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ASUS PL80JT - WO065V

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8.) Software

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Zu dieser Sektion mussten wir viel Zeit vergehen lassen und vor allem viel Kaffee trinken, um nicht völlig die Nerven zu verlieren.

ASUS PL80JT

ASUS hat das PL80JT ziemlich stark mit Software und Bloatware befüllt, was einem nach nur 12 Minuten Erstinstallation klar wird. Wie das Bild oben verdeutlicht, werden sie auch gleich nach 4 DVD Rohlingen gefragt, die vom internen Backup/Recovery Programm beschrieben werden wollen - 2 Stunden lang. Da wie bereits erwähnt kein Datenträger mit Betriebssystem oder versteckte Recover- Partition vorhanden ist, erfolgt dieser Schritt wohl oder übel gezwungener Maßen. Sparen sie sich diesen Schritt aber zumindest so lange auf, bis sie einige Programme entfernt haben, sie "man" absolut nicht gebrauchen kann. Was würde ein Systemkaufmann von dem Umstand halten ein seriöses, arbeitsorientiertes Notebook einzukaufen, dem Spiele wie "Alice Greenfingers" und weitere Programme von Oberon Media auf die Platte gemüllt sind?! Genau - sie wieder aufwendig entfernen und Zeit vergeuden, die bekanntlich Geld kostet.

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Doch bevor wir uns erneut hineinsteigern: ein dickes Lob an die Software Entwickler von ASUS. Selten sind interne Programme derartig gut zu bedienen und optisch in Szene gesetzt. Im ASUS Control Deck fährt eine scrollbare Liste an diversen Funktionen des Notebooks ins Bild, mit der Energieprofil, Helligkeit, Lautstärke und vieles mehr eingestellt werden kann. Ein Tool das (vielleicht) gefallen kann ist das ASUS Splendid Video Enhancement Tool, welches die Farbprofile des Monitors je nach gewünschter Stimmung verändern kann. Doch genau hier gibt es ein Problem für Menschen, die es einmal loshaben möchten: Die Funktionen sind so weit ins System geschrieben, dass eigene Farbprofile immer wieder erneut ignoriert werden, oder zwischen den "Grafikkarten verwechselt werden". Dieses Farbenspiel der anderen Art nervt auf Dauer tierisch, meist wenn die Benutzerkontensteuerung von Windows in Aktion tritt.

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Die Desktopverknüpfungen mit "eDriver" und "eManual" sind tatsächlich eine Bereicherung. So wurde das Manual sehr liebevoll und detailliert mit allen wichtigen Informationen rund um die Hardware und derer Behandlung gefüllt, sowie mit eDriver eine einfache Software/Treiber- Liste erstellt, die erkennt welche "Standard" Programme installiert sind, und welchen eben nicht. Damit brauchen Sie auch nicht um die Vollständigkeit zu sorgen, wenn einmal etwas versehentlich deinstalliert wurde. Ansonsten gibt es noch das Tool ASUS Fast Boot, dass dafür sorgen soll je nach Wunsch die Boot- Time zu reduzieren, was zu Beginn mit über 2 Minuten durchaus sinnvoll erscheint.

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Der Turbo33 Modus wurde von der letzten ULV Generation nahtlos übernommen, wobei er dort tatsächlich die Leistung um einiges heben konnte. Bei uns machte er aber eigentlich nur Schwierigkeiten. Wie bereits unter den Temperaturen erwähnt, kam es nach dem Systemabsturz zum seltsamen Vorfall, dass beim aktiveren der automatischen Übertaktung der WLAN Treiber einfach "unauffindbar" wurde. Durchdenken Sie sich einfach nochmal die Eigenschaften eines Core i CPUs und entscheiden Sie dann, ob es dann wirklich noch eine Übertaktung braucht. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

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Nett gemeint, aber alles relativ nichtig da nur Demos mit begrenzter Benutzungsdauer sind zum Beispiel die ansich sehr gute Antivirus Software "Internet Security" von TrendMicro und das Office 2010 Paket, welches jedoch standardmäßig auf Windows 7 Notebooks installiert wird. Richtig gut ist wiederum das hauseigene Security System, mit Hilfe biometrischer Erfassung durch den FingerPrint Reader und der Webcam, die das Gesicht des Anwenders nach Erkennungsmerkmalen absucht und erst dann das Login ermöglicht. Hinzu kommt noch eine Art Zurückverfolgung bei Diebstahl, die aber erst im DigitalPersona Panel registriert werden muss. Wenn aber etwas auf ganzer Linie gelungen ist, dann ist es das ASUS ExpressGate, welches ohne langes Warten auf Betriebssystem und Co. Bilder, Skype, Musik und Web austesten lässt. Die Boot-Time hier: nur läppische 9 Sekunden. Allerdings ist das auf Linux basierende Mini- OS natürlich um weiten langsamer als das "echte" Windows mit entsprechender Start- Wartezeit. Für alle, die Computersysteme individuell gestaltet mögen, alles unter Kontrolle haben wollen und sich sonderbare Systemausfälle ersparen möchten - Formatieren! Denn dies ist der einzige Weg einigermaßen "Klarschiff" in das Betriebssystem zu bekommen und die Boot- Zeiten auf rund 1 Minute und 14 Sekunden zu reduzieren. Anschließend können sie wieder einige ASUS Programme installieren, jedoch empfehlenswert ist es im Auslieferungszustand wirklich nicht. Daher: die meisten Demo- Programme und Spiele deinstallieren, Recovery- Image brennen, formatieren und von Grund auf neu einrichten.

Menschen die mit der Software ihre Erfüllung finden können sich glücklich schätzen, andere wie wir standen kurz vom IT- Kollaps. (4/5)

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