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Der Erste Dual Core Phenom

Mit der Phenom II Serie hat es AMD zwar nicht geschafft Intel wirklich Paroli zu bieten, aber sehr wohl preislich unter Druck zu setzten.

Mit derzeit ca. 85€ bekommt man die Dual Core Version der Phenom II Serie unter dem Codenamen "Callisto", genannt AMD Phenom II X2 550 Black Edition. Von einem wirklichen Dual Core kann man allerdings nicht sprechen. Auf dem Die des X2 550 Black Edition findet man - wie auf denen seiner großen Brüder der "Daneb" Serie- 4 Kerne, wobei 2 von diesen abgeschaltet wurden.
Berichten zufolge konnten manche User mithilfe des richtigen Mainboards die CPU freischalten und in den Genuss von allen Kernen kommen. Leider scheint es nicht die Regel zu sein, berichten viele auch von Freezes und Crushes nach der Freischaltung. Möglich ist dies übrigens nur mit einer SB700/710 aufwärts, die hauptsächlich zusammen mit einer FX oder GX790 Northbridge verbaut werden. In unserem zweiten Teil dem Update dieser Seite finden sie übrigens ein wirklich Interessantes Ergebnis zu diesem Thema. Hier gehts zum Bericht.

Die Erfahrungen mit dem neuen Phenom II X2 550 BE sind absolut positiv und haben die Erwartungen sogar um Weiten übertroffen.

Testsystem:

Komponenten Kühlung
  • Netzteil: Corsair HX-520W
  • Grafikkarte: Club 3D CGAX-4852DDO OC
  • Mainboard: Gigabyte GA-MA78G-DS3H
  • Festplatte: Samsung 320GB
  • RAM: OCZ DDR800 2 GB XTC Special Ops Edition CL5 5-5-5-15 Unganged Mode
  • CPU: EKL „Groß Glockner“ mit Gelid GC1
  • 2x Suscool 80mm unterhalb vom Netzteil
  • Ventus Ice 80mm an der Seitenfront
  • Ventus ICE Pro 120mm in der Gehäusefront

Bei den Tests war durchgehend Cool n’ Quiet aktiviert. Der Stromverbrauch wurde von allen PC Komponenten direkt an der Steckdose gemessen, inklusive Medusa 5.1 und einen Medion 19“ FlatPro(ca. 40W).

Anzumerken ist auch noch, dass das Overclocking nur mit dem freien Multiplikator der Black Edition durchgeführt wurde. Im baldigen Verlauf werden wir die wirklich interessante Methode vorstellen. Overclocking via Bus, HT und RAM.

Messungen Everest Ultimate:

Was sofort ins Auge sticht: Lässt man die CPU bei verminderter Spannung laufen, blieb durchgehend die Leistung im Vergleich zum normalen Standardtakt gleich. Allerdings verminderte sich die Temperatur und Stromaufnahme drastisch. Fast 30 Watt lassen sich somit einsparen, sowie 2°C bis 5°C Grad.

Wohlgemerkt verbraucht er nach dem Undervolten ungefähr das gleiche an Energie wie der Ur-Vorgänger-Prozessor Athlon 64 X2 5400+ BE. Doch beim Overclocking wird der wahre Generationenunterschied deutlich. Bei Futuremarks 3DMark06 bekommt man einen guten Schub von 3000 Punkten mehr zu Gesicht.

AMD

Der Phenom 550 knackte ohne zu Murren mit 1,45 Volt die 4Ghz-Marke.Leider nicht mehr Primestable. Weiteres Overvolting über die 1,45 Volt Marke hätte die, von AMD festgelegte und empfohlene Spannungsmarke überschritten. Dieser Test soll nur die absolute Leistungsmöglichkeit mit einhaltung der Garantie verdeutlichen, ohne die Komponenten zu sehr zu belasten und damit die Lebensdauer zu verkürzen. Doch nach unserer Meinung sollten 4Ghz ohne weiteres möglich sein. Sandra08 ergab ein Übertaktungspotenzail von guten 24%, was von der Leistung mit einem Phenom II X3 710/720 vergleichbar ist. Allerdings kostet dieser Triple Core ungefähr 25 Euro mehr.

Hier die Sandra08 Auswertungen.

CPU Benchmark

Mit diesen Werten erreicht unser Doppelherz ein sehr gutes Overclockingpotenzial von bis zu 24%. Denkt man dabei an alte Zeiten, kommt man schon fast ins Schwärmen, was das neue AMD Leistungspotenzial angeht. Er ist also um gute 11% schneller als ein AMD athlon 5600+, auf Standardtakt. Schenkt man Sandra08 Glauben, kann der Phenom X2 550 BE also gut mit einem Intel Core 2 Duo E8300 mithalten. Zumindest was die Sysnthetischen Benchmarks angeht.

Fazit:

AMD Meisterstück aus der Phenom II Erfolgsfamilie mit sehr gutem Preisleitungsverhältnis und moderatem Verbrauch.

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