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Der Riese mit der Kraft der 8 Herzen

Gesamtansicht 8940G

Nach langem Warten auf den Release eines weiteren Geschwistermodells der erfolgreichen 18 Zoll Notebook-Reihe 8940G aus dem Hause Acer, wurde unsere Geduld endlich belohnt. Der 8940G-724G50Mn für 1.199€ lässt heute seine Muskeln spielen und zeigt, was der Intel Core i7-720QM mit der Unterstützung einer Nvidia GT240M alles kann.

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Datenblatt

Design

Acer Logo Winkel Deckel

Wow, dieser Aspire macht wirklich was her! In einem geschickten Mix aus Hochglanzoberflächen und einer rautenstrukturartigen Oberfläche, die stark an Carbon(Kohlefaser) erinnert, trifft Acer genau den Trend der heutigen Zeit. Aus weiterer Entfernung wirkt es fast unscheinbar, und ähnlich, wie andere Notebooks, die komplett in Schwarz designt worden sind. Aber ein näherer Blick verrät, dass sich Acer sogar ein klein wenig Gedanken, um die Umsetzung und Positionierung der Designelemente gemacht hat.

Gesamtansicht 8940G Design

Die Arbeitsfläche, auf denen die Handballen ihren Platz haben, wird von dem erwähnten schwarzen Kohlefaser-Design ausgefüllt. Es handelt sich um schlichtes Plastik, mit interessanter und ergonomischer Oberfläche. Umrandet wird es von einer schwarzen Hochglanzfläche, die so, in geschlossenem Zustand des Notebooks, perfekt in die Hochglanzoberfläche des Deckels verläuft. Dort ziert ein kleines Acer Logo die auftretende Monotonie. Über der Floating-Tastatur, die von unten mit weißen LEDs sehr dezent und elegant beleuchtet wird, befindet sich der Lautsprecherbereich, der von einem dunkleren, gelochten Plastik abgedeckt wird. Alle anderen Leuchtmittel des Aspire 8940G leuchten in einem dunkeln Blau. Unterseite und Anschlussbereich sind schlichten Hartplastik gehalten, dass mittlerweile von Acer bekannt sein dürfte.

Das Display, welches leider auch eine Hochglanzoptik verpasst bekam, hat außerdem ein Frameless- Design. Der Displayrahmen spiegelt also genauso, wie das Display. Hübsch anzusehen, aber unvorteilhaft, wie viele User, die Erfahrung mit solchen Displays machen durften, bestimmt bestätigen können. Das Urteil fällt leicht. Absolut wunderschön. (5/5)

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Verarbeitung

Unterseite Energiesparfunktion Power-Button

Die Unterseite, mit der riesigen Abdeckung der inneren Komponenten ist äußerst fest. Gleiches gilt für die Arbeitsumgebung. Bereich der Handballen und die linke Seite, neben der Tastatur sind bombenfest. Die rechte Seite gibt etwas mehr nach, aber liegt dafür dennoch im überdurchschnittlichen Bereich. Einzige Sorgenkinder: Tastatur und hinter Bereich der Lautsprecher. Zwar wird die Abdeckung der Lautsprecher fast nie benutzt oder als Ablagefläche verwendet, aber für ein Notebook für über 1000€ hätte eine vollkommene Verarbeitung nicht geschadet. Die Floating-Tastatur ist da schon sprichwörtlich flexibler. Bei mittlerem Druck kann bereits ein Nachgeben der Tastaturunterseite erkannt werden. Nicht so gut, aber dennoch besser wie mancher Pedant anderer Hersteller.

Der Displaydeckel sollte wegen der Hochglanzoberfläche nicht für Tassen oder schwere Ordner benutzt werden. (Bitte machen sie das auch sonst nicht!) Er ist aber überdurchschnittlich stabil. Selbst im Verwindungstest schlägt er nicht über die Norm. Der 8940G wirkt wie aus einem Guss. Gut! (4/5)

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Ergonomie der Eingabegeräte

Tastatur Touchpad Aufkleber

Das Touchpad ist Acer gelungen. Der Cursor kann ohne Probleme, präzise über den Desktop geführt werden und die angenehme raue Oberfläche, die auch nasse Finger gerne an sich nimmt, kommt dem User sehr entgegen. Und noch was Tolles. Volle Gestensteuerung, die bei der großzügigen Größe des Touchpads noch besser funktioniert. Links ist nur dezent haptisch und optisch die vertikale Scrollbar hervorgehoben. Eine Horizontale gibt es nicht.

Bei den Maustasten sieht es leider anders aus. Der Druckpunkt ist nur an den äußeren Bereichen in Ordnung und man braucht sehr viel Kraft, um diese zu drücken. Scheinbar als wären es vertikal angebracht Wippen, die ihren Sitz am Fingerprint- Reader haben, der sich zwischen linker und rechter Maustaste befindet. Schlecht ist auch, dass die Tasten mit dem Hochglanz, der unteren Leiste versehen sind. Dreck ist also schnell angesagt.

Sie sind Vielschreiber? Mit einer kleinen Eingewöhnungszeit werden sie viel Spaß mit der Floating- Tastatur haben. Wenn wir ehrlich sind, haben wir eine ähnliche Beschaffenheit erwartet, wie bei der Timeline- Serie, z.B. 5810T oder dem 4810T, deren Keyboard zu wünschen übrig ließ.

Multimediaboard störrische Tasten

Die Tasten des 8940G besitzen einen deutlichen und angenehmen Druckpunkt, mit einem geringen Hub. Der Anschlag ist sehr leise, und die Tasten sitzen absolut fest in ihren Verankerungen. Ist man aber nur Standardtastaturen gewöhnt, könnte die Bedienung der "schwebenden Tasten" zunächst etwas ungewohnt vorkommen, und vertippen durch wenig Feedback wird zu Regelmäßigkeit. Probieren sie den Aspire einfach in einem Fachhandel ihrer Wahl aus. Die Oberfläche der Tasten wurde zum Glück vom Klarlack verschont, und bietet passend zum Flair des Notebooks, ein angenehmes Gefühl. Der einzige Kritikpunkt geht an die winzigen Pfeiltasten, die eher einem Netbook besser gestanden hätten. Der Num- oder Ziffernblock, ist daran nicht Schuld, aber wohl die Multimedialeiste an der rechten Seite des Notebooks. Mit ihr lässt sich der Mediaplayer steuern, und an einem großen Drehknopf die Lautstärke regeln. Die Größe der gesamten Tastatur ist also mit einer normalen 16 oder 15 Zoll Tastatur zu vergleichen. Links sind Steuerelemente für Backup Manager, Bluetooth, und WLAN angebracht. Außerdem sind alle Schalter, bzw. Knöpfe, "Soft-Touch"-Tasten, ein Drüberfahren mit dem Finger genügt, was aber mal mehr, mal weniger auf Anhieb klappt.

Haben wir schon die Hintergrundbeleuchtung erwähnt? Ja? Macht nichts, wir können es nicht oft genug schreiben. Es hat eine Hintergrundbeleuchtung, bestehend aus weißen LEDs! Nachtarbeiten, Twilight-Sessions, kein Problem. Obwohl das Display allein schon sehr viel Licht spendet. Aber dazu gleich mehr. (4/5)

Backlight Keyboard

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Display

Zettel

Passend zu einem 18,4 Zoll Notebook wurde ein 16:9 Full-HD glossy Display, mit Framless-Design verbaut. Full-HD bedeutet, 1920x1080 Pixel. Es hat eine Leuchtkraft von durchschnittlich 190 cd/m² und bietet Kontraste von über 350:1. Die Ausleuchtung geht noch in Ordnung. Mit bloßem Auge lässt sich kaum ein Unterschied erkennen. Die Blickwinkelstabilität hätte etwas besser sein dürfen. Horizontale Abweichungen, sind beim 8940G Display noch kein Problem, aber bereits bei der kleinsten Bewegung vor dem Panel in der Vertikalen, kann man ein Invertieren der Farben beobachten. Da man den fast 5 Kg schweren Boliden kaum durch die Innenstadt tragen wird, gehen die Displayeigenschaften in Ordnung. Die Reflexionen des Displays sind aber dennoch sehr stark vertreten, was bei einem Filmabend schnell stören kann. Dunkeln sie lieber alles im Raum ab. (3/5)

Display

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Anschlüsse

Das Acer Aspire 8940G kann viele Anschlüsse aufweisen, und zeigt auch hier seine Multimedia- Ambitionen.

Webcam

In der Front ein 5in1- Cardreader. Links das CD-/DVD-RW+DL Laufwerk, umgeben von 3 USB-Ports und Kesington-Lock. Die linke Seite hat da schon mehr an Board. Netzanschluss (D/C-In), RJ-45 LAN, VGA-Port, daneben der brandneue Displayport, gefolgt von HDMI, 2 USB-Ports, Firewire, Expresscard 54, SPDIF, Mic-In, Line-out. Besonderheit: der erste USB-Port ist zugleich ein eSATA- Port. Hinter dem Displayscharnieren findet man nur den Lüfterausgang, der leider etwas von dem Display, bei maximalem Winkel überdeckt wird. Dies hat aber keinen Effekt auf die Effizienz der Kühlung.

Anschlüsse Links 5in1 Cardreader CD/DVD, USB

Am Display ist eine 720p (1280x720) fähige Webcam angebracht, die einen guten Dienst verrichtet.(5/5)

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Emissionen und Stromverbrauch

Info Hardware Akku Netzteil

Der 18" Zoller ist präsent, egal in welchen Zustand er sich befindet. Geschlossen und abgeschaltet durch seine Größe und Design. Angeschaltet und Idle durch seine Lautstärke von konstanten 33,5 dB. Bei reinen Office-Arbeiten und surfen im Internet, wird selten die zweite Lüfterstufe erreicht, die zugleich das Maximum an Lautstärke bedeutet. Load mit 44,5 dB. Das ist schon ordentlicher Krawall, bedenkt man, dass sogar Desktops für die Hälfte des Preises auch diesen Wert erreichen. Zum Glück ist die Tonfrequenz nicht unbedingt einer der hässlichsten. Es hört sich wie ein sehr tiefes, ruhiges Rauschen, als würde man die Lüftung im Auto auf eine mittlere Stärke stellen.

Netzteil Zubehör, Lieferumfang

Das was der Acer 8940G aus der Steckdose zieht, ist alles andere als viel. Unsere Erwartungen wurden erfüllt und sogar ein wenig unterboten, was den Idle-Verbrauch angeht. Bei voller Helligkeit lag der Verbrauch bei 28,4 Watt. Bedient man sein System mit weniger rechenlastigen Anwendungen schwankt der Verbrauch zwischen 55,3 Watt und 39,2 Watt. Der absolute Peak-Wert, den wir aus dem Aspire kitzeln konnten war 83,2 Watt, was beim Cinebench R10 der Fall war und nicht wie sonst im 3DMark06. Während des Benchmarks von Futuremark lag der Verbrauch im Schnitt bei 77,9 Watt.

Der gezeigt Verbrauch lässt auf eine kurze Akkulaufzeit schließen. Ist aber nicht der Fall. Idle, mit deaktiviertem WLAN und minimaler Helligkeit, sind über 3 Stunden und 6 Minuten zu erreichen. Surft man im Internet und benutzt einige Energiesparoptionen werden immerhin noch 1 Stunde und 58 Minuten geschafft. Als Notstromaggregat kann man den Akku nur unter Höchstleistung und Load- Modus bezeichnen. Unter 60 Minuten, hält der Desktop-Replacer dann nur aus. Trotzdem sind wir von den Werten doch sehr angetan. Sogar viele 15 Zoll Notebooks, können solche Laufzeiten nicht aufweisen. Das Geheimnis liegt im Akku-Pack des Aspire. Ausgezeichnet mit 4800 mAH und 66 Wh, sind es tatsächlich aber über 78 Wh, wie Everest Ultimate es beweist.

Temperatur

Wie das Bild oben zeigt, liegt der 8940G im grünen Bereich der Wärmeentwicklung. Gezeigt wird die Temperaturentwicklung auf der Oberfläche der Arbeitsumgebung nach einer Benutzung von 4 Stunden. Bei den Benchmarks wurden wesentlich höhere Werte erreicht, die punktuell im Bereich des Touchpads und des Lüfterausgangs sogar 41,9 °C überstiegen. Bedenkt man aber, was von dem Acer geleistet wird, kann man derartige Werte, die nebenbei bemerkt nicht über die gesamt Oberfläche verteilt sind, durchaus verkraften.

Bevor wir nun zu den Leistungsdaten kommen, sollen noch kurz die Lautsprecher behandelt werden. Ausgezeichnet mit "Dolby Home Theater" und "5.1 Cinematic Surround" sollte man meinen, dass große Töne ausgespuckt werden. Naja, der Durschnitt wird nicht überschritten. Wie fast alle Notebookboxen, sind die Mitten und Höhen sehr ausgeprägt und übertönen die, ohnehin kaum anwesenden, Tiefen. In den Wiedergabeoptionen der Lautsprecher, kann "Enhanced Audio" und "5.1 Surround" eingestellt werden. Sollten sie ihren 18 Zoller einrichten, empfehlen wir letzteres auszuschalten. Diese Option versucht das eingehende Stereo-Signal auf zwei weitere Ausgänge zu verteilen, wodurch ein sehr blecherner und hallender Ton entsteht. "Enhanced Audio" hingegen erweitert die Frequenzen um eine Oktave in den Tiefen und soll angelblich das Signal filtern. Man kann aber nicht leugnen, dass ein besserer Klang erzeugt wird. Falls sie Filme in einer lauten Umgebung ansehen wollen... warten sie lieber. Die verbauten Boxen schaffen maximal 72,8 dB. (4/5)

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Leistung

Kommen wir nun zur Königsdisziplin. Die technische Leistung.

Aukleber. Verpackung Verpackung

Das Acer Aspire 8940G-724G50Mn ist die billigste Konfiguration der neuen 8940G- Serie für 1.199€. Seine Geschwister sind, das 8940G-724G50Bn, ausgestattet mit der Nvidia GTS250M und BluRay-Laufwerk für 1.499€, und das 8940G-724G100Wn mit DVB-T Tuner für 1.699€.

GPUZ und CPUZ.

Die Leistung der GTS250M liegt bei ungefähr 8200 Punkten im 3DMark06, damit also 1000 3DMarks schneller als die GT240M. Für die, die noch die alten Namen von Nvidia inne haben, stellt die GT240M den Nachfolger der 9600M GT.

Was aber alle gemeinsam haben, ist der Intel Core i7-720QM mit 4x 1,6GHz und Hyperthreading, was so zu 8 Cores im Gerätemanger und Taskmanager führt. Der Prozessor kommt in einer 45 nm Fertigung und seine maximale thermische Verlustleistung (TDP) ist auf 45 Watt datiert. Die interessanteste Neuerung des Core i7 CPUs ist die "Turbo- Boost" Funktion. Je nach geforderter Leistung, tacktet sich der CPU völlig autonom von 1,6 GHz auf bis zu 2,80 GHz. Allerdings geschieht dies nur unter Verwendung von einem Core. Sollte eine Anwendung mehr wie einen Kern benutzen können, oder es effizienter wäre, mehrere Kerne zu benutzen, bleibt der Takt bei 1,6 GHz pro Kern. Das soll die Energie- Effizienz immer auf dem besten und günstigsten Level halten (maximale Leistung bei niedrigstem Verbrauch). Quad-Core CPUs hatten seit langem den schlechten Ruf, kaum wirklich "genutzt" werden zu können, da viele Dual-Core CPUs den Vierkernern bei gewissen Anwendungen, die leider in der Überzahl sind, einen Vorsprung an Leistung hatten, was oft durch den höheren Grundtakt erklärt werden konnte, bzw. die Anwendungen nicht für Mehr-Kern CPUs optimier sind. Mit Intels Turbo-Boost soll diese Kluft nun geschlossen werden. Was auch neu ist: die einzelnen Kerne können sich komplett "ausschalten" und verbrauchen dann kein einziges Watt an Strom. Außerdem gibt es keine Northbridge mehr. Der komplette Speichercontroller (in Zukunft auch die GPU) ist in den Kern gewandert und das einzige was auf dem Mainboard zu finden ist, ist der P55 Chipsatz, der als PCH(Plattform Controller Hub) die Aufgaben der Southbridge inne hat. Keine DMI- Anbindung der Northbridge, damit kein FSB, und so, ein Flaschenhals weniger. Behalten sie bei folgenden Daten den Preis der CPU im Kopf. Sie kostet mit 302€ fast genauso viel wie ein Intel P9600.

Call of Duty 4 Call of Duty 4 Call of Duty 4

Everest Ultimate Edition v.5.30

  Acer Aspire 8940G i7-720QM One Clevo M860 P9500
RAM Read 13431 MB/s 7023 MB/s
RAM Write 11541 MB/s 4842 MB/s
RAM Copy 11958 MB/s 4982 MB/s
RAM Delay 58,7 ns 83,9 ns
CPUQueen 14782 10709
CPUPhotoworx 22487 12836
CPUZlib 55336 KB/s 32479 KB/s
CPUAES 13755 9407
FPUJulia 6931 4688
FPUMandel 3802 2402
FPUSinJulia 3229 1253

Noch den Preis im Kopf? Sehen sie sich diese Ergebnisse an. Der Core i7-720QM, der wohlgemerkt "schwächste" seiner Familie, kann es ohne weiteres mit dem QX9300 aufnehmen, der nach wie vor seinen Preis von über 850€ hält. Scheint als wären, die Zeiten der 9000- Serie gezählt. Normalerweise kann bei einigen Benchmarks der Nachteil oder Vorteil eines CPU erkannt werden, je nachdem welche Anzahl er an Kernen besitzt. Dank des Turbo-Boost ist er in allen Kategorien stark, stärker am stärksten.

Passmark v.7.0

Da das Benchmarkprogramm Passmark eine sehr gute Einbindung aller Ergebnisse in Form einer "internen" Datenbank besitzt, können wir ihnen die konkreten Unterschiede einiger Notebooks zeigen. Zuerst zwei i7- Systeme.

  Acer Aspire 8940G HP dv6-2091EG
CPUMark 2799,9 2799,0
2DMark 247,7 240,1
3DMark 505,1 477,3
MemoryMark 800,9 825,5
DiskMark 435,9 402,5
Gesamt 980,4 954,1

Das Acer 8940G besiegt das dv6 Entertainment Notebook von Hewlett Packard (HP). Beide besitzen den gleichen Prozessor und die gleiche Größe an Arbeitsspeicher. Es ist zwar nicht sonderlich verblüffend, dass die GT240M mit 25 Punkten die GT230M schlägt, aber dafür umso mehr, dass im dv6 eine 7200 U/min schnelle Festplatte verbaut ist, die aber deutlich hinter der 5400 U/min des Acer liegt. Naja, dafür kostet es gute 200€ mehr. Vergleichen wir nun ein i7- Notebook mit einem Vergleichbaren auf 9000- Basis.

  Acer 8940G Dell M17X Q9000 One M860 P9500
CPUMark 2799,9 2730,1 1737,8
2DMark 247,7 206,7 230,6
3DMark 505,1 872,5 812,1
MemoryMark 800,9 606,0 843,0
DiskMark 435,9 903,0 318,7
Gesamt 980,4 1022,0 813,9

Hier tritt ein Core i7-720QM gegen einen Q9000 und P9500 an. Sowie eine GT240M gegen eine GTX260 und 9800GTX. Ehemalige Notebooks mit Killerpreisen, wie das Alienware M17X3971 für 2000€, oder Notebooks mit T/P/Q9xxx Konfiguration für 1600€ kommen bei diesen Ergebnissen deutlich ins Stottern, was das Preis/Leistungsverhältnis angeht. Möglicherweise, könnten es bei weiterer Verbreitung, und Auslagerung auf den 15/16 Zoll Notebookmarkt des Core i7 zu einem Preissturz der "alten" Notebook-Systeme kommen. Wollen wir drauf hoffen. Das Alienware ist dem Acer durch den Festplattenverbund im RAID-0 und durch die GTX260 überlegen. Gleiches gilt für das Notebook von ONE mit einer 9800GTS, wobei dessen CPU kein Land bei den Werten des i7 sieht.

Futuremark 3DMark06

  Acer 8940G GT240M Samsung R560 9600M GT
CPU 3029 2054
SM2 2560 2479
SM3 2391 2333
Gesamt 3DMarks 6363 5864

Der direkte Nachfolger der 9600M GT, die GT240M schafft im 3DMark06 gute 500 Punkte mehr, bei ähnlichem Stromverbrauch. Der Wert dient also als Orientierung dafür, welche Grafikleistung, sie auf diesem Display erwarten können. 3DMark06 lief beim 8940G auf 1280x1024 und erreichte 6363 Punkte. Die 9600GT hatte allerdings nur mit 1280x768 Pixel zu kämpfen. Das Vergleichsergebnis lautet also hier: 7478 3DMarks (GT240M) gegen 5864 3DMarks (9600GT). Ein beachtlicher Generationenunterschied, der bei der aktuellsten Serie der GT300M nicht mehr beibehalten werden konnte.

Furmark v1.7.0

Ähnliches kann man bei Furmark feststellen.

Cinebench R10

  Acer 8940G i7-720QM Desktop Core i7-860 R560 P8400
OpenGL Test 4505 8278 2901
Single CPU Test 3662 4595 2423
Multi CPU Test 10132 16710 4572

Aus Spaß an der Freude, haben wir einen Desktop Core i7 des Sockets 1156 in unsere Cinebench- Tabelle mit aufgenommen, um zum einen zu zeigen, dass dennoch Welten zwischen Notebooks und Desktops liegen und zum anderen, da wir nicht genug Daten zu Verfügung haben, um vergleichbare Werte zu liefern.

Sisoft Sandra09

Wir konnten es nicht lassen und haben den Prozessor mit der Leistung eines Desktop- Boliden verglichen. Der Core i7-720QM ist fast auf dem Stand eines AMD Phenom II X4 940. Müssen wir mehr sagen, oder wollen sie selbst nochmal lesen, dass das absolut heftig ist?

PCMark05

Im PCMark werden keine atemberaubenden Ergebnisse erzielt. Das Program hat schließlich auch bessere Tage gesehen. (5/5)

Zeitauswertungen

Zum Abschluss ein Bild des Taskmanagers und des Windows- Leistungsindex.

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Fazit

Was lässt sich zum Acer Aspire 8940G-724G50Mn sagen, außer dass es ein gelungenes Notebook ist. Allerdings gibt es Einiges, das Kritik ertragen muss. Zuerst ist dort die Kategorie, in der man das Notebook stellen soll. Die Grafikkarte ist an sich eine Gaming- Einsteigerkarte mit genügend Leistung um aktuelle Titel darstellen zu können, wenn dies auch nicht in vollen Details. Angesichts des Full- HD Displays ist es aber so gut wie unmöglich Games in der nativen Auflösung zu spielen. Für 1920x1080 reicht die Leistung der GT240M einfach nicht aus. Dafür bräuchte es mindestens eine GTX260 oder höher.

Deswegen kann man es eher als Multimedia-Notebook ansehen, dass aber durch den äußerst starken Prozessor ein wahres Rechenmonster ist. Was man hier für den Preis eines Intel T/P/Q Prozessor der 9000-Serie bekommt, ist einfach unglaublich. Unserer Meinung nach sollten sie sich weiter nach einem i7-720QM umsehen, der zwar als schlechtester seiner Gattung gilt, aber in der Preis/Leistung der beste von allen ist. Er steht seinem großen Bruder dem i7-920XM nur etwa 10% hinterher, was aber bei Games so gut wie nicht in die Gewichtung fällt.

Wenn sie es ansonsten nicht so mit der Lautstärke eines Systems haben, oder sie sich nicht gestört fühlen von konstanten 33,5 dB, und sie ein Desktop-Replacement brauchen, dass kühl, ergonomisch, kontrastreich und stylisch sein soll, dann sind sie bei der Acer 8940G- Serie sehr gut aufgehoben. Sofern sie nicht unbedingt im hellsten Sonnenschein surfen und arbeiten wollen, versteht sich. Dafür reicht die Helligkeit des Displays in Verbindung mit der stark reflektierenden Oberfläche einfach nicht aus.

Die Laufzeit von 1h 58min ist weit überdurchschnittlich bei einem 18,4" Zoll Notebook und das Gewicht ist angemessen. Der letzte große Minuspunkt ist die vorinstallierte Software. Erneut mussten wir bei einem Acer Notebook erleben, das sich die "niemals-ausgeführt" Programme auf der Festplatte türmten. Vielleicht ist es ganz nett und lieb von Acer gemeint, aber es bedarf hier dringend Verbesserungsbedarf. Eine einfache Deinstallationsmöglichkeit, aller vorinstallierter Programme wäre doch schon mal ein Anfang, aber nein, selbst die Spiele von Acer Arcade muss man mühsam einzeln aus der Systemsteuerung entfernen, um ein System zu besitzen, dass einigermaßen clean ist. Aber sehen sie selbst auf den Bildern.

Haben sie sich entschieden das Acer 8940G zu kaufen, lässt sich nur noch sagen:

Viel Spaß mit diesem guten und preislich angemessenen 18,4" Zoll Multimedia-Notebook mit 8fachen Herzschrittmacher-Tuning!

Testergebnis: GUT

Preis/Leistung: GUT

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