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Acer Aspire 5740G-528G64Bn

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7.) Emissionen, Stromverbrauch und Akkulaufzeit

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Unsere Temperaturmessung erfolgte bei ca. 24°C Grad Raumtemperatur. Acer verbaut dem 5740G nur einen Lüfterausgang auf der Rückseite des Notebooks, wodurch der Lautstärkepegel für den aktiven Benutzer etwas geringer ausfällt. Wie die ehemalige Teilung Deutschlands, sieht man hier eine relativ kühle Seite und eine leicht Erwärmte. Doch kein Grund zur Sorge, sie werden ihre Finger nicht wie eine Katze auf dem heißen Blechdach bewegen müssen, wenn sie mit dem 15,6" Zoller arbeiten oder spielen. Mit 37,4°C Grad im Mittelpunkt der Tastatur, spürt man zwar deutlich, dass das System schuften muss, aber wir sind absolut zufrieden. Die Unterseite erwärmt sich auf bis zu 38,7°C Grad, in einem Bereich von ungefähr 2cm. Durchschnittlich bleibt es aber mit 34°C Grad auf dem Schoß recht angenehm.

Und die Lautstärke? Von leise bis laut ist diesmal alles dabei. Idle holt es sich die Bezeichnung lautlos ein, da 20,2 dB, sogar noch weit unter einer normalen Zimmerlautstärke anzusiedeln sind. Macht sich irgendwann dann doch einmal die Festplatte bemerkbar, steigt der Pegel um eine Nichtigkeit auf 23,4 dB an. Still und leise bleibt das Notebook auch im Akkubetrieb und der Lüfter meldet sich relativ selten, ca. alle 7 Minuten mit 24,5 dB von den Toten zurück, was allgemein die erste Stufe des Lüfters darstellt. Wird der Core i5 und die Radeon Grafikkarte genutzt und beansprucht, wie es bei Games der Fall ist, pendelt die Lautstärkeemission zwischen 30,1 dB und 37,5 dB. Erst mit Prime95 und Furmark v.1.7.0 konnten wir die letzte Lüfterstufe genauer messen und erhielten einen Ausschlag bei 40,9 dB. Leider trat bei unserem Modell bei den letzten beiden Stufen (37,5 und 40,9 dB) ein sehr hochfrequentiertes Pfeifen und Fiepen auf, ähnlich einer Flugzeugturbine: nur nicht ganz so laut. Das Fiepen rühmt höchst wahrscheinlich von der Grafikkarte, deren Spulen in Schwingung versetzt werden. Möchte jemand also wirklich lange und ausdauernd einen "Spieleabend" machen, empfehlen wir, mit externen Monitor, Maus und Tastatur, das Notebook etwas weiter weg zu stellen, um nicht in den Wahnsinn getrieben zu werden.

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Der Stromverbrauch des 5740G blieb im Rahmen der Erwartungen. Idle begnügte sich das Notebook mit gerade einmal 18,2 Watt, wobei wir den Akku natürlich entfernten. Während einiger Sitzungen mit Office und Internetsurfing konnten wir zwischen 35,1 Watt und 43,8 Watt vom Strommesszähler ablesen. Mit Hilfe von Prime95 und Furmark v.1.7.0 wurde der absolute Maximalverbrauch gemessen: 87,3 Watt mit minimaler Phasenverschiebung. Damit stellt sich das 90 Watt Netzteil (19 Volt bei 4,74 Ampere) als optimal bemessen für die Leistung an sich heraus. Aufgeladen wird dann aber erst wieder in Gefilden unter 80 Watt. Wird die GPU allein auf die Palme getrieben, bleibt die Messnadel bei konstant 65,9 Watt. Um diesen Wert herum liegen auch alle anderen Spiele, wie Resident Evil 5, Battlefield: Bad Company 2 und der Heaven Benchmark.

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Die Akkulaufzeit ist angesichts des normal großen Akkus mit 4400 mAh aber relativ okay. Bei voller Auslastung geht nach 1 Stunde 7 Minuten die Energie zu Ende und das System fährt sich herunter. Idle kann das Acer Aspire Notebook aber immerhin 3 Stunden 4 Minuten aushalten. Office, Internet via WLAN: fast 2 Stunden und 30 Minuten. Dass sie hierbei nicht unbedingt riesige Dateien downloaden, oder sich auf aufwändigen Flash- Seiten tummeln sollten, ist wohl selbstverständlich. Der Vorteil des geringen Stromverbrauchs der HD5650 ist also nur minimal, im Vergleich zum Gegenstück von Samsung - R580 Hawk - mit GT330M, welches übrigens auch den gleichen Prozessor und Akku besitzt. Wir sind mit der gebotenen Leistung, sei es in Emissionen, Akkulaufzeit oder Stromverbrauch voll und ganz zufrieden, vergeben dem 5740G aber nur minimal weniger Punkte als dem R580. (4,5/5)

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