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ASUS PL80JT - WO065V

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3.) Verarbeitungsqualität

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Die Verarbeitung... Beginnen wir mit den guten Aspekten. Beim Schreiben und Surfen in Internet, verrichtet die Handballenauflage einen erstklassigen Dienst. Sie ist fest wie ein Brett, verformt sich nicht, und in wenigen Sekunden hat das Aluminium die Körpertemperatur aufgenommen. Dementsprechend positiv geht es auch mit den Kanten und Flächen über den Anschlüssen weiter - sogar über dem optischen Laufwerk. Große Teile der Unterseite, sowie die Abdeckungen verdienen sich ebenfalls viele Vertrauensboni was die Festigkeit angeht. Doch ab hier wird es leider schon etwas kritischer.

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Der sehr dünne nur 0,7 cm dicke Displaydeckel ist überraschenderweise besser gegen Verwindungen gewappnet als befürchtet. Trotzdem sollten sie immer mit einem gewissen Respekt beim Öffnen des Notebooks vorgehen, um eventuelle Schäden oder Überbeanspruchung am Display zu vermeiden. Hierbei benötigen sie übrigens nur eine Hand um die maximalen 140° Öffnungswinkel zu erreichen - Ein Deckelverschluss fehlt dafür aber gänzlich, wobei die Scharniere den Deckel im geschlossenen Zustand ganz gut im Griff haben. Ihnen wird also bei Zugfahrten nicht der Deckel auf die Finger schlagen. Die Oberfläche des Displaydeckels mag zwar sehr stabil erscheinen, jedoch trügt dieser Schein enorm. Man drückt fast direkt auf das Panel, was man auch beim Displayrahmen beobachten kann - bereits bei leichten bis mittleren Druck. Außerdem entstehen dabei leichte, knarrende Geräusche und geben im oberen Bereich sogar leichte Lücken zwischen Panel und Rahmen preis.

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Kommen wir aber zu den größten und gravierendsten Schwachpunkten. Bei mittlerem Druck auf die Tasten, kann eine deutliche Verformung der Arbeitsfläche erkannt werden. Uns ist klar das die Tastatur zu Wartungszwecken auswechselbar bleiben muss und daher eine gewisse Eigenart besitzt, jedoch ist der Spielraum zwischen fester Unterseite und dem Eingabebereich einfach zu weich gestaltet worden. Zu diesem Defizit gesellt sich eine "Einsparung" von Seiten des Herstellers. Entnimmt man den Akku, der übrigens etwas Spielraum in seiner Fassung hat, um zum Beispiel rein über das Netzteil Energie bereit zu stellen, labbert die Leiste, die Power- und Turbo- Button trägt, nur so vor sich hin. Das sollte definitiv nicht passieren, auch wenn dieser Bereich des Notebooks nicht unbedingt einwirkenden Kräften von Außen ausgesetzt ist. Auch die Unterseite besitzt noch einen weiteren Kritikpunkt. Der Bereich unter dem optischen Laufwerk lässt sich ziemlich weit ins Innere hineindrücken, was im Vergleich mit anderen Herstellern trotzdem noch akzeptabel zu bewerten ist. Als Schlusslicht bleibt nur die etwas scharf ausgefallene Vorderkante des Sub- Notebooks zu nennen, was aber kaum erwähnenswert ist.

Wir haben zwar schon schlimmeres erlebt, aber auch weitaus besseres für einen vergleichbaren Preis. Normalerweise sollte diese Summe an Kleinigkeiten nicht gerade bei einem Sub- Notebook für 850€ und Business- Ambition auftauchen. Zu Verteidigung muss aber auch gesagt werden, dass der Einsatz von Aluminium eben eine Art von Eigenleben besitzt, welches auf alle Fälle langlebiger ist, als jede Hochglanzoberfläche. Für das ASUS Notebook quälten wir uns sehr lange mit der Bewertung. Ein Besuch in einigen größeren Märkten um die Ecke, ließ uns aber nochmals erkennen, wie "überdurchschnittlich" die Güte der Verarbeitung im direkten Konkurrenzvergleich ist und entschieden daher ein "noch gut" zu vergeben. (4/5)

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