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ASUS PL80JT - WO065V

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5.) Display- Eigenschaften

ASUS PL80JT ASUS PL80JT

Eher unerwartet entpuppte sich dieses Thema als Dorn in der Pantherpranke des PL80JT.

Der Grund warum wir beim PL80JT zugeschlagen haben, war auch auf die Eigenschaft des Displays zurückzuführen: ein mattes "non- glare" Panel im 16:9 Format mit 1366x768 Pixel. Vor allem im ständigen Einsatz kann es sehr leicht vorkommen, dass an einigen Emails und Texten im Freien gearbeitet wird, was die Verwendung einer nicht-spiegelnden Anzeige unersetzlich macht.

Unsere Erwartungen waren daher hoch gesteckt, doch die Messungen ließen schnell wieder Ernüchterung aufkommen. 176,0 cd/m² durchschnittliche Leuchtkraft, bei einem guten Peak- Wert von 198,4 cd/m², welcher ziemlich mittig anzutreffen ist. Zu den Rändern des Monitors fällt die Helligkeit aber deutlich ab und gelangt bei 164,2 cd/m² zum dunkelsten Helligkeitswert. Der Eigenart von non-glare Displays ist es zu verdanken, dass leider keine Top Werte im Schwarzwert zu erwarten waren. Dieser liegt bei minimaler Helligkeit bei 1,3 cd/m² und verhilft dem Kontrast gerade mal zu 153:1.

Spyder3 Elite

Da das gleiche Display von AU Optronics AUO223C vom Typ B140XW02 V3 eingebaut ist, wie im Testbericht der polnischen Version von notebookcheck.com (noteboocheck.pl), sind wir ziemlich stutzig, warum unsere Werte doch relativ weit von deren Messungen abweichen. Bald steht zwar auch ein neues Luxmeter an, doch auch die erste Gegenprüfung mit unserem Sypder3 Elite Version 4.0 ergab ebenfalls derartige Ergebnisse. Montagsmodell? Wir hoffen es, für das Wohl der übrigen Käufer...

ASUS PL80JT ASUS PL80JT

Im Vergleich mit anderen Notebooks mit "non-glare" Anzeige, wie das kürzlich getestete HP ProBook 4720s und der günstige Office- Knecht P530 von Samsung, muss das ASUS PL80JT einige Federn lassen. Violett, Grün, Rot und Gelb sind um einiges schlechter dargestellt als bei der Konkurrenz. Tja, Farbbrillianz. Ein Thema, dass man schon fast wie ein Märchen behandeln könnte. Die sRGB Abdeckung beträgt 65% und macht bei Bildbearbeitungen der Farbtreue einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem ist es immer noch konsequenter im Farbumfang, als die Kollegen der "glare- types", wie das Beispiel unten im Vergleich mit dem Panel des Samsung R580 zeigt.

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Horizontale Invertierung ist für das Display kein nennenswertes Problem. Erst ab 45° bis 50° Grad Abweichung beginnen die Schriften und Bilder unkenntlich zu werden. Vertikal zeigt es sich schon etwas divenhafter, da man mit leichten Auf- und Abbewegungen des Kopfes die 20° bis 25° Grad erreichen kann, die die Farben ins Negativ rutschen lassen. Die Resultate gleichen sich in diesem Bereich aber mit so gut wie allen Displays, die zurzeit am Markt erhältlich sind.

Das Kurzfazit könnte nun etwas seltsam erscheinen, aber das Display ist trotz der nicht berauschenden Messungsergebnisse kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen und ASUS alles Mögliche an den Hals zu wünschen. Zu guter Letzt handelt es sich nämlich immer noch um ein entspiegeltes Display, welches wesentlich weniger Schwierigkeiten und Kopfschmerzen bereitet, als vergleichbare "non-glare" Pedanten. Da es sich aber um ein Business Sub-Notebook handeln soll, hätten wir wesentlich bessere Eigenschaften erwartet, auch wenn hier Farbtreue und Kontraste weniger scharf zu bewerten sind. Für Inneneinsätze taugt das Display alle mal, wobei es aber gegen prallen Sonnenschein wenig entgegenzusetzen hat. Damit bleibt nur noch zu sagen, dass das Display seinen Zweck erfüllt - ohne summa cum laude. (3/5)

Datenzusammenfassung:

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