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Intel mit "Unlock" Strategie für Prozessoren

Der Geldbeutel ist prall gefüllt, der Gang zum nächsten Elektronikfachhandel lässt die Mundwinkel gen Himmel wandern. Schwups, ist der neue Prozessor in der Tasche und die Vorfreude auf die neue Mehrleistung lässt einen nur so nach Hause schweben. Doch was ist das? Eine nette, kleine, blaue Karte des Herstellers:

Intel Upgrade

Quelle: engadget.com

Sie sehen richtig. Das Bild zeigt eine "Upgrade Card" des neuen Intel Pentium G6951. Mit diesem Versuch des Herstellers, soll man effektiv dafür bezahlen, was im Prozessor Hardware-seitig bereits vorhanden und voll funktionsfähig ist.

Ähnliches kennen wir bereits: Der Chiphersteller AMD bietet schon seit langer Zeit Prozessoren an, die über einen Hardware- Lock verfügen, aber unter verschiedenen Typenbezeichnungen vertrieben werden. Ein Phenom II X2 550 BE mit zwei aktiven Kernen, kann mit Hilfe der SB750 und deren Advanced Clock Calibration (ACC) so zu einem X4 B50 (950) BE mit vier Kernen freigeschaltet werden - korrekterweise muss man dazu sagen, das dies äußerst selten mit Erfolg gekrönt ist und es zu großer Instabilität des Systems kommen kann. Hier ist aber der Hintergrund, dass AMD Prozessoren, die leichte Fehler in der Struktur oder Leistungsfähigkeit aufweisen, zu minderen Prozessoren degradiert, was erhebliche Produktionskosten einspart.

Intel geht nun aber einen Schritt weiter und möchte genau aus dieser Option Profit schlagen. Überraschend kommt dies allerdings nicht. User zahlen, um mehr zu bekommen. Die Spieleindustrie lässt grüßen - man denke nur an die DLC Inhalte für GTAIV oder Red Dead Redemption.

Quellen: hartware.net, engadget.com, hardware.info

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