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3D ist nicht Jedermanns Sache...

Michael Gartenberg, der Verfasser der Kolumne Entelligence von engadget.com, schreibt diesmal ausführlich seine Gedankengänge zum Thema "3D" nieder und spricht damit so Manchen aus der Seele, oder stößt auf herbe Kritik von Verfechtern der neuesten Technik.

Seiner Auffassung nach, ist der allgemeine 3D- Hype eher eine Marktverirrung als ein wirklich Vorsprung in der Technik, der die Menschen ins Staunen versetzen kann, oder wirklich spürbare Erleichterung oder intensiveren Genuss beim Konsum von Medien verschafft. Wer ernsthaft nachdenkt, wird feststellen, dass der Weg Richtung 3D zwar durchaus Zukunft haben könnte - allerdings ist der aktuelle Stand der Technik zu ineffizient. Genauer:

Eine never-ending-Story, für einen kleinen Effekt, der sogar das Bild des TVs durch das Tragen einer unbequemen Brille, um mindestens die Hälfte der Leuchtkraft des Panels verdunkelt und bei einigen Usern, den Eindruck wiederauferstehen lässt, dass durch die geringe Bildwiederholungsrate von 60 fps, dass das Bild flimmert. Dies wird allerdings mit 240Hz Fernsehern/Shutterbrillen Geschichte sein. Wer Anklang zu Gartenbergs Ausführungen findet und den Text unverfälscht lesen möchte, kann dies unter folgendem Link tun.

Auf welcher Seite man nun also stehen mag, bleibt zumindest eines bestehen. Der Mensch ist schon immer auf der Suche nach der perfekten Illusion, sei es bei der Entwicklung von Computerspielen, oder bei innovativen Techniken des Home- Entertainments. Erst wenn die Grenzen von Realität und Illusion verschmelzen werden wir aufhören und zufrieden sein... vielleicht sogar auf diese Zeiten mit dieser Diskussion zurückblicken und uns fragen: "Was haben wir damals nicht alles versucht, um von unserem eigenen Leben etwas Abstand zu gewinnen..."

Quellen: engadget.com

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