum, sondern auch ihre Fingerabdrücke in Hülle und Fülle. Würde sich dieser Umstand auf den Deckel und den Displayrahmen beschränken, könnte man sehr gut damit leben. Leider trifft die Aussage, "wie aus einem Guss" hier recht gut auf das Design zu. Hochglanz wohin das Auge blickt. Nur die Tastatur und kleine Abdeckung darüber, wurden verschont. Das dunkle Antlitz ist eine Mischung aus schwarzen und Anthrazit farbigen Musterelementen, die durch horizontale und vertikale Strichlinienanordnung, an stilisierte Blumen erinnert. Dies bemerkt man nur bei sehr konzentrierten Hinblicken, was also nicht störend, sonder viel mehr dezent und stilvoll wirkt, was mit den abgerundeten Ecken ein einheitliches Gesamtbild des X5D hinterlässt. Kurzum: Das Aussehen hübsch - leider mit ergonomischen Einbußen. (3,5/5)

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Verarbeitung

Asus X5DIJ Asus X5DIJ Asus X5DIJ

Angesichts des Preises, erwarteten wir keine Revolution in der Verarbeitung des Gerätes. Dennoch überraschte uns die Robustheit und die Qualität des Äußeren, die unter einer lockeren Betrachtung genau in den gängigen, gehobenen Durchschnitt der meisten Notebooks anzusiedeln sind. Die Arbeitsumgebung im Bereich der Handballen und des Touchpads ist sehr stabil und zeigt nur unter größerem Druck eine leichte Verformung. Durch die gewölbte Abrundung, ist dies sogar bis zum letzten Millimeter des Gehäuserandes nicht viel anders. Bei mittlerem Druck auf die Tastatur konnte der Eingabebereich deutlich einige Millimeter in das Gehäuse gedrückt werden. Zwar nicht weiter schlimm, aber man merkt, dass dort am Material gespart worden ist, bzw., dass unter den Tasten nur Aluminium- Platten zu finden sind, die direkt über dem Mainboard liegen. Sie sind für die "Asus IceCool"- Technik zuständig und sollten deswegen keinster Gewalt ausgesetzt werden. Die Unterseite des Notebooks besitzt nur einen kleinen Mangel an der Akkuabdeckung, die für unseren Geschmack nämlich etwas zu locker in ihrer Halterung sitzt. Bei leichten Berührungen kann es zu klappern beginnen, und mutet deswegen nicht an einen langen Lebenszyklus. Der Rest des Notebook-Bodens ist fest, druckresistent, aber leider ohne weitere Abdeckungen versehen. Arbeitsspeicher- oder Festplattentausch könnte so zur Tortur, oder zumindest langer Arbeit werden. Beim Notebookdeckel gilt das gleiche wie bei allen. Bitte nichts darauf abstellen! Das X5DIJ kann zwar hier eine überdurchschnittliche Verarbeitungsqualität aufweisen, die vor allem in der Verwindungsfestigkeit des Displays begründet ist, aber dennoch ist ein Eindellen der Oberseite und des Rahmens bei leichten Druck, trotzdem zu beobachten. Der Deckel kann übrigens sehr leicht geöffnet werden und hält das Display fest und ohne Nachwippen in der Position.

Die Altec- Lansing Lautsprecher sind im Vergleich relativ leise. Maximal 66 dB konnten wir messen. Anders als bei vielen Net- und Notebooks sind die Mitten stärker ausgeprägt als die Höhen und Tiefen. Kopfhörer sind auf jeden Fall eine bessere Wahl.

Das Asus Notebook der X5- Serie macht also vieles richtig, hat aber dennoch Defizite, welche aber für die Preisklasse sehr schnell übersehen sind. Gut! (4/5)

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Ergonomie der Eingabegeräte

Asus X5DIJ Asus X5DIJ Asus X5DIJ

Gelobt seinen die 15,6" Zoll Notebooks im 16:9 Format! Warum? Der Vorteil liegt in der Breite des Notebooks, sodass ohne weiteres ein Nummernblock neben der Standardtastatur seinen Platz findet. Beim X5DIJ geht der Ziffernblock ohne Abgrenzung nahtlos in die Tastatur über und schluckt die rechte Pfeiltaste, anstatt den Platz der großen Null, oder eines Funktions-Keys zu überlassen. Blind die Pfeiltasten zu erfühlen ist zwar so unmöglich, dennoch kein großes Problem. Wir haben es schließlich mit einem Office Notebook zu tun. Anders als der aktuelle Trend, setzt Asus keine "Chiclet"-, sondern normale 15mm x 16mm Tasten ein. Durch das recht flache Design und Anordnung der Tasten ist die Haptik nicht so angenehm, wie man vielleicht vermuten möchte. Man braucht so einige Zeit, um mit dem Notebook "warm" zu werden und die Tasten auf Anhieb erfolgreich zu treffen. Der Anschlag ist ausreichend fest, der Druckpunkt könnte noch etwas mehr Feedback verursachen. Der Hub der Tasten ist klein und lässt nach einiger Zeit Eingewöhnung sehr flottes Schreiben zu. Da die Tastenhalterung aus Plastikklammern besteht, entsteht ein dumpfes, aber hörbares Klappern beim Schreiben. Auch hier muss man immer wieder den Preis und die Relation zur Konkurrenz vor Augen behalten. Unglücklich werden sie also auf keinen Fall, wenn sie längere Texte schreiben möchten. Allerdings sollten sie an ein 350€ Notebook keine Ansprüche, wie an ein High-End Gerät stellen. Erfahrungsgemäß geben wir der Tastatur ein noch "Gut".

Das Touchpad kann da leider nicht mithalten. Ehrlich gesagt, verstehen wir es nicht, einem Touchpad die gleiche Hochglanzoberfläche zu verpassen, wie die restlichen Design- Elemente am Notebook. Die Gleiteigenschaften des Fingers werden auch durch den Versuch mit kleinen, runden Eindellungen, die Haptik zu verbessern, nicht erreicht. Indem die mobile Fingermaus aber etwas tiefer in die Arbeitsumgebung eingebettet ist, wird so ein Verfehlen der Eingaben, verhindert, was auch der guten Größe des Touch- Bereichs zu verdanken ist. Erfreut waren wir über die Tatsache, dass das Touchpad über einfache Multi -Gestensteuerung verfügt. Man braucht aber etwas Übung, die Maustasten zu bändigen. Nur mit viel Kraft und Druck lässt sich, zum Beispiel, die rechte Maustaste drücken, was mit einem lauten Ton von sich geht und auch nur mit realativ kleinem Hub. Die Plastikasten sind silbern lackiert und lassen sich durch die gleiche, glatte Oberfläche beim Erfühlen kaum vom Rest unterscheiden. Das Touchpad ist also das größte Anzeichen für den geringen Preis des X5DIJ.

Als Verteidigung müssen wir aber betonen, dass Asus sehr gern, diese Art von Touchpads verbaut, und selbst auf der CeBit 2010, brandneue Consumer- und Multimedia-Notebooks damit präsentierte. Anscheinend hält der taiwanesische Hersteller an seinen Verkaufszahlen fest, frei nach dem Motto: "Der Kunde kauft, was glänzt.". Die Wertung beeinflusst dies aber nicht. Leider nur ausreichend. (2/5)

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Display

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Gute Displays in Notebooks, ist seit langer Zeit ein Umstand, der immer seltener anzutreffen ist. Seien es günstige oder teure Notebooks, überall zeichnet sich ein ähnliches Bild. Wie nicht anders zu erwarten ist im X5D von Asus ein "glare- type" Display mit nativ 1366x768 Pixel eingebaut, welches so für Außeneinsätze eher ungeeignet ist. Allerdings kann man an einem sehr schattigen Plätzchen dennoch etwas auf dem Bildschirm erkennen, was der Helligkeit des Displays zu verdanken ist. Trotz "low-cost". Im Durchschnitt leuchtet der Bildschirm mit 180 cd/m², mit einem Peak- Wert von 201 cd/m². Aber auch einen Tiefstwert von 162 cd/m² in linken, unteren Bereich wird erreicht. Der Schwarzwert ist mit 1,4 cd/m² noch im Durchschnitt, wobei dunkle oder schwarze Stellen in Filmen oder Spielen bereits leicht gräulich empfunden werden können.

So ergibt sich ein nicht berauschender Kontrast von 129:1. Die Invertierung des Panels beginnt in der Vertikalen bei ungefähr 20° und ist wesentlich stärker, als es bei der horizontalen Abweichung der Fall ist. Das Asus X5DIJ und das Samsung R530 Nehro gleichen sich wenigstens in diesem Bereich sehr. Eine gerade Blickposition zum Gerät ist also empfehlenswert. Da wir mit einer Intel GMA4500M nicht unbedingt viel Wert auf Gaming- und FullHD- Experience legen, geht es als Office- Display in Innenräumen als gute Wahl durch, welches rein anhand der Daten, erneut im Durchschnitt anzutreffen ist. (3/5)

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Anschlüsse

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Wer Anschlussvielfalt sucht, tut dies bei diesem Office- Notebook leider vergebens. Links sitzt ungewöhnlicher weise der DVD/CD- RW+ Brenner und zwei USB- Ports. Zur Rechten entdecken wir den DC/In Stromport, gefolgt von 1x VGA,1x RJ45(LAN), 2x USB, Audio- Out, sowie Mic-In. Die Front ist mit einem 3in1 Cardreader bestückt, der mit Hilfe eines Dummys, den Schmutz aus dem Gerät fern hält. Auf der Rückseite sind gleich zwei Kensington Locks beidseitig des Lüfterausgangs angebracht, denn was ein Schnäppchen ist, muss schließlich gut gesichert werden. Nein, Spaß beiseite.

Wie sie erkennen können, finden wir hier also nur die Anschluss- Basics, die ein Notebook haben sollte. Es wäre Platz genug gewesen, um eSATA, Expresscard 34/54, oder einen digitalen Monitoranschluss unterzubringen. Jedoch hätte dies auch den Preis gehoben, was man schließlich vermeiden wollte. Mehr Platz zwischen den USB- Ports hätte man aber wirklich lassen können. Bereits bei zwei USB- Sticks nebeneinander kann es sehr eng werden. (1/5)

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Emissionen und Stromverbrauch

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Die kleinen Schnitzer und Ausrutscher des X5DIJ kann man nach dieser Testrubrik vollkommen verzeihen. Denn was das Notebook hier leisten kann, verblüffte uns nicht schlecht. Kommen wir aber erst zu der Wärmeentwicklung.

Das Bild oben zeigt die an die Oberfläche gemessene Temperatur, während der Stabilitätstests Prime95 und Furmark v.1.7. Nur im rechten, oberen Bereich der Tastatur -der Ort, unter dem CPU und Chipset ansässig sind- wurde ein minimaler Wärmeanstieg gemessen, der sogar als "lau" bezeichnet werden kann. Idle liegen die Temperaturen gute 1-2°C Grad unter der gezeigten Illustration. Ebenfalls die Unterseite, wies keine bedenklichen oder störenden Hitzequellen auf. Die Technik "Asus IceCool" zeigt hier seine Wirkung. Allerdings sollte man nicht in die Versuchung kommen, diese Art der Kühlung zu verherrlichen, da sehr viele Hersteller, auf diese Art zurückgreifen. Die Rede ist von einem Aluminium-Gehäuse im Inneren des Notebooks, bzw. einer dünnen Alu- Schicht direkt über dem Mainboard. Hersteller wie HP, setzten bei ihren günstigeren Notebooks lieber auf einfache, metallische Klebestreifen, oder Gaffer- Tape, was natürlich nicht annähernd die Eigenschaften von echtem Metall mit sich bringt. Das Prinzip der Luftzirkulation unter dem Arbeitsbereich, ist allerdings erst im G73J wirklich ausgereift und tatsächlich "vorhanden". Nichts desto Trotz, sind wir zufrieden und gehen gleich auf einen weiteren wichtigen Bereich ein. Der Lautstärkeentwicklung und Stromaufnahme.

Befindet sich das Gerät komplett in einer Ruhephase (Idle), begnügt es sich mit 16,6 Watt und erzeugt nur geringe 21,8 dB. Während der Window 7 Installation und der darauffolgenden Office- Arbeit schwankte der Verbrauch je nach Leistung zwischen 17 Watt und 23 Watt, wobei sich nur selten der Lüfter mit 22,3 bis 25,6 dB bemerkbar machte. Den Höchstwert für Stromverbrauch und Schallemission erreichten wir mit Prime95 und Furmark. 37,7 Watt bei 27,5 dB waren das Ergebnis. Er erzeugte Ton des Lüfters, ist aber so tieffrequent rauschend, dass sie ihn kaum wahrnehmen können, außer sie legen ihren Kopf auf den Tisch. Die Testergebnisse gleichem dem Samsung R530 fast aufs Haar, wobei das "Nehro" aber gute 100€ mehr kostet, als das Konkurrenzprodukt von Asus.

Halten sie sich fest, wir legen nun das beste Ergebnis oben drauf! Die Akkulaufzeit des X5DIJ, könnte man "grenzwertig Netbook- artig" nennen. Mit deaktiviertem WLAN und niedrigster Helligkeit schaffte das 15,6" Zoll Notebook - Idle - unglaubliche 5 Stunden und 13 Minuten. Die niedrigste Laufzeit ermittelten wir erneut mit unseren Stabilitätstests (max. Helligkeit und WLAN on) und erreichten dort sogar noch 1 Stunde und 14 Minuten. Als wir mit hellstem Display im Internet surften und ab und zu eine Office- Anwendung starteten, ging uns erst nach 3 Stunden und 56 Minuten die Energie zu Grunde. etwas längere Laufzeit des X5DIJ im Gegensatz zum R530 liegt zum einen am minimal größerem Akku und an den "Enhanced Intel SpeedStep Technology", kurz EIST. Warum der Unterschied aber nicht größer ausfällt, können wir nur auf einen höheren Mainboardverbrauch schieben, und den Umstand, dass das Asus Notebook mit DDR2 Arbeitsspeicher ausgestattet ist, was vor allem unter maximaler Auslastung deutlich wird. Sie sehen also, das die Glanzpunkte des X5DIJ eindeutig hier zu finden sind. Der Preis ist günstig, die Verarbeitung gut, die Laufzeit auf einem sehr guten Niveau, aber was leistet der 15,6" Zoller? Diese Frage wollen wir nun beantworten. (5/5)

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Leistung

Asus X5DIJ

Im X5DIJ kommt ein Intel Pentium Dual- Core T4200 zum Einsatz, der auf der "Penryn"- Basis, also 45nm, entstanden ist. Eingebettet ist dieser auf dem Sockel P (478), der die Arbeit zusammen mit dem GL40 (12Watt TDP) und der bekannten Southbridge ICH9M (2,5 Watt TDP) verrichtet. Genauso wie sein kleiner Kollege im R530, der Intel Celeron Dual- Core T3100, liegt seine maximale, thermische Verlustleistung(TDP) bei 35 Watt.

Asus X5DIJ

Das kleine Bild, zeigt GPUZ und CPUZ in Aktion, welches alle wichtigen Daten rund um CPU und Chipset auflistet. Als Arbeitsspeicher ist ein PC2-5300 DDR2-667 (333MHz) verbaut, dessen Hersteller wir leider nicht auslesen konnten. Wir bitten dies zu entschuldigen. Um den T4200 genauer zu analysieren vergleichen wir ihn nicht nur mit dem Celeron, sondern auch mit einem stromsparenden "Penryn", sowie einen "modernen" CPU, den Core i5-520M.

Everest Ultimate Edition v.5.30

  Asus X5DIJ T4200 Samsung R530 T3100 Samsung R560 P8400 Samsung R580 i5-520M
RAM Read 4735 MB/s 5526 MB/s 6679 MB/s 7669 MB/s
RAM Write 4036 MB/s 4097 MB/s 5654 MB/s 5890 MB/s
RAM Copy 3797 MB/s 4078 MB/s 5543 MB/s 7201 MB/s
RAM Delay 88,3 ns 86,7 ns 83,7 ns 98,3 ns
CPUQueen 8451 8030 9573 15294
CPUPhotoworx 5678 6125 8247 12495
CPUZlib 25747 KB/s 24452 KB/s 29167 KB/s 42137 KB/s
CPUAES 7388 7052 8424 172786
FPUJulia 2832 2865 4188 5668
FPUMandel 1876 1789 2148 3465
FPUSinJulia 988 935 1118 2482

Everest Ultimate v.5.30 ist wohl mitunter das beste Benchmarktool, um die stufenhafte Leistungsdegradierung der Intel Prozessoren aufzuzeigen. Der Pentium T4200 überholt den Celeron T3100 um gute 400 Punkte in CPUQueen und lässt auf seinen Weg auch den Core 2 Duo T5600 in 65nm hinter sich. Natürlich sind zu einem P8400, der nur 25 Watt TDP veranschlagt, noch sehr viele Benchmarkpunkte dazwischen, gar nicht zu sprechen vom Core i5-520M, jedoch kosten diese Prozessoren ein Vielfaches dessen, was Intel für den Dual- Core Pentium verlangt. Allerdings sieht man an der Tabelle auch, welche Vorteile ein DDR3-1066 mit sich bringt, der beim R530 "Nehro" eingesetzt wurde.

  Asus X5DIJ T4200 Samsung X420 SU4100 Samsung NC10 N270
RAM Lesen 4735 MB/s 5183 MB/s 3656 MB/s
RAM Schreiben 4036 MB/s 4176 MB/s 2794 MB/s
RAM Kopieren 3797 MB/s 4041 MB/s 2353 MB/s
RAM Verzögerung 88,3 ns 103,5 ns 106,4 ns
CPU Queen 8451 5467 3583
CPU Photoworxx 5678 5661 2280
CPU ZLib 25747 KB/s 16714 KB/s 8361 KB/s
CPU AES 7388 4816 1823
FPU Julia 2832 2397 769
FPU Mandel 1876 1232 142
FPU SinJulia 988 642 283

Sie werden ein Deja-vu erlebt haben, als sie diese Tabelle gesehen haben. Richtig, wie beim R530, benutzen wir diese Stelle, um zu zeigen, wie weit, oder nah das X5DIJ von einem CULV- Notebook, einem stromsparenden Dauerläufer, und einem Netbook entfernt ist. Bei den Daten kann zwar das X420 das Rennen um die Speicherbandbreite siegreich einfahren, was erneut dem DDR3 zu verdanken ist - verliert aber sonst alle entscheidenden Tests rund um die CPU und FPU. Irgendwo muss man schließlich den geringen Verbrauch von 10 Watt TDP erklären können. Das ein Netbook (bei gleichem Preis, wie unser Testmodell) zwar um Weiten längere Laufzeiten besitzt, dürfte logisch sein. Allerdings ist die Leistung die hierbei verloren geht, fast nicht mehr zu beschreiben. Der X5DIJ geht, wenn man es hart formulieren möchte, in die Richtung eines echten, erwachsenen Notebooks.

Passmark v.7.0

  Asus X5DIJ Samsung R530 Samsung R560
CPUMark 1300,3 1216,4 1507,7
2DMark 171,9 180,3 199,7
3DMark - - 406,7
MemoryMark 499,6 482,2 671,1
DiskMark 428,2 506,0 443,7
Gesamt 608,4 610,8 736,7

Passmark v.7.0 bewertet das gesamte System mit einer Zahl, die durch verschiedene Prozentwerte entsteht. Wie das R530, das nur knapp eine höhere Bewertung erzielte, konnte das X5DIJ den 3D Test nicht ausführen. Das bedeutet, dass es sehr wohl 3D Leistung aufzeigen kann, aber da ein Test mit DX10 und 4xAA ausgeführt werden soll, bricht der onBoard Chipsatz den Test ab, weswegen die bereits durchgeführten Benchmarks annulliert werden. 608,4 Punkte als Gesamtwertung unter Verwendung von Windows 7 Home Premium 32bit, ist ein guter, solider Wert, der unseren Eindruck nur weiter bestärkt, dass für Office genügend Leistung erbracht wird. Ob die Festplatte wirklich langsamer ist, überprüften wir mit HD Tune.

HD Tune

Das Ergebnis von HD Tune bestätigt den Wert von Passmark. Die Transferrate liegt maximal bei 66,5 MB/s, minimal bei 37,5 MB/s und erzielt so einen Durchschnittswert von 56,8 MB/s. Samsung legte hier als Maximum nochmals gute 10 MB/s mehr an den Tag. Trotzdem ist die verbaute Seagate Festplatte mit 320GB überdurchschnittlich flott!

Futuremark 3DMark06

  Asus X5DIJ GMA 4500M Samsung R530 GMA 4500M Acer 7730 GMA 4500M HD Acer R3600 ION Samsung R560 9600M GT
CPU 1668 1692 1868 491 2054
SM2 207 199 216 530 2479
SM3 258 250 310 491 2333
Gesamt 3DMarks 667 645 755 1306 5864

Den 3DMark06 Test, kann das Asus X5DIJ im direkten Vergleich mit dem "Nehro" für sich entscheiden, auch wenn der CPU etwas schlechter bewertet wurde. Dennoch bleiben beide Notebooks mit Intel GL40 Chipsatz hinter dem GM45 zurück, da der dort ansässige GMA 4500M HD mit 533MHz rund 133 MHz schneller taktet, als der GMA 4500M. Dennoch kann man eigentlich nicht von "Leistung" sprechen. Spiele sind so gut wie unmöglich für den T4200, bzw. die GMA 4500M. Wenn sie aber nur Office, Internet, und ähnliche oberflächengesteuerte Programme nutzen möchten, dann wird ihnen der X5DIJ wie gerufen kommen.

Hier noch ein Vergleichsbild der 15" Zoll Notebooks.

Furmark v1.7.0

Die beiden Oberen Daten bescheinigt Furmark v1.7.0 die identische Leistung auf nativer Auflösung. Da nun aber eine neue Version erschienen ist, listen wir auch diese Werte.

Furmark v1.8.0

Cinebench R10

  X5DIJ T4200 R530 T3100 Revo N230 R560 P8400
OpenGL Test 810 803 1043 2901
Single CPU Test 1985 1920 520 2423
Multi CPU Test 3890 3687 719 4572

Cinebench R10.5 bescheinigt dem T4200 eindeutig eine höhere Rechenleistung, die sich angesichts der geringen Punktunterschiede wieder relativiert. Sollten sie also vor der Wahl stehen einen T4200 oder T3100 zu kaufen, sollten sie sich lieber mit den EIST - Vorteil des Pentium beschäftigen. Denn die Leistung ist nicht "spürbar".

Cinebench R11

Langsam platzt unsere Leistungsrubrik aus allen Nähten. Nicht nur Furmak, auch Cinebench kommt mit einer neuen Version des beliebten Benchmarktools, welches allerdings nicht mehr zum Vorgänger kompatibel ist. So können wir ihnen vorerst nur das Ergebnis des T4200 bieten. Weitere folgen demnächst!

Sisoft Sandra 2010

PCMark05

Als unser "immer letzter" Benchmark, ergab der PCMark05 Benchmark einen Wert von 3610 Punkten. Was das R530, um fast 200 Punkte überholt. Wieso, können wir nur vermuten.

Zeitauswertungen

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Fazit

Wie gewohnt möchten wir an dieser Stelle zusammenfassen, was genau das Asus X5DIJ ausmacht.

Kommen wir zuerst zu den Mängeln des 15,6" Zoll Notebooks im 16:9 Format. Über das Design lässt sich bekanntermaßen streiten, jedoch wird jeder Mensch, der nur etwas länger am Tag mit dem Office- Notebook arbeiten möchte, feststellen, dass Aussehen oft nicht alles ist. Der Asus Schönling lässt Fingerabdrücke an so gut wie jeder erdenklichen Stelle, wie Blumen aus den Boden schießen. Wer sich daran nicht stört, der kann natürlich ohne Bedenken zugreifen. Wäre da leider nicht der Umstand, dass selbst vor dem Touchpad kein Halt gemacht wurde. Die Bedienung wird somit ungemein schwieriger und kann an manchen, warmen Tagen, den Finger schon mal ins Stocken bringen.

Ein weiterer Kritikpunkt bietet die sehr spartanische Ausstattung des X5DIJ. Zwar bietet das Gehäuse reichlich Platz, aber leider wurde dieser für, zum Beispiel, einen Expresscard- Slot oder USB- Ports mit dringend gebrauchten, größeren Abständen nicht genutzt.

Den Lieferumfang nehmen wir neutral mit einem kleinen, positiven Beigeschmack in Kauf. Denn durch die Konfiguration mit Linux, die den Gesamtpreis nicht nur erheblich in den Keller drückt, sondern auch den Käufer die Wahl lässt die Hersteller- Software zu nutzen, oder nicht. Vor allem dann, wenn die noch über eine Windows Version verfügen, zeigt sich dies als sehr gute Möglichkeit, stressfrei seinen Computer einzurichten.

(Hier möchten wir anmerken, dass bei einer Windwos XP Installation zuerst das BIOS aufgesucht werden MUSS. Der Grund ist, dass die Festplatte im AHCI Modus läuft. Demnach müssen sie zuerst, den Modus auf "Native IDE" umstellen, um einen BlueScreen mit 0x0000007B zu verhindern.)

Sie merken, wir sind nun schon bei neutralen Statements gelandet und ab jetzt gibt es nur noch Gutes über das Asus X5DIJ-SX101L zu berichten!

Die Tastatur bietet mit einen kleinen Hub und festen Anschlag nach etwas Übung einen guten und zuverlässigen Gebrauchsgegenstand mit Nummernblock, der in dieser Preisklasse wirklich eine Seltenheit ist. Zudem gesellt sich ein wirklich brauchbares und helles Display, dass zwar nicht mit den aller besten Werten "glänzen" kann, aber durchaus für den Inneneinsatz beim Schreibtischkrieg gute Dienste verrichten wird. Der Intel Pentium Dual- Core T4200 hilft ihnen Antivirus Suchprogramme, Office- Anwendungen und geringste Bildbearbeitung in einer angenehmen Zeit zu erledigen und verhilft mit der "Enhanced Intel SpeedStep Technology" der Laufzeit zusätzlich auf die Sprünge.

Würde man Notebooks auf die Evolutionskette der menschenähnlichen Säugetiere übertragen, wäre das X5DIJ das Fossil "Ida", welches als Bindeglied zwischen "den Arten" angesehen wird. Hier finden sie Leistung, die in der Sparte der Office- und Multimedia Notebooks gang und gäbe ist, Laufzeiten, wie bei CULV- Notebooks, die jedoch sehr teuer sind, und den Preis von Netbooks der heutigen Generation.

3 Stunden und 56 Minuten bei maximaler Helligkeit und engagiertem Surfen im Internet. Wer für 350€ mehr möchte, wird sehr lange suchen müssen, oder über ein gutes Angebot bei eBay stolpern müssen, was dann allerdings gebraucht und ohne jeglicher Garantie erworben wird. Im Vergleich mit dem Samsung R530 "Nehro" kann es in der Gesamtwertung zu Display, Verarbeitung, Ergonomie leider nicht ganz mithalten und erhält nur ein "Gut". Aber die Tatsache, dass das R530 etwas weniger Rechenleistung bei einem höheren Preis mit sich bringt, lässt das X5DIJ sich so zum König der Preis/Leistung krönen und erhält deswegen die Wertung "Hervorragend"!

Sollten sie also am Asus X5DIJ vorbeikommen und etwas Kleingeld in der Tasche haben, schlagen sie zu!

In Relation zum Bereich "Office Notebooks":

Testergebnis: GUT

Preis/Leistung: HERVORRAGEND

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